Vorsterhauser Weg

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Vorsterhauser Weg
Straßenschild Vorsterhauser Weg
Länge 820m
Postleitzahl 59067
Bezirk Mitte
Gemarkung Hamm
Stadtteil Westen
Straßentyp Wohnstraße
Namensherkunft nach Johannes Vorster, Major und Landrentmeister. Machte die Westenheide urbar und erbaute hier Gut Vorsterhausen
Vorsterhauser Weg01.jpg

Vorsterhauser Weg Ecke Roßbachstraße Richtung Viktoriastraße

Stand der Daten 01.06.2019

Der Vorsterhauser Weg ist eine Straße im Bezirk Mitte.

Sie verbindet die Wilhelmstraße mit der Dortmunder Straße.

Namensherkunft und Geschichte

Wenn man die Wilhelmstraße nach Westen geht, dann zweigt kurz hinter dem Westenschützenhof der Vorsterhauser Weg nach Norden ab. Hier haben wir die älteste Bebauung der Westenheide.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde auf diesem Gelände, das von der Lange Straße, dem Vorsterhauser Weg und der Wilhelmstraße begrenzt wird, durch die Kriegs- und Domänenkammer der Grafschaft Mark eine Maulbeerpflanzung angelegt zur Förderung der Seidenraupenzucht. Doch schon wenige Jahre später wurde das Vorhaben wieder aufgegeben und das Land an den Major a. D. und Landrentmeister Johannes Vorster verkauft. Er machte die Heide urbar und gab dem Gut den Namen Vorsterhausen. 1819 erwarb er vom preußischen Staat das Burggelände des Hauses Mark und einige Jahre später das aufgehobene Kloster Kentrop. Dieses weitläufige Familiengut erbte der Sohn Wilhelm Vorster.

Da er früh starb und die Witwe eine zweite Ehe einging, wurde der Besitz verkauft. Auf einem Teil des Geländes Vorsterhausen entstand eine "Waggon- und Lokomotiven-Bau-Anstalt", die aber nach zwei Jahren wieder einging. Danach die Hallen verschiedenen anderen industriellen Unternehmungen. 1879 wurde eine Halle von dem kurz zuvor gegründeten Schützenverein Westenfeldmark gemietet, zur Abhaltung eines Schützenfestes. Sechs Jahre später kaufte dieser Verein die Halle mit einem Grundstück. So entstand der Westenschützenhof. 1887 eröffnete die [[Pfarrgemeinde St. Agnes|St.-Agnes-Pfarrgemeinde auf einem anderen Teil des Grundstücks ein Waisenhaus. Auch das Gelände, auf dem 1902/03 die Christuskirche gebaut wurde, gehörte ehemals zum Gut Vorsterhausen.[1]

Hausnummern

46 Fleischerei Rotzoll
46 Jäckering
76 Bäckerei Ridder
76 ehemals Bäckerei Degelmann
76 ehemals Bäckerei Eising

Bildergalerie Vorsterhauser Weg

Haltestelle

  Haltestelle.jpg   Haltestelle: Vorsterhauser Weg

Ehemalige Telefonzellen

Im Vorsterhauser Weg befand sich früher eine Telefonzelle:

Besonderheiten

Verkehrsschild Zone 30.jpg

Anmerkungen