1269

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Hamm wurde vor 43 Jahren gegründet.

Verwaltung

  • Edelherr Hermann von der Lippe resigniertam 25. Juli sein Vogteirecht und sonstige Rechte an den in einer Urkunde von 25. April aufgeführten Gütern zu Lippborg zu Gunsten des Klosters Welver, wofür er die Vogtei an einem Hause in Wieelderen bei Uentrop erhält. [1]

Wirtschaft

  • Graf Engelbert von der Mark überträgt am 9. Februar dem Stift Elsey Güter in Lore. Die entsprechende Urkunde ist in Elsey ausgestellt. [2]
  • Am 25. Februar stellte Radolfus de Aquis, Soester Richter, einen Gerichtsschein in Sachen des Albert von Schmehausen gegen das Kloster Welver über Güter zu Schmehausen aus. [3]
  • Am 25. April verkaufte Heinrich, Ritter von Ahlen, genannt Schröder, dem Kloster Welver 2 Häuser in Schmehausen mit Fischerei Mere, ein Haus in Lippborg und einen Kotten in Polmer mit allem Zubehör.[4]
  • Mit einer Urkunde vom 24. Juni erteilte Graf Engelbert I. von der Mark der Stadt Hamm das Münzrecht. Die Urkunde hat folgenden lateinischen Wortlaut: [5][6]

Nos Engelbertus come de Marcha notum facimus universis tam presentibus quam futuris, quod uns cum Everhardo, filio nostro, aliisque coheredibus nostris consentientibus, custodiam nostre monete in Hammone ipsius civitatis oppidanis contulimus perpetuo possidam. Hac sub forma, quod marka denariorum predicte monete debet equivaleren marce monete Tremoniensis in pondere. Sed in albedine argenti poterunt esse duobos denariis duriores. Item quandocumque et quotienscumque sepedicti consules denarios nostros examinare voluerint, iudex noster ibit cum eis sine contradictione qualibet ad examen, et si aliquos invenerit excessus ultra quam suprasriptum est, nos de excessibus illis predictis consulibus iustum iudicium faciemus. In huius rei testimonium presentem paginam ipsis dedimus sigilli nostri munimine roboratam. Huius facti testes sunt: Gotfridus de Huvele, Theodericus Vulenspit, Wecelus de Galen, Everhardus de Hesnen, Albero Clot, Johannes Vulenspit, milites; Gerewinus de Boynen, Lambertus de Boynen, item Lambertus de Boynen, Lodewicus Riscebere, Johannes de Dinchere, castellani in Marcha; Albero notarius, consules in Hammone et alii quam plures. Actum et datum in Hammone anno Domini M cc sexagesimo nono in die Johannis Baptiste.

  • Graf Dietrich von Limburg verzichtete am 15. August auf seine Rechte an Gütern zu Schmehausen und erhält dafür die Lehnsherrschaft über ein Haus zu Berichem bei Alen.[7]
  • Graf Engelbert von der Mark tauscht am 15. August mit dem Kloster Marienfeld eine Wiese aus. Die Urkunde wurde in Ahlen ausgefertigt. Unter den Zeugen sind Burgmänner der Burg Mark. [8]
  • Walter von Dolberg, Burgmann auf Burg Mark, resigniert um den 9. September dem Dietrich von der Horst und dem Kloster Sterkrade den Zehnten in Vossnacken. [9]
  • Walter von Dolberg schreibt um den 9. September dem Erzbischof zu Köln, dass er auf den Zehnten zu Vossnacken, den er von der Kölner Kirche zu Lehen trägt, verzichtet und bittet darum, den Zehnten dem Dietrich von der Horst zu Lehen zu geben. [10]
  • Graf Engelbert von der Mark verbürgt sich am 23. Oktober dem Grafen Otto von Geldern gegenüber für die Brüder Dietrich und Lubbert von Vitinghof. [11]

Religion

  • Am 11. April exkommuniziert der Dekan Henrich zu St. Maria as gradus in Köln den Konrad Franzoys. Dieser war von Graf Engelbert von der Mark widerrechtlich zum Pfarrer in der Mark und in Hamm ernannt worden. [12]

Anmerkungen

  1. vgl. Urkunde 1269 Juli 25
  2. vgl. Urkunde 1269 Februar 9
  3. vgl. Urkunde 1269 Februar 25
  4. vgl. Urkunde 1269 April 25
  5. zitiert nach Overmann 1902 S. 3, das Original befand sich im Stadtarchiv Hamm und wurde bei einem Luftangriff im 2. Weltkrieg vernichtet.
  6. vgl. auch Urkunde 1269 Juni 24
  7. vgl. Urkunde 1269 August 15
  8. vgl. Urkunde 1269 August 15 a]]
  9. vgl. Urkunde 1269 a
  10. vgl. Urkunde 1269
  11. vgl. Urkunde 1269 Oktober 23
  12. Datenchronik Stadtarchiv Hamm