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Martin-Luther-Straße 16: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:MLStr_18_2024.jpg|thumb|right|Areal der Martin-Luther-Str. 18 (2024)]]
Eine Adresse [[Martin-Luther-Straße]] 16 gibt es heute nicht mehr. Das Areal des im Kriege zerstörten ehemaligen Eckhaus wurde nach 1951 zur Verbreiterung der [[Sternstraße]] herangezogen. Das Foto von 2024 zeigt das Areal der [[Martin-Luther-Straße 18]] (im Hintergrund ist die Rückseite des [[Cafe Extrablatt]] zu erkennen). Das Haus Martin-Luther-Str. 16 befand sich östlich der auf dem Foto festgehaltenen Freifläche.  
Eine Adresse [[Martin-Luther-Straße]] 16 gibt es heute nicht mehr. Das Areal des im Kriege zerstörten ehemaligen Eckhaus wurde nach 1951 zur Verbreiterung der [[Sternstraße]] herangezogen. Das Foto von 2024 zeigt das Areal der [[Martin-Luther-Straße 18]] (im Hintergrund ist die Rückseite des [[Cafe Extrablatt]] zu erkennen). Das Haus Martin-Luther-Str. 16 befand sich östlich der auf dem Foto festgehaltenen Freifläche.  
[[Datei:MLStr_18_2024.jpg|thumb|right|Areal der Martin-Luther-Str. 18 (2024)]]


== Geschichte der Hausstätte ==
== Geschichte der Hausstätte ==

Aktuelle Version vom 5. Januar 2026, 21:18 Uhr

Areal der Martin-Luther-Str. 18 (2024)

Eine Adresse Martin-Luther-Straße 16 gibt es heute nicht mehr. Das Areal des im Kriege zerstörten ehemaligen Eckhaus wurde nach 1951 zur Verbreiterung der Sternstraße herangezogen. Das Foto von 2024 zeigt das Areal der Martin-Luther-Straße 18 (im Hintergrund ist die Rückseite des Cafe Extrablatt zu erkennen). Das Haus Martin-Luther-Str. 16 befand sich östlich der auf dem Foto festgehaltenen Freifläche.

Geschichte der Hausstätte

Das Haus Martin-Luther-Straße 16 befand sich auf der alten Hausstätte Nro 402 in der Westhofe. Nach dem Stadtbrand von 1741 errichtete der Schuster Henrich Wilhelm Alfers das Haus auf der alten Hausstätte. Kanonzahlungen sind nicht bekannt. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Schmiedefamilie Heermann über mehrere Generationen im Haus ansässig. Gegen 1870 erwarb dieses Wilhelm Redicker, dem bereits das nördlich angrenzende Haus Weststraße 21 gehörte. Es blieb dann bis zur Zerstörung im Kriege in Familienbesitz der Redickers.

Eigentümer

  • 1734/1762: Henrich Wilhelm Alfers, Schuster
oo 1718[1] Anna Clara Wolphard (ca. 1689-1775)
  • 1762[2]/: Adrian Ostermann (1798†), Schuster
oo 1760[3] Anna Catharina Holtmann (ca. 1736-1804)
  • 1798/1820: Heinrich Heermann († 1814), Bürger und Schmied
oo 1790[4] Johanna Ostermann, T des Adrian Ostermann
  • 1820/1831: Heinrich Heermann (1793-1829), Schmied
oo Elisabeth Diederichs (+ 1831)
  • 1836/1838: Hermann Heermann (1803- ), Schmied
oo 1834[5] Clara von der Fechte (1804-1837), T des Diedrich von der Fechte (→ Nro 201)

__________

  • 1956: nicht mehr aufgeführt

Anmerkungen

  1. Vgl. 1718 (Trauregister)
  2. 1762 Kauf für 325 Reichstaler von den Ehel. Alfers
  3. Vgl. 1760 (Trauregister): Ostürman / Holdman
  4. Vgl. 1790 (Trauregister)
  5. Vgl. 1834 (Trauregister)
  6. 1838 Kauf für 880 Taler

Literatur

  • Andreas Schulte, Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 402.
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