Herringen

Aus HammWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen Herringen.jpg
Karte von Uentrop, Position von Herringen hervorgehoben
Postleitzahlen: 59077
Vorwahl: 02381,
Fläche: 19,4 km²
Gliederung: 7 Bezirke: Westenfeldmark, Ostfeld, Heidhof, Herringen Ortskern, Nordherringen, Herringer Heide, Sandbochum
Adresse der
Bezirksverwaltung:
Dortmunder Straße 245
59077 Hamm
Website: http://www.hamm.de/
Politik
Bezirksvorsteher: Klaus Alewelt
Bevölkerung Stand: 31.12.2011
Einwohner: 20.442 Personen
Bevölkerungsdichte: 1.054 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 18,6 % (3.797 Personen)
Ortstafel Herringen

Herringen ist ein Stadtbezirk von Hamm. Der Stadtbezirk hat 20.442 Einwohner, dies entspricht einer Einwohnerdichte von 1054 Einwohnern je km².

Geografische Lage

Herringen liegt südlich der Lippe im Herzen Westfalens in einer Geländehöhe von 56,99 m über NN. Die Koordinaten 51° 39'06,52 N / 7° 44'31,36 O beziehen sich auf den Marktplatz und die dortige Pfarrkirche. Der Bezirk grenzt im Osten an Hamm-Mitte, im Süden an Pelkum, im Westen an die Städte Bergkamen und Werne (beide Kreis Unna), im Norden an die Stadt Werne und Bockum-Hövel. Durch den Bergbau bedingt ist das Bodenniveau in vielen Bereichen, auch in besiedelten niedriger als der Datteln-Hamm-Kanal und die Lippe.

Geschichte

Das erste Mal urkundlich erwähnt wird Herringen als Pfarrkirche der Erzbischhöfe von Köln in einer am 6. August 1032 ausgestellten Schenkungsurkunde, die die Pfarrei der Abtei Deutz in Köln-Deutz übereignet. Im 19. Jahrhundert wandelte sich die bis dahin landwirtschaftlich geprägte Gemeinde, die zum Amt Pelkum im Kreis Hamm gehörte, in einen Industrieort am östlichen Ruhrgebietsrand. Kohlefunde führten 1901 zur Gründung der Zeche de Wendel / Heinrich-Robert (heute Verbundbergwerk Ost). Dies ist heute die letzte noch in Betrieb befindliche Zeche von Hamm). In der Folge stieg die Einwohnerzahl und die Siedlungstruktur wurde städtischer. Ab dem 1. Juli 1965 war Herringen selbstständige Gemeinde, wurde jedoch schon am 1. Januar 1968 mit Pelkum zur Großgemeinde Pelkum-Herringen zusammengefasst. Mit der Gemeindegebietsreform vom 1. Januar 1975 wurde diese zur Stadt Hamm eingemeindet, wobei Herringen als Stadtbezirk wieder von Pelkum getrennt wurde.

Wappen

Das Wappen von Herringen zeigt auf in Gold rotem Grund von oben nach unten das Zeichen der Herren von Herringen, dann das Werkzeug der Bergleute und das Symbol für den Gutshof Isenbeck, der in der Gemeinde lag.

Das Wappen wurde vom einstigen Bürgermeister Christian Tippmann entworfen und so angenommen:

Das Wappen hat die Farbe Rot - Gold - Rot, auf rotem Grund wird in goldener Farbe folgendes dargestellt: (Rot - Gold soll bedeuten: Auf sozialer Grundlage einer goldenen Zukunft entgegen!)

oben: der 4teilige Latz des Turnierkragens der Ritter von Herringen.

mitte: Schlägel und Eisen als Symbol des Bergbaus

unten: die Lebensrune als Hauswappen des Hofes Isenbeck

Verkehr

Herringen (Hamm) ist über die Anschlussstellen Hamm/Bergkamen und Hamm-Bockum/Werne an die Bundesautobahn A1 angeschlossen. Die A2 ist über das Kamener Kreuz bzw. über die Anschlussstellen Bönen, Hamm und Hamm-Uentrop zu erreichen. Außerdem verlaufen die beiden überregionalen Bundesstraßen B 61 und B 63 durch das Hammer Stadtgebiet. Nächstgelegener Bahnhof ist der Bahnhof Hamm. Weitere Bahnhöfe befinden sich in Bockum-Hövel an der Eisenbahnstrecke (410) Hamm(Westf) - Münster(Westf) und in Heessen an der Eisenbahnstrecke (400) Hamm(Westf) - Bielefeld. Ein Anschluß an das Wasserstrassennetz wird durch den Datteln-Hamm-Kanal (Hafen Hamm) gewährleistet.

Wirtschaft

Politik

Bisherige Bezirksvorsteher

Sehenwürdigkeiten

Öffentliche Einrichtungen

Im Stadtbezirk liegen

Persönlichkeiten

Weblinks