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Oststraße 42

Aus HammWiki
Oststraße 42 (2018)

Der Nachkriegsbau Oststraße 42 - zwischen der Oststraße 44 und der Oststraße 40 gelegen - befindet sich auf der alten Hausstätte Nro 24 in der Osthofe.

Geschichte der Hausstätte

Oststraße 42 (1985), Foto: Friedhelm Zeitvogel

Der gemeinsame Brunnen mit Nro 26 war 1742 beschädigt. Nach dem Stadtbrand von 1741 ließ Schmied Henrich Diedrich Gillhaus das Haus 1745/46 auf der alten Hausstätte neu errichten. Aus dem Hause waren 20 Stüber an die Arme-Leute-Kleidung-Stiftung (belegt 1790, 1800, 1802). Im 18. Jh. war im Hause die Schmiedefamilie Gillhaus ansässig.

Eigentümer

oo N.N. († 1734)
  • 1734/1751: Henrich Diedrich Gillhaus († 1747), Schmied
oo 1735 Anna Sophia Ostermann († nach 1751)
  • 1766[1]/1793: Adolph Gillhaus (1738-1793 †), Bürger, Schmied
  • 1793[2]/1800: Wwe Schirrmeister Löbbecke geb. Louise Ennigmann
  • 1800/1829: Heinrich Sodenkamp (1829 †), Wagenmacher
oo Louise Ennigmann Wwe Johann Bernhard Löbbecke
  • 1835/1841: Friedrich Hausberg (ca. 1799[3]-1864), Wagenmacher
oo 1835[4] Anna Maria Magdalena Luges aus Lippstadt (ca. 1799- )
1. oo[6] 1842 Wilhelmine Kortmann († 1855)
2. oo[7] 1856 Juliane Wegerhoff (1829-1876), T des Johann Wegerhoff
  • 1886: Wilhelm Wegerhoff (1826- ), Lohgerber

__________

  • 1892: Wilhelm Wegerhoff
  • 1895: Wilhelm Magersuppe, Bäckermeister
  • 1899/1914: Wilhelm Magersuppe jun., Bäckermeister
  • 1919: Wilhelm Meinhardt, o.B.
  • 1922/1933: Wwe Johanna Meinhardt
  • 1936/1974: Heinrich Meinhardt, Bäckermeister, Bäckerei und Konditorei

Anmerkungen

  1. ↑ Zwar tritt er das Erbe seiner Mutter erst 1791 an, aber er wird bereits 1766 als Schmied erwähnt
  2. ↑ Schenkung von Bürger Adolph Gillhaus
  3. ↑ Er war ein Sohn des Johann Peter Leopold Hausberg aus dem Amt Altena, der 1794 Clara Sibilla Löbcke (= Löbbecke) geheiratet hatte.
  4. ↑ 1835 (Trauregister)
  5. ↑ Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis
  6. ↑ Vgl. 1842 (Trauregister)
  7. ↑ Vgl. 1856 (Trauregister)

Literatur

  • Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 24.
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