Oststraße 33 (historisch)
Das Haus Oststraße 33 ist im Komplex des Klosterdrubbels aufgegangen.
Geschichte der Hausstätte
Das Haus Oststraße 33 befand sich auf den alten Hausstätten Nro 36 und Nro 37 in der Osthofe. Nach dem Stadtbrand von 1741 ließ 1743 die Witwe Johann Henrich Schwarte das Haus auf der alten Hausstätte errichten, während die Nachbarhausstätte zunächst unbebaut blieb. 1791 finden wir unter der Nro 37 ein Brenn- und Brauhaus vor. Auf dem Foto von ca. 1883 ist hingegen gut zu erkennen, dass das Brenn- und Brauhaus einem direkt an die Nro 36 anschließenden Neubau gewichen ist, so dass der Charakter eines "Doppelhauses" entstanden ist. In den Quellen findet sich das Haus unter der Nro 36 verzeichnet. Den bislang einzigen Beleg für die alte Doppelnummer (Nro 36/37) stellt der Melderegistereintrag von 1877 dar.[1]
Eigentümer

- 1817/1864: Arnold Unckenbold jun. (1793-1864), Bäcker, Brauer und Wirt
- 1. oo 1814[2] Clara Catharina Justina Asbeck (* 1781; 1817+)
- 2. oo Gertrud Asbeck (ca. 1800-1827) aus Duisburg
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- 1886/1899: Friedrich Oberg, Bäcker und Wirt[4]
- 1903/1908: Fritz Oberg, Bäcker und Wirt
- 1908/1972: Klosterbrauerei
- (M) 1927/1956: Hubert Ringhoff, Gastwirt, Klosterkeller
- (M) 1958/1972: Bernhard Ringhoff, Gastwirt, Klosterkeller
Anmerkungen
- ↑ Eine eigenständige Nro 37 ist nach 1802 bislang nicht nachweisbar.
- ↑ Vgl. 1814 (Trauregister)
- ↑ Vgl. 1852 (Trauregister)
- ↑ AB 1899: Fritz Oberg sen.
Literatur
Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 36/37.