Oststraße 11

Das Haus Oststraße 11 befindet sich auf der alten Hausstätte Nro 59 in der Osthofe. Es befand sich im 19. Jh. im Besitz der Wirtsfamilien Haumann und Aecker.
Geschichte der Hausstätte
Nach dem Stadtbrand von 1734 erwarb 1736 Bernhard Henrich Redicker († 1753) die Brandstelle. Diese war zum öffentlichen Verkauf gestellt worden, weil der Vormund des minderjährigen Sohnes Feldmann erklärt hatte, dass man die Brandstelle nicht wieder bebauen könne. Schreiner Diedrich Haumann erwarb 1791 das Haus für 475 Reichstaler von Kaufmann Rittershausen. Dessen Sohn Diedrich Haumann (1787-1856) heiratete 1827 Sophie Möllenhoff, die 1797 geborene Tochter der Eheleute Wilhelm Möllenhoff und Clara Elisabeth geb. Römer, die auf der Widumstraße im heutigen Haus Henin wohnten.[1]
Eigentümer
- oo 1710[3] Clara Hesselmann Wwe ...
- 1734/1736: Feldmann (Sohn)
- 1736/1753: Bernhard Henrich Redicker († 1753)
- {fehlt noch}
- 1791/1800: Diedrich Haumann († 1796), Bürger und Schreiner
- oo 1783[4] Catharina Kühne († 1798)
- oo 1856[6] Christiane Haumann (* 1828; + nach 1895)
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Spätere Nutzung
Zur späteren Nutzung siehe Musik Blum.
Anmerkungen
- ↑ Dieses Fachwerkhaus ist das älteste Profangebäude in der Hammer Altstadt (= Haus Henin).
- ↑ 1715: Johan Feldtman; 1722: Johann Veltmann
- ↑ Vgl. 1710 (Trauregister): Hier fehlt die Angabe, dass Clara Hesselmann Wwe ist.
- ↑ Vgl. 1783 (Trauregister)
- ↑ Vgl. 1827 (Trauregister)
- ↑ Vgl. 1856 (Trauregister)
Literatur
- Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 59.