Bahnhof Pelkum

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Bahnhof Pelkum

Der Bahnhof Pelkum war ein Personenbahnhof an der Hamm-Osterfelder Bahn von Hamm nach Oberhausen. Er wurde am 1. Mai 1905 in Betrieb genommen und in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai 1966 stillgelegt. [1]

Die Eisenbahnfahrt in der 4. Klasse von Pelkum nach Hamm war damals günstiger als die gleiche Fahrt mit der Straßenbahn. Allerdings kan von Komfort nicht die Rede sein, die meisten Plätze waren Stehplätze, es gab nur wenige Bänke in den Wagen der 4. Klasse. Nach dem ersten Weltkrieg wurde die 4. Klasse abgeschafft.

Der Bahnhof bestand nicht nur aus dem Empfangsgebäude mit Gastwirtschaft, Wartesaal und Fahrkartenasugabe, sondern besaß eine Gepäckannahme - auch für Expressgut - und weitere Büros, so auch das Büro des Bahnhofsvorstehers, der im übrigen auch vor Ort eine Wohnung hatte. Dazu gab es einen Güterschuppen, in dem vor allem Waren von und für die Zeche de Wendel umgeschlagen wurden. Weiterer wichtiger Nutzer des Güterschuppens war die Spedition Hegemann.

Im Jahr 1928 begann der Ausbau der reichsstraßen und damit wurde der Bahnhof Pelkum zum Umschlagplatz für entsprechende Baumaterialien. Im gleichen Jahr wurden aber auch die damals neuen Glocken für die Heilig-Kreuz-Kirche über den bahnhof angeliefert.


Presseartikel

Haltestelle

  Haltestelle.jpg   Haltestelle: Pelkum/Bahnhof

Anmerkungen

  1. vgl. Artikel "Ein schmerzlicher Abschied. Personenbahnhof Pelkum schloss vor 50 Jahren. Wecheselvolle Geschichte. WA vom 20. Mai 2016.