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Ostenwall 3 (historisch)

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Version vom 14. März 2026, 17:54 Uhr von Schulte (Diskussion | Beiträge) (Erstellung Ostenwall 3 (historisch))
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Die heutige Adresse Ostenwall 3 ist nicht identisch mit der Vorkriegsadresse Ostenwall 3. Unter den Nummern 1 bis 6 finden wir bis zu den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs eine Häuserzeile vor, die aus einer Gadumbebauung hervorgegangen ist. Das Areal dieser Häuserzeile dürfte zur großen bürgerlichen Hausstätte Oststraße 58[1] gehört haben, die auf dem Foto ganz rechts gut zu erkennen ist.

Geschichte der Hausstätte

Ostenwall 1-6 (um 1930)

Das ehemalige Haus Ostenwall 3 befand sich auf der alten Hausstätte Nro 309 in der Osthofe. Es grenzte links unmittelbar an das Haus Ostenwall 4 und rechts an das Haus Ostenwall 2. 1734 wird es als Gadum, 1799 als Wohnhaus bezeichnet. Zwischen 1910 und 1914 kaufte die Stadt Hamm das Gebäude auf. Mieter sind bis 1938 nachzuweisen.

Eigentümer

  • 1817/1851: Heinrich Middelmann (ca. 1748-1830), Akziseaufseher
2. oo Sophie Henriette Oberg
  • 1851[2]/1866: Friedrich Wilhelm Asbeck (1813- ), Schlosser
oo 1845 Wilhelmine Neckenbürger
  • 1866/1874: Joseph Siebert, Schieferdecker, Maurer
oo Anna Wippermann (1842- ) aus Ennigerloh
  • 1874/1886: Wilhelm Ladwig (* 1847; 1899†) aus Mecklenburg, Maurer
oo Anna Wippermann Wwe Siebert

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Anmerkungen

  1. Vorkriegsstand; heute befindet sich dort das Haus Oststraße 56 und 56a.
  2. 1851 Kauf für 250 Taler

Literatur

  • Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 309.
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