Ostenwall 3 (historisch)
Erscheinungsbild
Die heutige Adresse Ostenwall 3 ist nicht identisch mit der Vorkriegsadresse Ostenwall 3. Unter den Nummern 1 bis 6 finden wir bis zu den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs eine Häuserzeile vor, die aus einer Gadumbebauung hervorgegangen ist. Das Areal dieser Häuserzeile dürfte zur großen bürgerlichen Hausstätte Oststraße 58[1] gehört haben, die auf dem Foto ganz rechts gut zu erkennen ist.
Geschichte der Hausstätte

Das ehemalige Haus Ostenwall 3 befand sich auf der alten Hausstätte Nro 309 in der Osthofe. Es grenzte links unmittelbar an das Haus Ostenwall 4 und rechts an das Haus Ostenwall 2. 1734 wird es als Gadum, 1799 als Wohnhaus bezeichnet. Zwischen 1910 und 1914 kaufte die Stadt Hamm das Gebäude auf. Mieter sind bis 1938 nachzuweisen.
Eigentümer
- 2. oo Sophie Henriette Oberg
- oo 1845 Wilhelmine Neckenbürger
- oo Anna Wippermann (1842- ) aus Ennigerloh
- oo Anna Wippermann Wwe Siebert
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- 1886/1895: Wilhelm Ladwig, Maurer
- 1899/1908: Wwe Anna Ladwig
- 1910: Wwe Eugenie Ladwig
- 1914/1942: Stadt Hamm
Anmerkungen
Literatur
- Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 309.