Christiane (Plastik): Unterschied zwischen den Versionen
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Bereits fünf Jahre nach ihrer Installation musste die Plastik von der Künstlerin oder Angehörigen des [[Martin-Luther-Viertel]]s neu modelliert und repariert werden. Dies geschah anschließend in unregelmäßigen Abständen.<ref name="krah26"/> | Bereits fünf Jahre nach ihrer Installation musste die Plastik von der Künstlerin oder Angehörigen des [[Martin-Luther-Viertel]]s neu modelliert und repariert werden. Dies geschah anschließend in unregelmäßigen Abständen.<ref name="krah26"/> | ||
Die Figur wurde letztlich am 17. Januar 2026 abgebaut, da sie durch Vandalismus, u. a. Sprayer, irreparabel zerstört worden sei. Mehrere Schichten der Figur wiesen offenbar tiefe Risse auf.<ref name="krah26">Holger Krah: ''[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/vandalismus-besiegt-kultfigur-bekannte-skulptur-ploetzlich-weg-macht-keinen-sinn-mehr-94127846.html Vandalismus besiegt Kultfigur: Bekannte Skulptur plötzlich weg – „macht keinen Sinn mehr“]''. In: wa.de vom 19. Januar 2026.</ref> | Die Figur wurde letztlich am 17. Januar 2026 abgebaut, da sie durch Vandalismus, u. a. Sprayer, irreparabel zerstört worden sei. Mehrere Schichten der Figur wiesen offenbar tiefe Risse auf.<ref name="krah26">Holger Krah: ''[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/vandalismus-besiegt-kultfigur-bekannte-skulptur-ploetzlich-weg-macht-keinen-sinn-mehr-94127846.html Vandalismus besiegt Kultfigur: Bekannte Skulptur plötzlich weg – „macht keinen Sinn mehr“]''. In: wa.de vom 19. Januar 2026.</ref> Die Überreste landeten als Bauschutt auf der Deponie.<ref>Holger Krah: ''[https://www.wa.de/hamm/die-marode-skulptur-christiane-landet-in-einzelteilen-auf-der-deponie-94133576.html „Sie war jetzt irreparabel“: Christiane landet in Einzelteilen auf der Deponie]''. In: wa.de vom 22. Januar 2026.</ref> | ||
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Sowohl in der Printausgabe des [[Westfälischer Anzeiger|Westfälischen Anzeigers]] als auch online wurde die Skulptur als ''Christine'' bezeichnet. | Sowohl in der Printausgabe des [[Westfälischer Anzeiger|Westfälischen Anzeigers]] als auch online wurde die Skulptur in ersten Berichten als ''Christine'' bezeichnet. | ||
== Anmerkungen == | == Anmerkungen == | ||
Version vom 22. Januar 2026, 15:31 Uhr
- Bezirk
- Hamm-Mitte
- Stadtteil
- Mitte
- Adresse
- Sternstraße/Santa-Monica-Platz
- Typ
- Skulptur
- Materialien
- Beton, Metallgerüst
- Existiert seit
- 2006
- Datenstand:
- 22.01.2026
Die Plastik Christiane von Martine Mallet befand sich am Santa-Monica-Platz. Sie war auf einer Mauer, die den dortigen Parkplatz nahe des St. Marien-Hospitals von der Sternstraße trennt, montiert.
Beschreibung
Die Plastik besaß eine Höhe von 1,40 m und eine Breite von 0,70 m und stellte eine korpulente nackte Frau dar. Sie war aus Beton und einem Metallgerüst gefertigt und in schwarzer Farbe lackiert.[1]
Geschichte
Initiator der Installation war der Verein zur Förderung des Martin-Luther-Viertels e. V.. Die Umsetzung gelang dank eines weiteren Sponsors sowie der Unterstützung der Stadt und des damaligen Bezirksvorstehers von Hamm-Mitte, Wolf Köhler.[1] Seit 2007 war die Skulptur illuminiert.
Bereits fünf Jahre nach ihrer Installation musste die Plastik von der Künstlerin oder Angehörigen des Martin-Luther-Viertels neu modelliert und repariert werden. Dies geschah anschließend in unregelmäßigen Abständen.[1]
Die Figur wurde letztlich am 17. Januar 2026 abgebaut, da sie durch Vandalismus, u. a. Sprayer, irreparabel zerstört worden sei. Mehrere Schichten der Figur wiesen offenbar tiefe Risse auf.[1] Die Überreste landeten als Bauschutt auf der Deponie.[2]
Trivia
Sowohl in der Printausgabe des Westfälischen Anzeigers als auch online wurde die Skulptur in ersten Berichten als Christine bezeichnet.
Anmerkungen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Holger Krah: Vandalismus besiegt Kultfigur: Bekannte Skulptur plötzlich weg – „macht keinen Sinn mehr“. In: wa.de vom 19. Januar 2026.
- ↑ Holger Krah: „Sie war jetzt irreparabel“: Christiane landet in Einzelteilen auf der Deponie. In: wa.de vom 22. Januar 2026.