Gemeinheitsvorsteher

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Seit der Reform von 1778 wählte der Rat statt der Richtleute vier (aus jedem Hoven einen) Gemeinheits- oder Bürgervorsteher, die aber vom König bestätigt werden mussten. 1778 wurden nun für den Osthoven der königliche Richtmann Moellenhoff, für den Westhoven der Bäckerzunftgenosse Johann Arnold Klönne, für den Südhoven der Silberschmied George Heinrich Juckenack und für den Nordhoven der Schmied George von der Fecht († 1797) gewählt, der in der Nordstraße 10 wohnte. Ihr jährliches Gehalt belief sich auf 6 Reichstaler.
Zwischen 1798 und 1805 ist als Gemeinheitsvorsteher des Südhovens Johann Heinrich Unckenboldt belegt, der in der Südstraße 20, später aber in der Südstraße 14 wohnte.
Ab 1799 ist Johann Diedrich Leusmann als Gemeinheitsvorster des Osthovens belegt, der in der Oststraße 52/54 wohnte.

Literatur

  • A. Overmann: Die Stadtrechte der Grafschaft Mark 2. Hamm, Münster 1903, S. 67-70.