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Deutsch-Französischer Krieg

Aus HammWiki

Obwohl Hamm nicht zum Kriegsschauplatz des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 gehörte, gab und gibt es zahlreiche Verbindungen der Stadt zu diesem Kriegsgeschehen.
Ein Grund dafür war die verkehrstechnische Lage als Eisenbahn-Knotenpunkt.

Lazarettstadt Hamm

Hamm war beispielsweise ein zentraler Ort für die Versorgung Verwundeter, wodurch es allerdings auch zu zahlreichen Todesfällen in der Stadt führte. An die in Hamm verstorbenen Soldaten erinnern die zahlreichen Soldatengräber auf dem Ostenfriedhof. Säuberlich getrennt nach katholischer und evangelischer Konfession, aber ohne Unterschied der Nationalität finden sich schlichte Grabsteine für die französischen und deutschen Opfer.

Kriegerdenkmal

Ein Kriegerdenkmal aus dem Jahr 1875 erinnert auf dem großen Exerzierplatz in Bad Hamm an alle Gefallenen dieses Krieges.

Kriegsteilnehmer

Einige Kriegsteilnehmer haben nach dem erfolgreichen Feldzug gegen die Franzosen ihre Kriegserlebnisse literarisch aufgearbeitet. Zu diesen zählt auch der in Hamm tätige Volksschullehrer Johannes Diehl, der eine Autobiografie zu den Kriegsereignissen geschrieben hat. Dazu traten Kriegsschauspiele in Form von Bildern.

Straßennamen

Die Kriegserinnerung an den erfolgreichen Frankreichfeldzug wurde durch die Benennung von Straßen in Hamm besonders wach gehalten. So wurden z.B. Straßen im sogenannten Verwaltungsviertel südlich der Innenstadt nach gewonnenen Schlachten (Sedanstraße) oder nach erfolgreichen Politikern (Bismarckstraße) benannt.

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