Deutsch-Französischer Krieg: Unterschied zwischen den Versionen
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Hamm war ein zentraler Ort für die Versorgung Verwundeter, wodurch es allerdings auch zu zahlreichen Todesfällen in der Stadt führte. An die in Hamm verstorbenen Soldaten erinnern die zahlreichen Soldatengräber auf dem [[Ostenfriedhof]]. Säuberlich getrennt nach [[Ostenfriedhof (katholische Soldatengräber)|katholischer]] und [[Ostenfriedhof (evangelische Soldatengräber)|evangelischer]] Konfession, aber ohne Unterschied der Nationalität finden sich schlichte Grabsteine für die Opfer. | |||
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== Kriegsteilnehmer == | == Kriegsteilnehmer == | ||
Einige Kriegsteilnehmer haben nach dem erfolgreichen Feldzug gegen die Franzosen ihre Kriegserlebnisse literarisch aufgearbeitet. Zu diesen zählt auch der in Hamm tätige Volksschullehrer [[Johannes Diehl]], der eine Autobiografie zu den Kriegsereignissen geschrieben hat. Dazu traten Kriegsschauspiele in Form von ''Bildern''. | Einige Kriegsteilnehmer haben nach dem erfolgreichen Feldzug gegen die Franzosen ihre Kriegserlebnisse literarisch aufgearbeitet. Zu diesen zählt auch der in Hamm tätige Volksschullehrer [[Johannes Diehl]], der eine Autobiografie zu den Kriegsereignissen geschrieben hat. Dazu traten Kriegsschauspiele in Form von ''Bildern''. | ||
== Straßennamen == | == Straßennamen == | ||
Die Kriegserinnerung an den erfolgreichen Frankreichfeldzug wurde durch die Benennung von Straßen in Hamm besonders wach gehalten. So wurden z.B. Straßen im sogenannten Verwaltungsviertel südlich der Innenstadt nach gewonnenen Schlachten ([[Sedanstraße]]) oder nach erfolgreichen Politikern ([[Bismarckstraße]]) benannt. | Die Kriegserinnerung an den erfolgreichen Frankreichfeldzug wurde durch die Benennung von Straßen in Hamm besonders wach gehalten. So wurden z.B. Straßen im sogenannten Verwaltungsviertel südlich der Innenstadt nach gewonnenen Schlachten ([[Sedanstraße]]) oder nach erfolgreichen Politikern ([[Bismarckstraße]]) benannt. | ||
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Version vom 23. Januar 2026, 17:45 Uhr
Obwohl Hamm nicht zum Kriegsschauplatz des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 gehörte, gab und gibt es zahlreiche Verbindungen der Stadt zu diesem Kriegsgeschehen.
Ein Grund dafür war die verkehrstechnische Lage als Eisenbahn-Knotenpunkt.
Lazarettstadt Hamm
Hamm war ein zentraler Ort für die Versorgung Verwundeter, wodurch es allerdings auch zu zahlreichen Todesfällen in der Stadt führte. An die in Hamm verstorbenen Soldaten erinnern die zahlreichen Soldatengräber auf dem Ostenfriedhof. Säuberlich getrennt nach katholischer und evangelischer Konfession, aber ohne Unterschied der Nationalität finden sich schlichte Grabsteine für die Opfer.
Kriegerdenkmal
Ein Kriegerdenkmal aus dem Jahr 1875 erinnert auf dem großen Exerzierplatz in Bad Hamm an alle Gefallenen dieses Krieges.
Kriegsteilnehmer
Einige Kriegsteilnehmer haben nach dem erfolgreichen Feldzug gegen die Franzosen ihre Kriegserlebnisse literarisch aufgearbeitet. Zu diesen zählt auch der in Hamm tätige Volksschullehrer Johannes Diehl, der eine Autobiografie zu den Kriegsereignissen geschrieben hat. Dazu traten Kriegsschauspiele in Form von Bildern.
Straßennamen
Die Kriegserinnerung an den erfolgreichen Frankreichfeldzug wurde durch die Benennung von Straßen in Hamm besonders wach gehalten. So wurden z.B. Straßen im sogenannten Verwaltungsviertel südlich der Innenstadt nach gewonnenen Schlachten (Sedanstraße) oder nach erfolgreichen Politikern (Bismarckstraße) benannt.