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Reformhaus Northoff: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Reformhaus_Northoff_2012.jpg|miniatur|rechts|Reformhaus Northoff, 2012]]
{{Unternehmen
[[Bild:Nro_90_2001.jpg|thumb|right|Reformhaus Northoff, 2001]]
|Name=Refomhaus Northoff
|Logo=
|Logobreite=200
|Unternehmensform=
|Handelsregister=HRA 1643
|Amtsgericht=Hamm
|Umsatz=
|Geschäftsführer=
|Inhaber=Rolf Northoff
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|Gründungsjahr=1949
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Das '''Refomhaus Northoff''' war ein Reformhaus in der [[Weststraße]] 13.


Das '''Refomhaus Northoff''' befindet sich in der [[Weststraße]] 13. Der dreigeschossige - allerdings auffällig schmale - Nachkriegsbau läßt kaum erahnen, dass an dieser Stelle im 18. und 19. Jahrhundert ein Brauhaus stand.  
== Geschichte ==
Das Reformhaus wurde 1949 von Alfons Northoff an der [[Bahnhofstraße]] gegründet. Im [[Adressbuch der Stadt Hamm|Adressbuch]] von 1960 ist es unter dem Namen ''Vita Reformhaus'' an der [[Friedrichstraße]] 29 verzeichnet. Später gab es eine Filiale im [[City-Galerie|City-Center]]. 1980 wurden alle Standorte in einem großen Geschäft am [[Südring]] 2 vereinigt. 1990 erfolgte die Übernahme des [[Reformhaus Becker|Reformhauses Becker]] an der [[Werler Straße]] im Hammer Süden.
 
1995 übernahm Rolf Northoff, Sohn des Firmengründers, das Geschäft. 1999 wurde die Filiale an der Werler Straße geschlossen, im Jahr 2000 zog das Reformhaus an seinen heutigen Standort an der Weststraße 13.<ref>[[Arndt Worbis]]: ''Im Dienst der Gesundheit - Ein Hammer Traditionsunternehmen feiert Jubiläum''. In: [[Stadtanzeiger]] vom 19. Oktober 2024 (sowie eigene Recherchen).</ref>
 
Im Februar 2025 wurde bekannt, dass Northoff zum 31. März schließen wird. Als Ursache sah der Inhaber die abnehmende Kaufkraft in der Fußgängerzone seit der Corona-Pandemie bei steigenden Kosten.<ref>Halesu Tabkci: ''[https://www.wa.de/hamm/nach-25-jahren-in-der-innenstadt-aus-fuer-reformhaus-northoff-93594814.html Nach 25 Jahren in der Innenstadt: Aus für Reformhaus Northoff]''. In: wa.de vom 26. Februar 2025.</ref>


== Geschichte ==
== Hausstätte ==
: ''Zur Geschichte der Hausstätte → siehe [[Weststraße 13]]''
 
Das Reformhaus Northoff befindet sich heute an einer historischen Hammer Hausstätte. Der dreigeschossige – allerdings auffällig schmale – Nachkriegsbau lässt kaum erahnen, dass an dieser Stelle im 18. und 19. Jahrhundert ein Brauhaus stand.
 
== Trivia ==
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== Weitere Fotos ==
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Bild:Reformhaus_Northoff_2012.jpg|Reformhaus Northoff, 2012
Bild:Reformhaus Northoff 2025-08.jpg|Nach Schließung, August 2025
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Die '''Hausstätte Weststraße 13''' (alt: [[Häuserbuch|Nro 90]]) begegnet uns bereits 1734 als Brauhaus. Vom Stadtbrand von 1741 in Mitleidenschaft gezogen, besaß die Hausstätte 1751 der Rezeptor Johann Diedrich Unckenbolt (''ein in der [[Höckerei|Höckerey]] gelegenes Brauhaus, Nro 90''), 1756 seine Witwe. Für etwa hundert Jahre war dann die Bäckerfamilie Borberg im Besitz des Hauses. 1777 kaufte Bäcker und Brauer Franz Borberg (1736-1819) das Haus für 100 Stück Dukaten vom Regimentsquartiermeister Henrich Diedrich Bilefeld. Franz Borberg, der selbst in der Weststraße 12 schräg gegenüber wohnte, nutzte es nachweislich 1791 weiter als ''Brauhaus''. Weil sein gleichnamiger Sohn Franz Borberg bereits im Jahre 1801 verstarb, finden wir 1802 die Witwe des Sohnes namens Maria Catharina Helena Borberg geb. Gesselmann mit ihren Kindern als Besitzer vor, anschließend ihren Sohn, den Bäcker und langjährigen [[Stadtverordnetenversammlung|Stadtverordneten]] [[Franz Borberg]] († 1885), der es noch in den 1830er Jahren als Brauhaus nutzte. 1878 betrieben Elise und Antonie Semmerau im Hause dann ein Kurzwarengeschäft, 1886 Sofie Uebis ein Tapisseriegeschäft.
== Einzelnachweise ==
<references/>


[[Kategorie:Firmen|Northoff]]
[[Kategorie:Ehemalige Firmen|Northoff]]
[[Kategorie:Reformhäuser|Northoff]]
[[Kategorie:Reformhäuser|Northoff]]
[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:Mitte (Bezirk)|Northoff]]
[[Kategorie:Alte Hausstätten]]
[[Kategorie:Weststraße|Northoff]]
[[Kategorie:Innenstadt|Northoff]]
[[Kategorie:Einzelhandel|Northoff]]

Aktuelle Version vom 28. August 2025, 04:56 Uhr

Das Refomhaus Northoff war ein Reformhaus in der Weststraße 13.

Geschichte

Das Reformhaus wurde 1949 von Alfons Northoff an der Bahnhofstraße gegründet. Im Adressbuch von 1960 ist es unter dem Namen Vita Reformhaus an der Friedrichstraße 29 verzeichnet. Später gab es eine Filiale im City-Center. 1980 wurden alle Standorte in einem großen Geschäft am Südring 2 vereinigt. 1990 erfolgte die Übernahme des Reformhauses Becker an der Werler Straße im Hammer Süden.

1995 übernahm Rolf Northoff, Sohn des Firmengründers, das Geschäft. 1999 wurde die Filiale an der Werler Straße geschlossen, im Jahr 2000 zog das Reformhaus an seinen heutigen Standort an der Weststraße 13.[1]

Im Februar 2025 wurde bekannt, dass Northoff zum 31. März schließen wird. Als Ursache sah der Inhaber die abnehmende Kaufkraft in der Fußgängerzone seit der Corona-Pandemie bei steigenden Kosten.[2]

Hausstätte

Zur Geschichte der Hausstätte → siehe Weststraße 13

Das Reformhaus Northoff befindet sich heute an einer historischen Hammer Hausstätte. Der dreigeschossige – allerdings auffällig schmale – Nachkriegsbau lässt kaum erahnen, dass an dieser Stelle im 18. und 19. Jahrhundert ein Brauhaus stand.

Trivia

Am 25. Oktober 2023 wurde das Schaufenster des Reformhauses durch einen Anschlag auf den benachbarten Juwelier Liebehenschel beschädigt, das Geschäft konnte jedoch öffnen.[3]

Weitere Fotos

Einzelnachweise

  1. Arndt Worbis: Im Dienst der Gesundheit - Ein Hammer Traditionsunternehmen feiert Jubiläum. In: Stadtanzeiger vom 19. Oktober 2024 (sowie eigene Recherchen).
  2. Halesu Tabkci: Nach 25 Jahren in der Innenstadt: Aus für Reformhaus Northoff. In: wa.de vom 26. Februar 2025.
  3. Frank Lahme, Max Lametz: Sprengung bei Liebehenschel: Polizei wertet Videomaterial aus - Roller gefunden. In: wa.de vom 25. August 2023.
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