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St. Antonius: Unterschied zwischen den Versionen

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Die katholische '''Pfarrkirche St. Antonius''' liegt - landschaftlich durchaus reizvoll - in der Bauerschaft [[Geithe]] im Stadtbezirk [[Uentrop]]. Die Kirchengemeinde [[Pfarrgemeinde St. Antonius|St. Antonius]] gehört seit Juni 2010 zum [[Pastoralverbund Hamm-Mitte-Osten]].
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Im Zeitraum Juni bis Ende des Jahres 2014 wird der Innenraum von ''St. Antonius'' einer umfangreichen Sanierung unterzogen.
Im Zeitraum Juni bis Ende des Jahres 2014 wurde der Innenraum von ''St. Antonius'' einer umfangreichen Sanierung unterzogen.<ref>Torsten Haarmann: ''[https://www.wa.de/hamm/auffrischung-antonius-3651100.html Auffrischung für St. Antonius]'' in: wa.de vom 24. Juni 2014</ref>


== Geschichte ==
== Geschichte ==
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Die Kirche ist ein typisches Beispiel einer Dorfkirche kurz vor der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert und bedeutend für die Geschichte des Ortes. Zudem kommt ihr Bedeutung als landschaftlicher Akzent zu. Sie ist daher aus ortsgeschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen ein Denkmal. <ref>Denkmalwertbegründung - zitiert nach [[Denkmalliste der Stadt  Hamm]], Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 15 </ref>
Die Kirche ist ein typisches Beispiel einer Dorfkirche kurz vor der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert und bedeutend für die Geschichte des Ortes. Zudem kommt ihr Bedeutung als landschaftlicher Akzent zu. Sie ist daher aus ortsgeschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen ein Denkmal. <ref>Denkmalwertbegründung - zitiert nach [[Denkmalliste der Stadt  Hamm]], Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 15 </ref>
== Bibliothek ==
Der Dachboden des Pfarrhauses von St. Antonius hat lange Zeit einen ungehobenen Schatz beherbergt. Die Bibliothek der Pfarrei umfasste bei ihrer Entdeckung 225 Titel in 180 Bänden. Ein Teil der Bibliothek stammt aus dem früheren Franziskanerkloster in Hamm, darunter das wohl älteste Buch in Hamm, eine Bibel aus dem Jahr 1506. Zehn weitere Bände aus der Bibliothek stammen ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert.
Die Sammlung wurde Anfang des 21. Jahrhunderts entdeckt und zur Restaurierung, Systematisierung und Katalogisierung in die Universitäts - und Landesbibliothek Münster verbracht. Seit 2014 befindet sich die Sammlung in der [[Stadtbücherei]].<ref> vgl. Georg Sander: Hamms ältestes Buch. Bibel von 1506 gehört zum Konvolut der St.-Antonius-Bibliothek in der Stadtbücherei. Westfälischer Anzeiger vom 19. April 2014 </ref>


== Bildergalerie ==
== Bildergalerie ==
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [http://www.pastoralverbund-hamm-mitte-osten.de/ Homepage vom Pastoralverbund Hamm-Mitte-Osten]
* [http://www.pv-hamm-mitte-osten.de/ Homepage des Pastoralverbund Hamm-Mitte-Osten]


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:Katholische Kirchen]]
[[Kategorie:Katholische Kirchen]]
[[Kategorie:Sehenswürdigkeiten]]
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[[Kategorie:Uentrop]]
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Aktuelle Version vom 26. Februar 2025, 23:11 Uhr

St. Antonius von Padua
St Antonius 03.jpg
Bezirk Hamm-Uentrop
Stadtteil Geithe
Adresse In der Geithe
PLZ 59071
Typ Sakralbau
Gebäudetyp Katholische Kirche
Existiert seit 1897
Denkmalliste Stadt Hamm No. 15 sei dem 05.12.1985
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Stand der Daten 26.02.2025

Die katholische Pfarrkirche St. Antonius liegt - landschaftlich durchaus reizvoll - in der Bauerschaft Geithe im Stadtbezirk Uentrop. Die Kirchengemeinde St. Antonius gehört seit Juni 2010 zum Pastoralverbund Hamm-Mitte-Osten.

Im Zeitraum Juni bis Ende des Jahres 2014 wurde der Innenraum von St. Antonius einer umfangreichen Sanierung unterzogen.[1]

Geschichte

Ehemals befand sich im der Geithe eine Kapelle aus Fachwerk, die im Jahre 1785 errichtet wurde. Sie bestand aus einem ca. 11 m langem flachgedeckten Schiff, sowie einem dreiseitigen Chor. Der hölzerne Dachreiter über dem Hauptportal war mit zwei kleinen Glocken bestückt.

Der Grundstein für den noch heute bestehenden neogotischen Ziegelbau nach den Plänen von Kreisbauinspektor Reimann vom Staatshochbauamt in Soest wurde am 5. Juli 1896 gelegt. Bereits am 12. September 1897 konnte der Bau dem hl. Antonius von Padua geweiht werden. Ein Teil der Ausstattung der bestehenden Kirche stammt wahrscheinlich aus dem 1808 aufgelösten Kloster Kentrop in Hamm.

Unmittelbar an der Kirche führt die Römerroute entlang, wobei die im Schatten der Kirche gelegene Gastwirtschaft Schulte-Geithe mit kleinem gemütlichen Biergarten nicht nur Radtouristen zum Verweilen einlädt.

Baudenkmaleintrag

Die katholische Pfarrkirche St. Antonius von Padua ist ein vierjochiger, neugotischer Backsteinsaalbau mit eingezogenem polygonalem Chor und eingezogenem Strebewerk. Der Westturm mit vierseitigem Helm besitzt einen Laternenaufsatz mit originaler Verglasung.

Die Kirche ist ein typisches Beispiel einer Dorfkirche kurz vor der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert und bedeutend für die Geschichte des Ortes. Zudem kommt ihr Bedeutung als landschaftlicher Akzent zu. Sie ist daher aus ortsgeschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen ein Denkmal. [2]

Bibliothek

Der Dachboden des Pfarrhauses von St. Antonius hat lange Zeit einen ungehobenen Schatz beherbergt. Die Bibliothek der Pfarrei umfasste bei ihrer Entdeckung 225 Titel in 180 Bänden. Ein Teil der Bibliothek stammt aus dem früheren Franziskanerkloster in Hamm, darunter das wohl älteste Buch in Hamm, eine Bibel aus dem Jahr 1506. Zehn weitere Bände aus der Bibliothek stammen ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert.

Die Sammlung wurde Anfang des 21. Jahrhunderts entdeckt und zur Restaurierung, Systematisierung und Katalogisierung in die Universitäts - und Landesbibliothek Münster verbracht. Seit 2014 befindet sich die Sammlung in der Stadtbücherei.[3]

Bildergalerie

Presseartikel

Literatur

  • Ein Blick ins alte Hamm: Die Antonius-Kapelle in Geithe, in: Unser Westfalen 2006, S. 36 (mit Abb.).
  • Dr. Friedrich Wilhelm Jerrentrup: Uentrop: Evangelische Pfarrkirche und Katholische Pfarrkirche St. Antonius in Geithe,
    in: Jerrentrup, Peter, Feußner; Alte Kirchen in Hamm, Hamm 1999, Seite 64 bis 71
  • Friedrich Wilhelm Jerrentrup: Katholische Pfarrkirche St. Antonius,
    in: Beaugrand, Jerrentrup, Nowoczin, von Scheven, Peter, Feußner, Kirchen der Neuzeit in Hamm, Hamm 2002, Seite 180 bis 185
  • Georg Dehio, unter wissenschaftlicher Leitung von Ursula Quednau: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Nordrhein-Westfalen II Westfalen. Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2011, ISBN 978-3-422-03114-2, Seite 395

Geografische Koordinaten

Koordinaten: 51° 40' 45.32" N, 7° 54' 59.81" O

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Torsten Haarmann: Auffrischung für St. Antonius in: wa.de vom 24. Juni 2014
  2. Denkmalwertbegründung - zitiert nach Denkmalliste der Stadt Hamm, Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 15
  3. vgl. Georg Sander: Hamms ältestes Buch. Bibel von 1506 gehört zum Konvolut der St.-Antonius-Bibliothek in der Stadtbücherei. Westfälischer Anzeiger vom 19. April 2014