Urkunde 1383 März 26
Gerd von Berstrate, Priester in Herringen, tritt in einer Urkunde vom 26. März 1383 auf.
Regest
Gerd von Berstrate, Hermann von Odendale, beides Priester, und Neyse von Hokenshoue, Nichte des Hermann, schenken für ihr Seelenheil den Jungfrauen des Konvents zu Oelinghausen (Volinchusen) ihre Zehntlöse zu Flierich (Vlederke), die sie von dem Priester Hermann Wedeghe und den Knappen Rolef Wedeghe als Eigengut gekauft haben. Die Aussteller lassen die Zehntlöse dem Propst und Konvent auf. Diese haben dafür zwei feierliche Memorien zu halten, die eine am Tage nach Unser Frauen Tag im Advent, die andere am Freitag nach Mitfasten. Die Priorin soll den Jungfrauen und dem Konvent von der Zehntlöse eine Tröstung (pytansien) geben, und weiter an allen Quatembertagen (quater temper) und Vigilien und Fasttagen, bis die Rente aufgebraucht ist. Siegelankündigung der Priester Gerd und Hermann, die Neyse mit benutzt. Zeugen: Johann von Mengede, ehemals Propst zu Scheda (Schede), Volquin von Gütersloh (Guterslo), ehemals Abt zum Heiligenberg (Hillighensberghe).
Standort
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen [1]
Siehe auch
Anmerkungen
- ↑ A 337 I Kloster Oelinghausen - Urkunden. Nr. 433