Urkunde 1274

In einer Urkunde des Klosters Welver aus dem Jahr 1274 erklärt Dietrich Volenspit sein Recht auf jährliche Abgaben aus einer Hufe zu Schmehausen, welche das Kloster Welver von Ritter Conrad von Herbern gekauft hatte.
Wortlaut
Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst. Ihr Wortlaut wird nach dem WUB Band 7 (S. 689) zitiert: [1]
Noverint presentium inspectores, quod ego Theodericus dictus Vullenspit habebo de quodam mansu sito in Smidenhus, quem conventus de Welvere emit contra Conradum militem dictum de Hereborne singulis annis in festo Mychaelis IIIIor denarios, unum pullum et aucam iure hereditario possidenda. Quod duxi presentis sigilli munimine protestandum. Datum anno Domini M°.CC°.LXX°IIII°.
Übersetzung
Übersetzt ins Deutsche lautet die Urkunde wie folgt:
Hiermit sollen alle, die dieses Schreiben einsehen, wissen, dass ich, Theodericus, genannt Vulenspit, von einer bestimmten Hofstelle in Schmehausen (Smidenhus), die der Konvent von Welver (Welvere) von Conradus, dem Ritter, genannt von Herbern (Hereborne), gekauft hat, jedes Jahr am Michaelistag (29. September) vier Pfennige, ein Huhn und eine Gans erblich erhalten werde.
Ich habe dies durch die Bestätigung meines Siegels bezeugen lassen.
Gegeben im Jahre des Herrn 1274.
Standort
Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Münster [2]
Weblink in der Digitalen Westfälischen Urkundendatenbank
http://www.westfaelische-geschichte.de/que68934