Schulze Welkinghof

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Der Hof Schulze Welkinghof lag in Berge. Er ist urkundlich seit dem Mittelalter bekannt und zwar unter den Namen Wyrkinchof oder Wyrekinchof.

Lage

Der Hof Schulze Welkinghof ist im Urkataster der Gemeinde Berge eingezeichnet. Er lag knapp östlich der Werler Straße an der nördlichen Seite der Dr.-Loeb-Caldenhof-Straße. Dort sind noch heute einige Restgebäude des Hofes sichtbar. Auf dem Gelände befindet auch noch der Rest einer ehemaligen Gräfte.

Der nördliche Teil des Hofegeländes ist heute in der Nutzung der Verkehrsbetriebe.

Geschichte

Bis in das Jahr 1336 war der Hof - damals unter dem Namen Wyrkinghof - im Besitz der Familie Pyl. Aus dem Erbe des Hartleif Pyl fiel er dann an die Familie von Neheim, genauer gesagt an dessen Schwiegersohn Hermann von Neheim, der mit Margarete Pyl verheiratet war. Im Jahr 1381 wurde die Hälfte des Hofes innerhalb der Familie Neheim verkauft, wobei in der entsprechenden Urkunde [1] erwähnt wird, dass der Hof ein volmarsteinsches Lehen ist. Die Lehensverhältnisse werden auch in einem Lehnsbrief aus dem Jahr 1397 aufgezeigt. [2] Die Lehnsherren waren nach dem Absterben der Volmarsteiner die Herren von der Recke, wie ein Lehnsbrief aus dem Jahr 1537 ausweist, wobei die Familie von Neheim nach wie vor als Lehnsnehmer fungieren. [3] Die Familie von Neheim verkauft 1548 ihren Besitz Wilkinghof an Dietrich von der Recke auf Caldenhof. Zum Wilkinghof gehören fünf Kötterstellen und der Pilzholz. [4]. Der Hof wird von Dietrich zur dauerhaften Wohnstätte gewählt, wie eine Rentenverschreibung aus dem Jahr 1564 belegt. [5]

Urkundliche Erwähnungen

Anmerkungen

  1. vgl. Urkunde 1381 Oktober 29
  2. vgl. Urkunde 1397 Oktober 3
  3. vgl. Urkunde 1537 November 26
  4. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  5. vgl. Urkunde 1564 März 28