Arrondissement Hamm

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Das Arrondissement Hamm wurde 1808 im Zuge der Verwaltungsreform im Großherzogtum Berg auf Regierungsbezirksebene[1] geschaffen und war Teil des Ruhrdepartements. Das Arrondissement Hamm bestand 1809 aus den Kantonen Ahlen, Beckum, Lippstadt, Hamm, Oelde, Soest und Rheda.[2] Später kamen noch die Kantone Sassenberg und Warendorf hinzu. Geleitet wurde das Arrondissement von einem Unterpräfekten. Die Unterpräfektur befand sich im ehemaligen Kammerkollegienhaus am Marktplatz. Der Unterpräfekt des Arrondissements Hamm war ab 1809 David Wiethaus, der vormalige Justizbürgermeister und KDK-Rat und spätere Landrat im Kreis Hamm. Zusammen mit den Arrondissements Dortmund und Hagen und bildete das Arrondissement Hamm das Ruhrdepartement.

Anmerkungen

  1. 1810 als Bezirk Hamm bezeichnet; als Bezirks-Räthe werden 1810 ferner aufgeführt:
    Hr von Rappard, vormahliger Kammer-Präsident zu Hamm.
    Hr. Wedeking, Gutsbesitzer zu Soest.
    Hr. Maybach, Gutsbesitzer zu Kilwinckseck.
    Hr. von Wintgens, Gutsbesitzer zu Ermlinghoff.
    Hr. Zuheyden, Gutsbesitzer zu Hohenover.
    Hr. Rose, Gutsbesitzer zu Lippstadt.
    Hr. Emmerich, Kanzleydirector zu Rheda.
    Hr. von Dolfs, Gutsbesitzer zu Völlinghausen.
  2. Vgl. Kaiserliches Dekret über die Eintheilung des Großherzogthums Berg, Düsseldorf 1809, S. 41-44.