Gewerbe- und Industriegebiet Radbod
| Dieser Artikel beschreibt das Gewerbe- und Industriegebiet Radbod, zu anderen Bedeutungen siehe Radbod (Begriffsklärung). |
- Bezirk
- Bockum-Hövel
- Adresse
- 59075 Hamm
- Typ
- Gewerbegebiet
- Namensherkunft
- von der dort bis 1991
befindlichen Zeche Radbod - Existiert seit
- 2001
- Datenstand:
- 26.12.2021
Zehn Jahre nach der endgültigen Stilllegung der Zeche Radbod wurde 2001 auf dem ehemaligen Zechengelände das Gewerbe- und Industriegebiet Radbod ausgewiesen. Haupterschließungsachse ist die Straße An den Fördertürmen, die auch zu Zeiten des Bergwerks die Hauptachse war.
Geschichte
Zur
„... Entwicklung des ehemaligen Zechengeländes zu einer attraktiven gewerblichen und industriellen Nutzfläche sowie die anschließende Vermarktung...“
wurde 1996 im Rahmen eines Public Private Partnership (PPP) die Projektgesellschaft Radbod mbH mit den Gesellschaftern Stadt Hamm, Montan-Grundstücksgesellschaft mbH (MGG) (heute: RAG Montan Immobilien) und STEAG Walsum Immobilien AG gegründet.[1]
Durch Errichtung eines Nebenstraßennetzes entlang der Hauptachse (An den Fördertürmen) (u. a. Steigerring, Hauerwinkel, Grubenlicht und Schwarzes Gold) wurde die Fläche für die weitere Vermarktung vorbereitet.
Nach anfänglich nur geringer Nachfrage waren im Jahr 2011 bereits 23 Betriebe mit ca. 250 Mitarbeitern auf dem Gelände angesiedelt. Seinerzeit planten fünf weitere Betriebe die Umsetzung ihrer Bauvorhaben im Jahr 2012.[2]
Nach der Aufgabe der ursprünglich geplanten Erschließung des Steinkohlen-Abbaugebietes im Feld Donar wurden ab 2013 weitere 2,75 ha Flächen zur Vermarktung erschlossen.
Angesiedelte Unternehmen
Hier eine unvollständige Liste:
- Kulturrevier Radbod
- DHL Paket-Zustellbasis Hamm
- Autohaus Potthoff
- Badideen Herbert Heldt
- Planbau GmbH
- Bestattungshaus Piper-Loer
- Containerdienst Hunloh
Fotos
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Schild an der Einfahrt
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Gewerbe- und Industriegebiet Radbod – alte Kohlen-Lore an der Einfahrt
Presseberichte
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Westfälischer Anzeiger,
28. April 2012 -
Westfälischer Anzeiger,
27. Juni 2012 -
Westfälischer Anzeiger,
23. April 2013