Südstraße 3: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei dem Haus '''[[Südstraße]] 3''' – zwischen den Häusern Südstraße 1 und Südstraße 5 gelegen, handelt es sich um einen Bau aus der Nachkriegszeit. Durch eine für Hamm recht gute Quellenlage lassen sich die Eigentümer der Hausstätte bis 1715 zurückverfolgen. | Bei dem Haus '''[[Südstraße]] 3''' – zwischen den Häusern Südstraße 1 und Südstraße 5 gelegen, handelt es sich um einen Bau aus der Nachkriegszeit. Durch eine für Hamm recht gute Quellenlage lassen sich die Eigentümer der Hausstätte bis 1715 zurückverfolgen. | ||
== Geschichte der Hausstätte == | == Geschichte der Hausstätte == | ||
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Nach dem [[Stadtbrände|Stadtbrand]] von 1741 bot Elsabein Leusmann - Witwe des Wilhelm Henrich Eckel († 1729)<ref> Weitere Mitglieder der Hammer Familie Eckel (auch: von Eyckel [1699]; von Eckell [1705]; Ekell [1717]; Eyckel [1729]) waren an der [[Nordstraße 16]] ansässig. Die Namensbelege zeigen, dass es sich bei dem Familiennamen Eckel um einen sogenannten Herkunftsnachnamen handelt (von = aus Eickel). Der Hammer Familiename Äcker kann als Parallelbildung angeführt werden (von Acken).</ref> - die Brandstätte mit der alten [[Häuserbuch|Nro 382]] in der Südhofe 1742 zum Verkauf an. Bäcker Samuel Osthoff (ca. 1699-1776), der 1741 Anna Maria Eckel geheiratet hatte, ist anschließend als Eigentümer nachgewiesen. Bäcker Eberhard Schulz folgte bis 1796. Für etwa 80 Jahre folgte die in Hamm weit verzweigt gewesene Metzgerfamilie Juckenack. Schließlich ist das Haus bis zum Ende des Untersuchungszeitraums 1976 Eigentum der Familie Nölle. | Nach dem [[Stadtbrände|Stadtbrand]] von 1741 bot Elsabein Leusmann - Witwe des Wilhelm Henrich Eckel († 1729)<ref> Weitere Mitglieder der Hammer Familie Eckel (auch: von Eyckel [1699]; von Eckell [1705]; Ekell [1717]; Eyckel [1729]) waren an der [[Nordstraße 16]] ansässig. Die Namensbelege zeigen, dass es sich bei dem Familiennamen Eckel um einen sogenannten Herkunftsnachnamen handelt (von = aus Eickel). Der Hammer Familiename Äcker kann als Parallelbildung angeführt werden (von Acken).</ref> - die Brandstätte mit der alten [[Häuserbuch|Nro 382]] in der Südhofe 1742 zum Verkauf an. Bäcker Samuel Osthoff (ca. 1699-1776), der 1741 Anna Maria Eckel geheiratet hatte, ist anschließend als Eigentümer nachgewiesen. Bäcker Eberhard Schulz folgte bis 1796. Für etwa 80 Jahre folgte die in Hamm weit verzweigt gewesene Metzgerfamilie Juckenack. Schließlich ist das Haus bis zum Ende des Untersuchungszeitraums 1976 Eigentum der Familie Nölle. | ||
Version vom 9. November 2025, 08:13 Uhr

Bei dem Haus Südstraße 3 – zwischen den Häusern Südstraße 1 und Südstraße 5 gelegen, handelt es sich um einen Bau aus der Nachkriegszeit. Durch eine für Hamm recht gute Quellenlage lassen sich die Eigentümer der Hausstätte bis 1715 zurückverfolgen.
Geschichte der Hausstätte

Nach dem Stadtbrand von 1741 bot Elsabein Leusmann - Witwe des Wilhelm Henrich Eckel († 1729)[1] - die Brandstätte mit der alten Nro 382 in der Südhofe 1742 zum Verkauf an. Bäcker Samuel Osthoff (ca. 1699-1776), der 1741 Anna Maria Eckel geheiratet hatte, ist anschließend als Eigentümer nachgewiesen. Bäcker Eberhard Schulz folgte bis 1796. Für etwa 80 Jahre folgte die in Hamm weit verzweigt gewesene Metzgerfamilie Juckenack. Schließlich ist das Haus bis zum Ende des Untersuchungszeitraums 1976 Eigentum der Familie Nölle.
Eigentümer
- oo 1699[2] Elsabein Leusmann, T des Diedrich Leusmann
- 1742 folgt demnächst ...
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Literatur
- Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 382.
Anmerkungen
- ↑ Weitere Mitglieder der Hammer Familie Eckel (auch: von Eyckel [1699]; von Eckell [1705]; Ekell [1717]; Eyckel [1729]) waren an der Nordstraße 16 ansässig. Die Namensbelege zeigen, dass es sich bei dem Familiennamen Eckel um einen sogenannten Herkunftsnachnamen handelt (von = aus Eickel). Der Hammer Familiename Äcker kann als Parallelbildung angeführt werden (von Acken).
- ↑ Vgl. 1699 (Trauregister): von Eyckel / Leüssman