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Urkunde 1273 Mai 29: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Domkapitel zu Münster, das zur einmütigen Wahl eines Bischofs bisher nicht hatte gelangen können, wählt am [[29. Mai]] [[1273]] zur Beseitigung der dadurch entstandenen öffentlichen Unischerheit den Grafen Otto von Tecklenburg zum Stiftsverweser und setzt ihm einen Regentschaftsrat zur Seite, dem auch [[Graf Engelbert I.|Graf Engelbert von der Mark]] angehört.
Das Domkapitel zu Münster, das zur einmütigen Wahl eines Bischofs bisher nicht hatte gelangen können, wählt am [[29. Mai]] [[1273]] zur Beseitigung der dadurch entstandenen öffentlichen Unischerheit den Grafen Otto von Tecklenburg zum Stiftsverweser und setzt ihm einen Regentschaftsrat zur Seite, dem auch [[Graf Engelbert I.|Graf Engelbert von der Mark]] angehört.


== Wortlaut ==
== Wortlaut ==
Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach Philippi/Bär zitiert: <ref> vgl. Philippi/Bär: Osnabrücker Urkundenbuch. Band III. Die Urkunden der Jahre 1251-1280. Osnabrück 1899. S. 340 </ref>
Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach Philippi/Bär (S.340) zitiert: <ref> vgl. Philippi/Bär: Osnabrücker Urkundenbuch. Band III. Die Urkunden der Jahre 1251-1280. Osnabrück 1899. S. 340 </ref>


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Version vom 16. August 2025, 15:05 Uhr

Das Domkapitel zu Münster, das zur einmütigen Wahl eines Bischofs bisher nicht hatte gelangen können, wählt am 29. Mai 1273 zur Beseitigung der dadurch entstandenen öffentlichen Unischerheit den Grafen Otto von Tecklenburg zum Stiftsverweser und setzt ihm einen Regentschaftsrat zur Seite, dem auch Graf Engelbert von der Mark angehört.

Wortlaut

Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach Philippi/Bär (S.340) zitiert: [1]

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Propter quam moram et strictam necessitatem et quia sicut episcopi ita et tutoris sive defensoris electio ad nos pertinet tam de consuetudine quam jure, de consilio et auxilio Engelberti nobilis viri comitis de Marca, qui in tribulationibus nostris fidelis et magnificus defensor exstitit et adjutor, item habito super hoc consilio domini Osnaburgensis elect, nobils viri comitis de Benthem et nobilis viri Hermanni de Lippia ac aliorum proborum virorum, nobilem domicellum Ottonem comitem de Techeneborgh in tutorem et defensorem nostrum et ecclesie nostre, non contradicentibus magistro Bertramo decano Osnaburgensi et magistro Lutberto concanonicic notris, quorum consensus super hoc requisitus fuerat, in nomine patris filli et spiritus sancti duximus eligendum.
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Siehe auch

Anmerkungen

  1. vgl. Philippi/Bär: Osnabrücker Urkundenbuch. Band III. Die Urkunden der Jahre 1251-1280. Osnabrück 1899. S. 340
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