Auenpark: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Auenpark-4.jpg|Hinweistafel
Datei:Auenpark-4.jpg|Hinweistafel
Datei:Auenpark-2.jpg|„Deichkronenweg“ (Juni 2023)
Datei:Auenpark-7.jpg|Eingangsbereich von unten, Juni 2023
Datei:Auenpark-2.jpg|„Deichkronenweg“, Juni 2023
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Version vom 27. Juli 2023, 18:46 Uhr

Auenpark Hamm
Auenpark-1.jpg

Zugangsbereich an der Münsterstraße

Bezirk Mitte/Heessen
Stadtteil Norden
Adresse Münsterstraße 2 (Hauptzugang)
PLZ 59065
Typ Park
Namensherkunft Von der Aue der Lippe
Existiert seit 2023
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Stand der Daten 27.07.2023

Der Auenpark ist ein Park in den Lippeauen in Hamm-Norden. Er entstand von 2022 bis 2023 im Rahmen des Naturschutz- und Freizeitprojekts Erlebensraum Lippeaue und ist von Münsterstraße und Jupp-Eickhoff-Weg aus zugänglich. Die offizielle Einweihung fand mit der Freigabe des Gesamtprojekts am 17. Juni 2023 statt.[1]

Bei der Gestaltung des Parks fokussierte man sich auf eine behutsame Freizeitnutzung. Er kann während eines Lippe-Hochwassers teilweise überflutet werden.

Geschichte

Der Auenpark wurde, anders als das Gesamtprojekt Erlebensraum, von der Stadt Hamm allein gestaltet. Die ursprünglichen Planungen sagen vor, dass es Veranstaltungsflächen für 400 Gäste und eine temporäre Gastronomie geben könnte. Daneben sollte es Sportangebote wie Bouldern, Disc Golf und verschiedene Fitnessgeräte geben. Die konkreten Pläne wurden erstmals im September 2021 vorgestellt.[2]

Baubeginn sollte zunächst Anfang Mai 2022, Fertigstellung im März 2023 sein.[3] Nachdem sich die Vergabe des Auftrags im Zuge der verpflichtenden europaweiten Ausschreibung verzögert hatte, erhielt Ende Mai das Hammer Gartenbauunternehmen Mennigmann den Zuschlag.[4] Im Juni begannen die Bauarbeiten. Zunächst wurden Gehölzer zurückgeschnitten und Wege für die Baumaschinen angelegt, die später zu Fuß- und Radwegen ausgebaut werden sollen. Dadurch wurde eine doppelte Beeinträchtigung der Flora vermieden.[5] Im Zuge der Errichtung des Parks wurden im weiteren Verlauf 500 m neue Wege angelegt und 1,6 km alte Wege ertüchtigt.[6]

Der Betonage des Eingangsbereichs war ab ca. Ende September 2022 in Ausführung.[7] Die weiteren Arbeiten am Eingangsbereich, etwa die Bepflanzung mit Bäumen, fanden etwa bis Ende März 2023 statt,[8] die Asphaltierung erst kurz vor der Freigabe im Mai.[9]

Die offizielle Einweihung fand mit der Freigabe des Gesamtprojekts am 17. Juni 2023 statt.[1]

Beschreibung

Eingangsbereich Münsterstraße – Drei Bäume und ein grünes Schild "Auenpark"
Eingangsbereich Münsterstraße

Der Park ist von der Münsterstraße aus zugänglich, wo Besucher von einem großen Eingangsplateau über Treppen hinab in die Lippeauen steigen. Auf den Treppen ist ein Verweilen möglich.

Vom Entree führen Rad- und Fußwege in Richtung Heessen (Jupp-Eickhoff-Weg) und nach Bockum-Hövel (Heinz-Kruse-Weg). Beide wurden mit einem hellen Asphalt ausgeführt, um Flora und Fauna bei starker Sonnenstrahlung weniger zu belasten.

Entlang des sogenannten Deichkronenwegs, eines breiten Rad- und Fußweges, wird der Auenpark für die Besucher erschlossen. Links und rechtsseitig gibt es entlang dieses Weges einige Raststationen mit Bänken und Fahrradstellplätzen sowie Abschlagplätze für Disc Golf.

Sportangebote

Im Auenpark ist das Spielen von Disc Golf möglich. Bei dieser Sportart spielt man mit Frisbee-förmigen Scheiben auf Körbe, die Basketballkörben ähneln. Jedes „Loch“ besitzt dabei eine nummerierte, gepflasterte Abwurffläche. Ziel ist es, die Körbe mit möglichst wenigen Würfen zu treffen. Obwohl das Spielen mit Frisbees grundsätzlich möglich ist, werden eigentlich spezielle Scheiben benötigt. Ein Ausleihen dieser Scheiben ist im Park gegenwärtig nicht möglich.

Am Eingangsbereich soll noch eine Boulderwand entstehen. Sie steht (Stand Juli 2023) noch nicht zur Verfügung.

Entlang des Deichkronenweges wurden weitere Sportgeräte aufgestellt, darunter etwa eine Schaukel.

Lippestrand

Lippestrand (Juni 2023)
Lippestrand (Juni 2023)

Als Teil des Auenpark-Areals wurde ein Lippestrand geschaffen.[10] Dieser ist aufgrund der allgemeinen Wasserqualität der Lippe und gefährlicher Strömungen unterhalb des Lippe-Wehrs[11] jedoch ausdrücklich kein Badestrand. In Hexagonform ausgeführte Betonsockel sollen jedoch zum Hinsetzen und Verweilen einladen.

Für die Aufschüttung des Strandes kam lehmhaltiger Sand zum Einsatz, der vor Ort bereits von der Lippe abgelagert worden war.[12]

Weitere Bilder

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Einzelnachweise