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Urkunde 1647 Juli 15

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Bürgermeister und Rat zu Werl schreiben am 15. Juli 1647 an Grafen v. Hemim(?), kaiserlichem Obristen und Kommandanten der Festung Hamm eine Beschwerde über zwei vor der Stadt weggenommene und nach Hamm geführte Pferde. Anscheinend ist eine Assignation zu Gunsten der Hammer Garnison nicht eingetroffen oder fälschlich (in Höhe von 210 Rt. für den Monat Juli) zur Landpfennigmeisterei Arnsberg einfordert worden. Es wird auf die Zeitfrist hingewiesen, innerhalb der Kontributionen zu zahlen sind. Zudem würde aus der zur "Halbscheit (=Hälfte) verbrannten Stadt" das Geld nur schwerlich aufzubringen sein. Zur Zeit sind von der erschöpften Bürgerschaft erst 100 Rt. zu erzwingen gewesen. Es wird gebeten, dieses Geld zu akzeptieren und für den Rest noch 8 oder 10 Tage Tage Frist zu gewähren.

Standort

Stadtarchiv Werl [1]

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Inventar des Archivs der Stadt Werl, Signatur B10, Blatt 166b
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