Urkunde 1398 August 16

Am 16. August 1398 stellt der Hammer Bürger Gerd Meynke einen Lehnsrevers an Johann von Volmarstein aus.
Regest
Gerd Meyneke, Bürger zu Hamm, und sein Sohn Gerd reversieren ihrem Lehnsherren Johann von Volmarstein, Sohn des Ritters Dietrich von Volmarstein, die Wiedereinlösung des dem Rolf Volenspite, Burgmann zu Mark, versetzten Gosekavels Gut zu Braam (Braem), des großen und des kleinen Zehnten zu Ostwennemar, innerhalb von 6 Jahren.
Siegelankündigung der Aussteller
Datum: feria sexta post diem beati Laurentii mariris gloriosi
Wortlaut
Die Urkunde ist in niederdeutscher Sprache verfasst und wird bei Krumbholtz auszugsweise wie folgt zitiert: [1]
(...) dat wy hebbet ghebeden unsen lieven junchern Johanne van Volmesteyne zeligen hern Diderikes sone van Volmestene ritters, dat wy hebbet vorsat Roleve Volenspite, borghmanne tor Marke, mit willen und ghenade unses juncheren van Volmestene vorgescreven und siner erben dat Gosekavelsgud to Braem und den groten teynden to Ost-Wenemar und den luttiken teynden to Ost-Wenemar, dat van eme to lene geyt.
Übersetzung
Übersetzt ins Hochdeutsche lautet der Textauszug wie folgt:
(...) dass wir unseren lieben Junker Johann von Volmarstein, den Sohn des seligen Herrn Dietrich von Volmarstein, Ritter, gebeten haben, dass wir Rolf Vollenspit, Burgmann zur Mark, mit dem Willen und der Gunst unseres vorgenannten Junkers von Volmarstein und seiner Erben das Gosekavel-Gut zu Braam sowie den großen Zehnten zu Ostwennemar und den kleinen Zehnten zu Ostwennemar, was von ihm zu Lehen geht, verpfändet haben.
Überlieferung
Die Urkunde ist als Ausfertigung auf Pergament überliefert. Zwei Siegel anhängend: 1. Ab 2. Im Schriftrund S. GHERHARDI ... NCH Schild mit Hausmarke
Standort
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster [2]
Literatur
- Krumbholtz, Robert: Urkundenbuch der Familien von Volmerstein und von der Recke bis zum Jahre 1437. Münster 1917, S. 259