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Urkunde 1370 November 11

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Wappen der Grafen von der Mark

Graf Engelbert von der Mark quittiert am 11. November 1370 der Stadt Dortmund über 60 Mark, die er durch Wilhelm von Dalhus hat erheben lassen.

Wortlaut

Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach Rübel (Band I, S. 630) zitiert: [1]

Nos Engelbertus comes de Marka tenore presentium notum facimus universis, quod recepimus sub anno 1370 ipso die beati Martini a discretis viris proconsulibus et consulibus civitatis Tremoniensis amicis nostris dilectis sexaginta marcas bonorum denariorum per ipsos traditas Wilhelmo de Dalhus tunc temporis officiato nostro in Ludenscheide et nomine nostro integraliter ad nostram voluntatem persolutas, in quibus nobis iidem pro termino solvere tenebantur ratione pensionis, prout in literis super hiis confectis plenius continetur. De quibus sexaginta marcis predictis ipsos proconsules , consules universitatem civitatis Tremoniensis predicte ac omnes, quorum interest vel in futuro potent interesse, presentibus quitos proclamanius penitus et solutos harum nostrarum sigillo nostro in lestinionium super eo sigillatarum. Datum anno et die ut supra.

Übersetzung

Übertragen ins Hochdeutsche lautet der Urkundentext wie folgt:

Wir, Engelbert, Graf von der Mark, tun mit dem Inhalt des gegenwärtigen (Schreibens) allen kund, dass wir im Jahre 1370, am Tag des seligen Martinus (11. November), von den besonnenen Männern, den Bürgermeistern und Ratsherren der Stadt Dortmund, unseren geliebten Freunden, sechzig Mark guter Pfennige erhalten haben.

Diese wurden durch sie an Wilhelm von Dalhausen, unseren damaligen Amtmann in Lüdenscheid, übergeben und in unserem Namen vollständig nach unserem Willen gezahlt. Zu dieser Zahlung waren sie uns für diesen Termin aufgrund einer Rente (Pacht/Zins) verpflichtet, wie es in den darüber angefertigten Briefen ausführlicher enthalten ist.

Bezüglich der vorgenannten sechzig Mark erklären wir die besagten Bürgermeister, Ratsherren und die Bürgerschaft der vorgenannten Stadt Dortmund sowie alle, die es betrifft oder in Zukunft betreffen könnte, durch das gegenwärtige Schreiben für völlig quitt und ledig. Zum Zeugnis dessen ist dieses unser Schreiben mit unserem Siegel besiegelt.

Gegeben im Jahr und am Tag wie oben genannt.

Literatur

  • Rübel, Karl: Dortmunder Urkundenbuch. Band I. Zweite Hälfte. Dortmund 1885

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Rübel, Karl: Dortmunder Urkundenbuch. Band I. Zweite Hälfte. Dortmund 1885
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