Johann Henrich Brünninghausen
Johann Henrich Brünninghausen (* 1671; † 1727) war Küster der reformierten Gemeinde in Hamm.
Familie Brünninghausen
Aus der in Hamm weitverzweigten Familie (von) Brünninghausen gingen ab dem 14. Jahrhundert zahlreiche Hammer Bürgermeister hervor. Ferner verwaltete die Familie bis 1757 das Amt des Emonitor am Akademischen Gymnasium, der säumige Zahler anweisen und das Hauen und Anpflanzen von Holz auf den Bauernhöfen bei 10 RTl Gehalt zu überwachen hatte. Die Familie hatte im Gegenzug eine Vikarie abgetreten. 1760 wurde das Amt mit dem des Pedell vereinigt.[1]
Familie
Johann Henrich Brünninghausen wurde am 11. September 1671 als Sohn des Metzgers Peter Brünninghausen und dessen Ehefrau Elsabehn Suderland reformiert getauft. Er heiratete am 9. November 1695 Elsabehn Hiddemann, eine Tochter des Johann Hiddemann zu Kamen.[2] Am 1. September 1702 kaufte er eine Kirchenbank in der Pauluskirche. [3]
Leben
Johann Henrich Brünninghausen ist von 1697 bis 1726 als Küster der reformierten Gemeinde in Hamm belegt. Am 9. Januar 1727 wurde er verläutet (Der Kirchenküster Joan Henrich Brünninghausen).
Anmerkungen
- ↑ Berndt 1909, S. 25.
- ↑ Vgl. 1695 (Trauregister); die Abschrift aus der Mormonenkartei ist grob fehlerhaft: statt Ichar muss es Johan, statt Hiddemarch muss es Hiddemann lauten, wie aus dem Trauregister selbst hervorgeht.
- ↑ Die letzte undt elffte Banck an der Südenthüre, hat der Kirchen-Küster Johan Henrich Brünninghausen am 1 Septembr. 1702 erblich an sich gekaufft, darauf einen stuhl hinsetzen laßen und sich und seine Kinder darüber einschreiben laßen; Kirchstuhlregister von 1726, fol. 71; in der Kirchenrechnungen desselben Jahres wird folgerichtig die Einnahme von 2 Reichstalern verzeichnet: Der Kirchenköster Johann Henrich Brynichhausen eine Kirchenbanck gekauft welche abgelegen (fol. 24)