Gedenkstätte Zeche Radbod

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Ermelinghofstraße / Ehrenfriedhof
Gedenkstätte Grubenunglück Zeche Radbod
PLZ 59075
Bezirk Hamm-Bockum-Hövel
Stadtteil Hövel
Straße Hausnr. Ermelinghofstraße
Typ Grab- und Ehrenmal
existiert seit 1911
Denkmalliste Stadt Hamm No. 230 seit dem 2. Dezember 1996
Stand: 15. Juli 2014

Bei der Gedenkstätte Zeche Radbod handelt es sich um eine große, dreiteilige Denkmalanlage auf dem Ehrenfriedhof in Hamm-Bockum-Hövel.

Am 12. November 1908 ereignete sich auf der Zeche Radbod ein schweres Grubenunglück, bei dem 350 Bergleute ums Leben kamen. Die Toten wurden in zwei Massengräbern auf dem alten Friedhof in Hövel bestattet. Drei Jahre nach dem Unglück hat die Bergwerksgesellschaft Trier auf dem Ehrenfriedhof ein Denkmal nach einem Entwurf von Prof. Ernst Müller-Braunschweig errichtet.

Auf einer Grundfläche von rund 25 Meter Breite und 6 Meter Tiefe verteilen sich die drei Teile des Denkmals.Im Zentrum steht ein über zwei Stufen und ein Podest erhöhtes, rund sechs Meter hohes Steinkreuz.

Baudenkmaleintrag

Das Bergmannsdenkmal ist bedeutend für die Geschichte des Menschen im Stadtteil Bockum-Hövel. Für die Erhaltung liegen künstlerische und volkskundliche Gründe vor. An der Erhaltung des Denkmals besteht daher ein öffentliches Interesse. [1]

Literaturnachweis

Geografische Koordinaten

Koordinaten: 51° 42' 8.3" N, 7° 45' 50.2" O

Einzelnachweise

  1. Denkmalwertbegründung - zitiert nach Denkmalliste der Stadt Hamm, Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 230