Familie von Beverförde zu Werries

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Wappen der Familie von Beverförde

Die Familie von Beverförde zu Werries war ein westfälisches Adelsgeschlecht mit Sitz auf Haus Oberwerries. Der Name Beverförde kommt mit dem Stammvater Gerd von Beverförde aus den Niederlanden. Der Biber heißt auf Niederländisch und Niederdeutsch 'bever' und 'Förde' ist gleichbedeutend mit Bucht: also ergibt sich in der Ableitung die Biberbucht. Damit erklärt sich auch der aufstrebende Biber auf dem goldenen Wappenschild.

Familiengeschichte

Gerd von Beverförde vom Gut Wemesloh zu Tubbergen in der holländischen Provinz Overijssel [1] kauft am 3. September 1464 das Lehnsgut Werries "mit Haus, Land, Wiese, Kämpe, Mühlen und Güter" von der Witwe Jutta von Herbern [2]. Mit dem Tod des letzten männlichen, kinderlosen Nachfahren, Friedrich Christian von Beverförde zu Werries, starb das Haus 1768 aus.

Stammtafel

  1. Gerd von BeverfördeSophia von Torck zu Nordherringen
    1. Bernard von Beverförde ∞ Helena von Hatzfeld (Ehevertrag 21. August 1529)
      1. Johann von Beverförde ∞ (1) Agnes von Nehem zu Niederwerries, ∞ (2) Christina von Plettenberg-Schwarzenberg
        1. Johann Christoph von Beverförde († 1626) ∞ 1610 Kiliana von Brabeck
          1. Engelbert von Beverförde - kommt mit 14 Jahren in das münstersche Domkapitel
          2. Helene von Beverförde - tritt dem Orden der Armen Clarissen in Münster bei, wird dort 1658 Äbtissin
          3. Johann Friedrich von Beverförde († 1670) ∞ 1663 Maria Ida von Plettenberg-Lenhausen
            1. Ferdinand von Beverförde (* 1664; †1692), wird Burgmann des Bischofs von Münster in Horstmar
            2. Bernhard Engelbert Christian von Beverförde, (* 1665; † 1705) ∞ 1699 Elisabeth Anna Theodora von Neuhoff zu Wenge († 1706)
              1. Tochter († 1706)
              2. Friedrich Christian von Beverförde (* 1702; † 1768)) - der tolle Werries ∞ 1743 Anna Angela Antoinette von Ascheberg zu Venne
                1. → (24. Januar 1768) adoptiert Friedrich Clemens von Elverfeldt genannt Beverförde zu Werries (* 1767; † 1825/35?)
          4. Anna von Beverförde (Ordensschwester der Armen Clarissen in Münster) [3]
          5. Christina von Beverförde [4]
          6. N. von Beverförde [A 1]
          7. N. von Beverförde [A 2]
    2. Franz von Beverförde
    3. Rudolf von Beverförde
    4. Johann von Beverförde
    5. Katharina von Beverförde
    6. Elisabeth von Beverförde
    7. Anna von Beverförde
    8. Ida von Beverförde
    9. Nella von Beverförde

Literatur

  • Wenn das Mondlicht auf der Gräfte geistert..., Hamm 2012
  • Weidner, Marcus: Landadel in Münster 1600-1700 - Stadtverfassung, Standesbehauptung und Fürstenhof, Teil 1. Band 18.1 der Reihe: Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster. Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münster 2000, ISBN 3-402-06641-6
  • Weidner, Marcus: Landadel in Münster 1600-1700 - Stadtverfassung, Standesbehauptung und Fürstenhof, Teil 2. Band 18.2 der Reihe: Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster. Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münster 2000, ISBN 3-402-06641-6 - hier insbesondere: Kap. 5.4.2.7 Stadthof v. Beverförde zu Werries ..., Seite 736 bis 752.

Anmerkungen

  1. in einer Urkunde vom 25. Februar 1637 wegen einer Erbverzichtserklärung wird dieses Kind nicht mehr aufgeführt. Es ist daher anzunehmen, dass es spätestens zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gelebt hat.
  2. in einer Urkunde vom 25. Februar 1637 wegen einer Erbverzichtserklärung wird dieses Kind nicht mehr aufgeführt. Es ist daher anzunehmen, dass es spätestens zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gelebt hat.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wenn das Mondlicht auf der Gräfte geistert..., Seite 47
  2. vgl. Urkunde 1464 September 3
  3. vgl. Urkunde 1637 Februar 25
  4. zur Namensnennung vgl. Urkunde 1637 Februar 25