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Dahlhof (Pedinghausen)

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Der Dahlhof ist ein ehemaliges Lehnsgut und heutiger Bauernhof am südlichsten Zipfel von Pedinghausen. Er liegt unmittelbar an der Seseke und blickt auf eine lange Geschichte zurück.

Historie

Erste Erwähnung findet der Dahlhof im Lehnsbuch der Grafschaft Mark von 1392. Das nennt als Besitzer Dyderich Binkhoff. Jener Dyderich ist auch mit dem Haus Binkhoff in Altenbögge belehnt, wozu u.a. auch die Fischereirechte auf der Seseke gehören.

Folgende Historie lässt sich nachzeichnen:

  • In einer Urkunde aus dem Jahre 1454 wird über den Hof als Gut to Daelhouen gesprochen, was eine gewisse Größe und Ansehen impliziert,
  • 1463 Lehnbrief für Dietrich von der Recke,
  • 1486 muss der Hof den Höchststeuersatz von 6 Gulden zahlen,
  • 1508 & 1512 erneute Belehnungen für die Familie von der Recke,
  • 1567 Belehnung für Jost von der Recke,
  • 1605 Verkauf an die Familie Hugenpoth zu Stockum,
  • 1637 & 1642 Belehnung für Dietrich Hugenpoth,
  • 1661 & 1689 Belehnung für Giselbert Alexander Hugenpoth,
  • 1705 laut Steuerabgabe zählt der Hof nur noch zu den mittelgroßen Höfen,
  • 1712 durch Heirat gelangt der Hof an die Familie von Berchem,
  • 1766 Johann Friedrich Mordio von Berchem verkauft den Hof an Werner von Arnim,
  • 1790 Belehnung des Werner von Arnim,
  • 1796 Belehnung der Witwe Anna Sophia von Arnim,
  • 1801 Belehnung der Tochter (verh. von Münchow).

Mühle

Flurnamen östlich des Dahlhofs weisen auf eine ehemalige Mühle hin. Ob sie wirklich existierte und zum Dahlhof gehörte, ist jedoch bisher nicht nachweisbar. Da dem Besitzer aber Fischereirechte auf der Seseke zugesprochen waren, ist ein Mühlenrecht nicht unwahrscheinlich. Und bei Flurnamen gilt: Sie haben ein langes Gedächtnis und lügen in der Regel nicht.

Quellen

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