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13. Jahrhundert (vor der Stadtgründung Hamms)

Aus HammWiki
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Ereignisse

  • In einer Urkunde des Kölner Erzbischof Graf Adolf von Altena aus dem Jahr 1200 hält dieser fest, dass sein Bruder, Graf Arnold, seiner Frau Methildis zunächst u.a. den Oberhof zu Heessen als Witwengut überwiesen hätte, diesen aber wegen der unsicheren politischen Lage gegen einen Hof in Hagen getauscht habe.[1]
  • Im Jahr 1203 verzichtet der Abt des Klosters Marienfeld auf seine Güter und Rechte in Uentrop zu Gunsten des Grafen von der Mark. [2] Der Burgplatz wird mit einem Herrenhaus erst in den Jahren 1713 bis 1720 neu bebaut.[3]
  • Der Ortsteil Freiske wird als Vrisewic für das Jahr 1220 urkundlich erwähnt. [4]
  • Der Ortsteil Werries wird 1220 erstmalig urkundlich als Weris erwähnt.[5]

Justiz

  • 1200 wird Gerwin von Rinkerode als Freigraf der Freigrafschaft Wilshorst erwähnt. [6]
  • Um 1220 wird Ezekin von Aquack als Freischöffe erwähnt. [7]

Wirtschaft

  • Im Jahr 1203 überträgt der Bischof von Münster einen Teil des Zehnten aus Heessen an das Kloster in Liesborn. [8]
  • Im Jahr 1207 wird Friedrich von Isenberg mit der Burg Nienbrügge belehnt. Lehnsherr ist der Kölner Erzbischof, der die Burg von Friedrichs Vater Graf Arnold von Altena-Isenberg erworben hat.

Personen

  • Im Jahr 1202 nennt sich der Sohn von Graf Friedrich von Altena erstmals urkundlich belegt Adolf Junggraf von der Mark.[9]
  • Im Jahr 1205 wird Henricus von Geinegge als Ritter erwähnt. [10]
  • In einer Urkunde von 1216 nennt sich Friedrich von Isenberg auch Friedrich von Nienbrügge (Fridericus de Novo Ponte).[11]

Einzelnachweise

  1. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 19
  2. Friedrich Gröpper: Aus der Chronik von Uentrop. In: Heimat-Kalender für Kreis und Stadt Hamm, Unna, Kamen und das Gebiet der ehemaligen Grafschaft Mark. 1926. Hamm o.J. S. 109-112
  3. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  4. Willy Timm: Die Ortschaften der Grafschaft Mark in ihren urkundlichen Früherwähnungen und politischen Zuordnung bis zu Gegenwart. Unna 1991. S. 49
  5. Willy Timm: Die Ortschaften der Grafschaft Mark in ihren urkundlichen Früherwähnungen und politischen Zuordnung bis zu Gegenwart. Unna 1991. S. 117
  6. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 168
  7. Fritz Schumacher, Hartmut Greilich: Bockum-Hövel. Aus Geschichte und Heimatkunde. Bockum-Hövel 1956. S. 30
  8. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 56
  9. Willy Timm: Die Stadt Hamm von ihrer Gründung bis zu Gegenwart. In: Ingrid Bauert-Keetman u.a.: Hamm. Chronik einer Stadt. Köln 1965. S. 29-123 Hier: S. 29
  10. Fritz Schumacher, Hartmut Greilich: Bockum-Hövel. Aus Geschichte und Heimatkunde. Bockum-Hövel 1956. S. 35
  11. Willy Timm: Die Stadt Hamm von ihrer Gründung bis zu Gegenwart. In: Ingrid Bauert-Keetman u.a.: Hamm. Chronik einer Stadt. Köln 1965. S. 29-123 Hier: S. 31