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Oststraße 50

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Oststraße 50 (2018)

Der Nachkriegsbau Oststraße 50 - zwischen der Oststraße 52 und der Oststraße 48a gelegen - befindet sich auf einer historischen Hausstätte.

Geschichte der Hausstätte

Die Hausstätte Oststraße 50 (alt: Nro 16[1]) 1767 kaufte Postmeister Carl Ludwig Querner für 750 Reichstaler von der Witwe Wenzelberg und führte Reparatur- und Umbaumaßnahmen durch. Hier befand sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert das Hammer Postamt.[2] 1793 beabsichtigten die Erben Postmeister Querner das Haus zu verkaufen. Um 1803 ist der Landrat von Hausen hier als Bewohner nachweisbar. [3] 1812 erwarb Postdirektor Adolf Dobbelstein († 1836) das Haus, der es noch 1831 besaß.

Eigentümer

Todesanzeige von Adolph Dobbelstein (1836)
oo Margaretha Jung

Spätere Nutzung

Später waren in diesem Gebäude die Zurich Versicherungen, der Damensalon Adelheid Busch (1960er/1970er), der Friseur Gisela Brown (bis Mitte 2020), heute die Fahrschule Drive-up.

Anmerkungen

  1. Zur Hausstätte gehörte auch ein Gadum, aus dem ein jährlicher Kanon von 30 Stüber an die reformierte Pfarrkirche zu entrichten war (belegt noch 1802).
  2. So konnten beispielsweise 1787 bey dem Postamte Hamm die Berliner Adress-Calender das Stück für 12 Gute Groschen erworben werden.
  3. vgl. Bürgerliste 1803
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