Oststraße 50

Der Nachkriegsbau Oststraße 50 - zwischen der Oststraße 52 und der Oststraße 48a gelegen - befindet sich auf einer historischen Hausstätte.
Geschichte der Hausstätte
Die Hausstätte Oststraße 50 (alt: Nro 16[1]) 1767 kaufte Postmeister Carl Ludwig Querner für 750 Reichstaler von der Witwe Wenzelberg und führte Reparatur- und Umbaumaßnahmen durch. Hier befand sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert das Hammer Postamt.[2] 1793 beabsichtigten die Erben Postmeister Querner das Haus zu verkaufen. Um 1803 ist der Landrat von Hausen hier als Bewohner nachweisbar. [3] 1812 erwarb Postdirektor Adolf Dobbelstein († 1836) das Haus, der es noch 1831 besaß.
Eigentümer

- 1767/1793: Carl Ludwig Querner († 1792), Postmeister
- 1812/1844: Adolph Dobbelstein (1768-1836), Postdirektor
- oo Margaretha Jung
Spätere Nutzung
Später waren in diesem Gebäude die Zurich Versicherungen, der Damensalon Adelheid Busch (1960er/1970er), der Friseur Gisela Brown (bis Mitte 2020), heute die Fahrschule Drive-up.
Anmerkungen
- ↑ Zur Hausstätte gehörte auch ein Gadum, aus dem ein jährlicher Kanon von 30 Stüber an die reformierte Pfarrkirche zu entrichten war (belegt noch 1802).
- ↑ So konnten beispielsweise 1787 bey dem Postamte Hamm die Berliner Adress-Calender das Stück für 12 Gute Groschen erworben werden.
- ↑ vgl. Bürgerliste 1803