Urkunde 1284 Januar 25: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
== Wortlaut == | == Wortlaut == | ||
Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach WUB Band 3 (S. 648-649) zitiert: <ref> Westfälisches Urkundenbuch. Band 3. Die Urkunden des Bisthums Münster von 1201-1300. Münster 1871 </ref> | Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach WUB Band 3 (S. 648-649) auzugsweise zitiert: <ref> Westfälisches Urkundenbuch. Band 3. Die Urkunden des Bisthums Münster von 1201-1300. Münster 1871 </ref> | ||
<blockquote> | <blockquote> | ||
[ | [...] | ||
Acta sunt hec anno d. i. MCCLXXXIII. octava Kalend. Februarii, honestis viris presentibus quorura nomina subsequuntur: E. comes de Marka, Henricus burgravius de Stromberge, Wescelus de Lembeke, Berahardus de Daverenberghe, Gerlacus de Beveren, Albertus dapifer, Thidericus de Volenspit, Wescelus de Galen, Antonius de Scedingen, Henricus et Otto fratres dicti Kersekorf, Ricwinus de Ostenvelde, Hermannus de Velseten, Hermannus de Bunstorpe, Thidericus de Sconenbeke, Hermannus, Thidericus, Lodewicus, Bernhardus filii eius et aliis quam pluribos fide dignis. | |||
</blockquote> | </blockquote> | ||
Version vom 23. August 2025, 19:19 Uhr
Vor dem Bichof Everhardus von Münster verkauft am 25. Januar 1284 der Ritter Thidericus de Sconenbeke die curtes seu officia des Domkapitels, nämlich Aldorpe, Dale und Huboldinchof in Varendorpe mit allem Zubehör und allen Leuten, ausgenommen Wernerus, Richardus dictus Slusen und seinen Sohn Conradus, auch ohne die Fischerei in Herbede, die zu der curia Herbede gehört, und mit den Zehnten Trenchtorpe, Hemberghe, Gurundincthorpe, Gimmete, Spraclo, Aldorpe, Bruncthorpe und Wichtorpe und dem Hügel, auf dem die Burg Sconenvlete stand, wie er alles vom Dompropst zu Lehen trug, dem Dompropst, Dechanten und Kapitel zu Münster für 425 Mark und überträgt es dem Propst Walramus und dem Domkapitel zu freiem Besitz. Der Bischof, Graf Engelbert von der Mark, der Domprobst - dieser mit Rücksiegel (gekrönter, steigender Löwe) - und der Ritter siegeln. Zeugen: E(ngelbertus) comes de Marka, Henricus burgravius de Stromberge, Wescelus de Lembeke, Bernhardus de Daverenberghe, Gerlacus de Beveren, Albertus dapifer, Thidericus dictus Volenspit, Wescelus de Galen, Antonius de Scedingen, Henricus et Otto dicti Kersecorf, Ricwinus de Ostenvelde, Hermannus de Velseten, Hermannus de Bunstorpe, Thidericus de Sconenbeke, Hermannus, Thidericus, Lodewicus, Bernhardus filii eius.
Wortlaut
Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach WUB Band 3 (S. 648-649) auzugsweise zitiert: [1]
[...] Acta sunt hec anno d. i. MCCLXXXIII. octava Kalend. Februarii, honestis viris presentibus quorura nomina subsequuntur: E. comes de Marka, Henricus burgravius de Stromberge, Wescelus de Lembeke, Berahardus de Daverenberghe, Gerlacus de Beveren, Albertus dapifer, Thidericus de Volenspit, Wescelus de Galen, Antonius de Scedingen, Henricus et Otto fratres dicti Kersekorf, Ricwinus de Ostenvelde, Hermannus de Velseten, Hermannus de Bunstorpe, Thidericus de Sconenbeke, Hermannus, Thidericus, Lodewicus, Bernhardus filii eius et aliis quam pluribos fide dignis.
Übersetzung
Ins Deutsche übertragen lautet der Urkundentext wie folgt:
[in Arbeit]
Standort
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen [2]
Bemerkungen
Die Urkunde ist daghingehend für Hamm interessant, als sie mehrere Burgmänner des Grafen Engelbert von der Mark nennt. So sind Thidericus dictus Volenspit, Wescelus de Galen und Antonius de Scedingen sicher zu diesen zu zählen.
Literatur
- Westfälisches Urkundenbuch. Band 3. Die Urkunden des Bisthums Münster von 1201-1300. Münster 1871