Johann Adolph Dobbelstein: Unterschied zwischen den Versionen
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Johann Adolph Dobbelstein ( | '''Johann Adolph Dobbelstein''' (~ 7. September 1768 in Kettwig a. d. Ruhr; † [[1. Dezember]] [[1836]] in Hamm) war [[Post|Postmeister]] in Hamm. | ||
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(Johann) Adolph Dobbelstein war mit Margaretha Jung verheiratet. Der Sohn von Adolph Dobbelstein, der Notar [[Friedrich Wilhelm Dobbelstein]], wurde [[Stadtverordnetenversammlung|Stadtverordneter]] in Hamm. | |||
Johann Adolph Dobbelstein | == Leben == | ||
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Johann Adolph Dobbelstein begann seine Laufbahn bei der Post als Privatsekretär am königlich preußischen Postamt in Duisburg. Im Jahr 1791 wurde er dort als Postschreiber angestellt. Er stieg in Duisburg zum Postsekretär auf und wurde als solcher 1806 nach Hamm versetzt. Dabei wurde ihm zusätzlich die Redantur des dortigen Intelligenzwesens übertragen, d. h. er wurde zum Herausgeber eines Anzeigen- und Annoncenblattes für die amtlichen Stellen in Hamm. 1812 erwarb er das Haus [[Oststraße 50]]. Zu dieser Zeit war Dobbelstein Postdirektor im Postamtsbezirk Hamm des [[Ruhrdepartement|Ruhr-Departements]]. Am 22. September 1815 wurde er im Zuge der preußischen Verwaltungsreorganisation (wiederum) zum Postmeister in Hamm ernannt, nachdem er das Amt bereits kommissarisch inne hatte.<ref> Vgl. Neuer Nekrolog der Deutschen. 14. Jahrgang, 1836. Zweiter Teil. Weimar 1838. S. 968. </ref> | |||
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Aktuelle Version vom 7. Februar 2026, 11:40 Uhr
Johann Adolph Dobbelstein (~ 7. September 1768 in Kettwig a. d. Ruhr; † 1. Dezember 1836 in Hamm) war Postmeister in Hamm.
Familie
(Johann) Adolph Dobbelstein war mit Margaretha Jung verheiratet. Der Sohn von Adolph Dobbelstein, der Notar Friedrich Wilhelm Dobbelstein, wurde Stadtverordneter in Hamm.
Leben

Johann Adolph Dobbelstein begann seine Laufbahn bei der Post als Privatsekretär am königlich preußischen Postamt in Duisburg. Im Jahr 1791 wurde er dort als Postschreiber angestellt. Er stieg in Duisburg zum Postsekretär auf und wurde als solcher 1806 nach Hamm versetzt. Dabei wurde ihm zusätzlich die Redantur des dortigen Intelligenzwesens übertragen, d. h. er wurde zum Herausgeber eines Anzeigen- und Annoncenblattes für die amtlichen Stellen in Hamm. 1812 erwarb er das Haus Oststraße 50. Zu dieser Zeit war Dobbelstein Postdirektor im Postamtsbezirk Hamm des Ruhr-Departements. Am 22. September 1815 wurde er im Zuge der preußischen Verwaltungsreorganisation (wiederum) zum Postmeister in Hamm ernannt, nachdem er das Amt bereits kommissarisch inne hatte.[1]
Anmerkungen
- ↑ Vgl. Neuer Nekrolog der Deutschen. 14. Jahrgang, 1836. Zweiter Teil. Weimar 1838. S. 968.