Walter von Vincke: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Walter von Vincke''' (* [[25. November]] [[1854]] in Koblenz; † [[1. Februar]] [[1920]] in Ostenwalde/Lkr. Osnabrück) war von 1882 bis 1894 Landrat im [[Kreis Hamm]].
 
'''Walter von Vincke''' (* [[25. November]] [[1854]] in Koblenz; † [[1. Februar]] [[1920]] in Ostenwalde/Lkr. Osnabrück) war von 1882 bis 1894 Landrat im [[Kreis Hamm]].
  
 
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Walter (Ludwig Theodor Georg) Freiherr von Vincke wurde am 25. November 1854 als Sohn des preußischen Oberregierungsrats Friedrich Heinrich Karl Franz Freiherr von Vincke in Koblenz geboren. Dessen Vater war wiederum der Oberpräsident der Provinz Westfalen Ludwig von Vincke († 1844). 1891 heiratete er in Hirschberg Erna Anna Maria Freiin Henn von Henneberg (1868-1916).<ref> Wegmann 1969, Nr. 233.</ref>  
 
Walter (Ludwig Theodor Georg) Freiherr von Vincke wurde am 25. November 1854 als Sohn des preußischen Oberregierungsrats Friedrich Heinrich Karl Franz Freiherr von Vincke in Koblenz geboren. Dessen Vater war wiederum der Oberpräsident der Provinz Westfalen Ludwig von Vincke († 1844). 1891 heiratete er in Hirschberg Erna Anna Maria Freiin Henn von Henneberg (1868-1916).<ref> Wegmann 1969, Nr. 233.</ref>  
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Heidelberg, Straßburg und Göttingen schlug er die juristische Laufbahn ein. 1881 wurde er mit der kommunalen Verwaltung des Landratsamtes im Kreis Hamm betraut und am 29. April 1882 einstimmig vom Kreistag zum Ersten Kandidaten für das Landratsamt gewählt. Am 1. September erfolgte seine Ernennung zum Landrat. In seine Amtszeit fällt die Fertigstellung des Landratsamtes (Ständehaus) am [[Westentor]] (1888). Am 14. September 1894 wurde er auf eigenen Wunsch aus dem Staatsdienst entlassen, da er sich angeblich der Verwaltung seines Gutes Ostenwalde (Lkr. Osnabrück) widmen wollte.
 
 
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Nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Heidelberg, Straßburg und Göttingen schlug er die juristische Laufbahn ein. 1881 wurde er mit der kommunalen Verwaltung des Landratsamtes im Kreis Hamm betraut und am 29. April 1882 einstimmig vom Kreistag zum Ersten Kandidaten für das Landratsamt gewählt. Am [[1. September]] erfolgte seine Ernennung zum Landrat. In seine Amtszeit fällt die Fertigstellung des Landratsamtes (Ständehaus) am [[Westentor]] (1888). Am 14. September 1894 wurde er auf eigenen Wunsch aus dem Staatsdienst entlassen, da er sich angeblich der Verwaltung seines Gutes Ostenwalde (Lkr. Osnabrück) widmen wollte.
  
 
== Literatur==
 
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* Dietrich Wegmann: ''Die leitenden staatlichen Verwaltungsbeamten der Provinz Westfalen. 1815-1918'', Münster 1969, Nr. 233.
 
* Dietrich Wegmann: ''Die leitenden staatlichen Verwaltungsbeamten der Provinz Westfalen. 1815-1918'', Münster 1969, Nr. 233.
  
[[Kategorie:Personen|Vincke, Walter von]]
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== Weblinks ==
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* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=952&url_tabelle=tab_person http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte]
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== Anmerkungen ==
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[[Kategorie:Politiker|Vincke, Walter von]]
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[[Kategorie:Landräte|Vincke, Walter von]]

Aktuelle Version vom 5. Dezember 2020, 22:58 Uhr

ehemaliges Landratsamt (ca. 1938): auf dem Areal der Westentorkapelle befindet sich bereits ein Parkplatz

Walter von Vincke (* 25. November 1854 in Koblenz; † 1. Februar 1920 in Ostenwalde/Lkr. Osnabrück) war von 1882 bis 1894 Landrat im Kreis Hamm.

Familie

Walter (Ludwig Theodor Georg) Freiherr von Vincke wurde am 25. November 1854 als Sohn des preußischen Oberregierungsrats Friedrich Heinrich Karl Franz Freiherr von Vincke in Koblenz geboren. Dessen Vater war wiederum der Oberpräsident der Provinz Westfalen Ludwig von Vincke († 1844). 1891 heiratete er in Hirschberg Erna Anna Maria Freiin Henn von Henneberg (1868-1916).[1]

Leben

Nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Heidelberg, Straßburg und Göttingen schlug er die juristische Laufbahn ein. 1881 wurde er mit der kommunalen Verwaltung des Landratsamtes im Kreis Hamm betraut und am 29. April 1882 einstimmig vom Kreistag zum Ersten Kandidaten für das Landratsamt gewählt. Am 1. September erfolgte seine Ernennung zum Landrat. In seine Amtszeit fällt die Fertigstellung des Landratsamtes (Ständehaus) am Westentor (1888). Am 14. September 1894 wurde er auf eigenen Wunsch aus dem Staatsdienst entlassen, da er sich angeblich der Verwaltung seines Gutes Ostenwalde (Lkr. Osnabrück) widmen wollte.

Literatur

  • Dietrich Wegmann: Die leitenden staatlichen Verwaltungsbeamten der Provinz Westfalen. 1815-1918, Münster 1969, Nr. 233.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Wegmann 1969, Nr. 233.