Südstraße 20

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Aufnahme 2006

Der Behelfsbau aus der Nachkriegszeit auf der Südstraße 20 bildet den südlichen Abschluss einer ehemals vom Meilenstein bis zum Südenwall reichenden Blockbebauung, die nach dem Stadtbrand von 1741 errichtet wurde. Der Vorgängerbau wurde im 2. Weltkrieg zerstört.

Geschichte

Die Hausstelle Südstraße 20 (alt: Nro 539) befand sich gegen Ende des 18. Jahrhundert im Besitz der Familie Unckenbold. Johann Heinrich Unckenbold († 1810), Richtmann des Bäckeramtes und Gemeinheitsvorsteher des Südhovens, ist für 1785 bis 1791 als Besitzer belegt. Dieser hatte Maria Catharina Osthaus († 1791), die Witwe des Jobst Blasmann geheiratet, der das Haus 1770 für 875 Reichstaler gekauft hatte. Als Mieter finden wir 1812 Anton Philip Sümmermann († 1812), Avoué beym hiesigen Tribunal erster Instanz verzeichnet. Zwischen 1818 und 1831 begegnet Bäcker und Wirt Johann Albert Unckenbold als Besitzer, bevor dessen früh verstorbener Sohn Heinrich Unckenbold mit seiner Frau Sophie geb. Fuhrmann († 1893) das Haus übernahmen. 1892 kaufte Kaufmann Zuckmeyer das Gebäude, das nach erfolgtem Umbau den 2. Weltkrieg nicht überstand. Die Färberei Helmrich - in den 1980er Jahren noch in der Südstraße 10 ansässig - nutzte in den letzten Jahren den einstöckigen Nachkriegsbau.