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	<title>HammWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-16T05:19:47Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=M%C3%BChle_Dohmwirth&amp;diff=289403</id>
		<title>Mühle Dohmwirth</title>
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		<updated>2026-04-14T23:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{POI&lt;br /&gt;
|Name=An der Bewer 2&amp;lt;br&amp;gt;Mühle Dohmwirth&lt;br /&gt;
|Logo=&lt;br /&gt;
|Logobreite=&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|Bezirk=[[Rhynern|Hamm-Rhynern]]&lt;br /&gt;
|Stadtteil=[[Allen]]&lt;br /&gt;
|Straße=[[An der Bewer]] 2&lt;br /&gt;
|Typ=Technisches Bauwerk&lt;br /&gt;
|Gebäudetyp=Wassermühle&lt;br /&gt;
|Namensherkunft=&lt;br /&gt;
|existiert-seit=1813 (Antrag auf Errichtung)&lt;br /&gt;
|Name-alt=&lt;br /&gt;
|Denkmalliste=No. 106 sei dem 1. September 1989&lt;br /&gt;
|Karte={{KartePos|Pos=51.61459,7.85550|Marker=R}}&lt;br /&gt;
|erfasst=03. Juli 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Mühle Dohmwirth&#039;&#039;&#039; ist eine ehemalige Wassermühle am Dohmwirthhof in [[Rhynern]]. Ursprünglich hieß sie Döringmühle, benannt nach ihrem Erbauer&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_e055fda3-03b9-495c-96b1-e43d47970060&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle ist ein freistehendes und zweigeschossiges Fachwerkgebäude mit zweiachsigem massiven Anbau. Das Gebäudeensemble wurde im frühen 19. Jahrhundert errichtet. Der Antrag auf Errichtung der Mühle stammt aus dem Jahr 1813. Die Mühle erhielt vor 1900 den Namen Dohmwirth. Auf preußischen Karten von 1850 lautet der Name noch Döring-Mühle. Der Flurname im Westen des Hofes lautet &amp;quot;Dörings Köpfe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der Mühle war, dass der [[Bewerbach]] nicht durchgängig genügend Wasser für den Betrieb zur Verfügung stellen konnte, deshalb wurde das Wasser über Nacht in einem eigens dafür angelegten Bachlauf angestaut, um dann tagsüber mahlen zu können. Die Mühle produzierte dabei Haferflocken, Griesmehl, Graupen, Weizenmehl und Futterschrot, in Kriegsjahren wurde auch Öl in der Mühle gepresst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 wurde die Mühle auf elektrischen Betrieb umgestellt. Im Jahr 1945 wurden die Mahlrechte verkauft und der Mühlenbetrieb eingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den technischen Anlagen waren zum Zeitpunkt der Unterdenkmalstellung noch zwei Mahlgänge, die Turbine, die Schrotmühle, die Siebanlage, eine Mischanlage und der Aufzug vorhanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmaleintrag ==&lt;br /&gt;
Die Mühle ist als Beweis alter Produktionsverfahren von Bedeutung und ist Baudenkmal aus wissenschaftlichen und ortskundlichen Gründen. Die Denkmaleigenschaft bezieht sich auf das Mühlengebäude und die Mühleneinrichtung&amp;lt;ref&amp;gt; Denkmalwertbegründung - zitiert nach [[Denkmalliste der Stadt Hamm]], Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kleiner Bach als Trennlinie. Bewer trennt Industrie und Landwirtschaft. Vor 200 Jahren wurde Mühle erbaut. Westfälischer Anzeiger vom 25. April 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technische Bauwerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profanbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhynern (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289146</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289146"/>
		<updated>2026-04-04T11:53:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Hamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Kartenabschnitt steckt voller Details. Vom oberen Bildrand schlängelt sich &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; runter bis zur Stadt Hamm, die sich rechterhand, also südlich der Lippe, befindet. Dort eingezeichnet sind nicht nur (vermutlich) die Pauluskirche, sondern auch eine Roggenmühle und (Korn)Mühle. Nach Norden hin quert eine Brücke die Lippe. Sie führt zum [[Nordenhospital|&#039;&#039;Hospital&#039;&#039;]], das inmitten der sogenannten [[Nordenfeldmark]] steht. Obwohl nördlich der Lippe gelegen, gehörten diese Wiesen und Felder zur Grafschaft Mark. Daher ist sie auch komplett von einer Landwehr umgeben, dargestellt durch das umlaufende Buschwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landwehr befinden sich mehrere Schlagbäume, also Durchgänge, die sogar namentlich genannt werden. Im linken Bildrand, also am nördlichsten Punkt der Karte, steht ein Haus mit Namen &#039;&#039;Hardinghausen&#039;&#039;. Nach jenem Hof ist die [[Hardinghausstraße]] benannt. Er gehörte dem Nordenstift, obwohl er jenseits der Landwehr, also im Bistum Münster lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit einem * Sternchen markierte Bereich unterhalb von Hamm an der Lippe kennzeichnet die Lage von [[Nienbrügge|Burg Nienbrügge]], die im Jahre 1225 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts, am unteren Ende der Landwehr, steht das [[Haus Geinegge]] und weitere Schlagbäume. Die werden im nächsten Absatz eingehender behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289145</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289145"/>
		<updated>2026-04-04T11:52:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Hamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Kartenabschnitt steckt voller Details. Vom oberen Bildrand schlängelt sich &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; runter bis zur Stadt Hamm, die sich rechterhand, also südlich der Lippe, befindet. Dort eingezeichnet sind nicht nur (vermutlich) die Pauluskirche, sondern auch eine Roggenmühle und (Korn)Mühle. Nach Norden hin quert eine Brücke die Lippe. Sie führt zum [[Nordenhospital|&#039;&#039;Hospital&#039;&#039;]], das inmitten der sogenannten [[Nordenfeldmark]] steht. Obwohl nördlich der Lippe gelegen, gehörten diese Wiesen und Felder zur Grafschaft Mark. Daher ist sie auch komplett von einer Landwehr umgeben, dargestellt durch das umlaufende Buschwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landwehr befinden sich mehrere Schlagbäume, also Durchgänge, die sogar namentlich genannt werden. Im linken Bildrand, also am nördlichsten Punkt der Karte, steht ein Haus mit Namen &#039;&#039;Hardinghausen&#039;&#039;. Nach jenem Hof ist die [[Hardinghausstraße]] benannt. Er gehörte dem Nordenstift, obwohl er im Bistum Münster lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit einem * Sternchen markierte Bereich unterhalb von Hamm an der Lippe kennzeichnet die Lage von [[Nienbrügge|Burg Nienbrügge]], die im Jahre 1225 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts, am unteren Ende der Landwehr, steht das [[Haus Geinegge]] und weitere Schlagbäume. Die werden im nächsten Absatz eingehender behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289144</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289144"/>
		<updated>2026-04-04T11:45:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Hamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Kartenabschnitt steckt voller Details. Rechterhand, also südlich der Lippe, befindet sich die Stadt Hamm mit einer Roggenmühle und (Korn)Mühle. Nach Norden hin quert eine Brücke die Lippe. Sie führt zum [[Nordenhospital|&#039;&#039;Hospital&#039;&#039;]], das inmitten der sogenannten [[Nordenfeldmark]] steht. Obwohl nördlich der Lippe gelegen, gehörten diese Wiesen und Felder zur Grafschaft Mark. Daher ist sie auch komplett von einer Landwehr umgeben, dargestellt durch das umlaufende Buschwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landwehr befinden sich mehrere Schlagbäume, also Durchgänge, die sogar namentlich genannt werden. Im linken Bildrand, also am nördlichsten Punkt der Karte, steht ein Haus mit Namen &#039;&#039;Hardinghausen&#039;&#039;. Nach jenem Hof ist die [[Hardinghausstraße]] benannt. Er gehörte dem Nordenstift, obwohl er im Bistum Münster lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit einem * Sternchen markierte Bereich unterhalb von Hamm an der Lippe kennzeichnet die Lage von [[Nienbrügge|Burg Nienbrügge]], die im Jahre 1225 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts, am unteren Ende der Landwehr, steht das [[Haus Geinegge]] und weitere Schlagbäume. Die werden im nächsten Absatz eingehender behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289143</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289143"/>
		<updated>2026-04-04T11:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Hamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Kartenabschnitt steckt voller Details. Rechterhand, also südlich der Lippe, befindet sich die Stadt Hamm mit einer Roggenmühle und (Korn)Mühle. Nach Norden hin quert eine Brücke die Lippe. Sie führt zum [[Nordenhospital|&#039;&#039;Hospital&#039;&#039;]], das inmitten der sogenannten [[Nordenfeldmark]] steht. Obwohl nördlich der Lippe gelegen, gehörten diese Wiesen und Felder zur Grafschaft Mark. Daher wird sie auch komplett von einer Landwehr umgeben, dargestellt durch das umlaufende Buschwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landwehr befinden sich mehrere Schlagbäume, also Durchgänge, die sogar namentlich genannt werden. Im linken Bildrand, also am nördlichsten Punkt der Karte, steht ein Haus mit Namen &#039;&#039;Hardinghausen&#039;&#039;. Nach jenem Hof ist die [[Hardinghausstraße]] benannt. Er gehörte dem Nordenstift, obwohl er im Bistum Münster lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit einem * Sternchen markierte Bereich unterhalb von Hamm an der Lippe kennzeichnet die Lage von [[Nienbrügge|Burg Nienbrügge]], die im Jahre 1225 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts, am unteren Ende der Landwehr, steht das [[Haus Geinegge]] und weitere Schlagbäume. Die werden im nächsten Absatz eingehender behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289142</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289142"/>
		<updated>2026-04-04T11:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heessen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289141</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289141"/>
		<updated>2026-04-04T11:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heidemühle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289140</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289140"/>
		<updated>2026-04-04T11:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heidemühle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289139</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289139"/>
		<updated>2026-04-04T11:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heessen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289138</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289138"/>
		<updated>2026-04-04T11:06:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heessen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren, linken Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289137</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289137"/>
		<updated>2026-04-04T11:05:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heessen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren, linken Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289134</id>
		<title>Diskussion:Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dem Bildabschnitt &amp;quot;Haaren&amp;quot; ist unten rechts ein Haus mit einem Vermerk eingetragen. Leider kann ich nur das SCH lesen, aber dort stand das Gasthaus &amp;quot;Schiffwirth&amp;quot;, auch &amp;quot;Schiffahrt&amp;quot; genannt. Könnte der Vermerk etwas in dieser Richtung bedeuten? ([[Benutzer:Wortwanderer|Wortwanderer]], 04.04.2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch an anderer Stelle wird von einem Bodendenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle&amp;quot; gesprochen. Woher kommt diese Information? Irgendwie kann ich es keinem der genannten Bodendenkmäler ([[Denkmalliste_der_Stadt_Hamm#Bodendenkmale]]) zuordnen. --[[Benutzer:MyRegioGuide|Martin / myRegioGuide]] ([[Benutzer Diskussion:MyRegioGuide|Diskussion]]) 10:48, 4. Apr. 2026 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dem Bildabschnitt &amp;quot;Haaren&amp;quot; ist unten rechts ein Haus mit einem Vermerk eingetragen. Leider kann ich nur das SCH lesen, aber dort stand das Gasthaus &amp;quot;Schiffwirth&amp;quot;, auch &amp;quot;Schiffahrt&amp;quot; genannt. Könnte der Vermerk etwas in dieser Richtung bedeuten? ([[Wortwanderer]], 04.04.2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch an anderer Stelle wird von einem Bodendenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle&amp;quot; gesprochen. Woher kommt diese Information? Irgendwie kann ich es keinem der genannten Bodendenkmäler ([[Denkmalliste_der_Stadt_Hamm#Bodendenkmale]]) zuordnen. --[[Benutzer:MyRegioGuide|Martin / myRegioGuide]] ([[Benutzer Diskussion:MyRegioGuide|Diskussion]]) 10:48, 4. Apr. 2026 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dem Bildabschnitt &amp;quot;Haaren&amp;quot; ist unten rechts ein Haus mit einem Vermerk eingetragen. Leider kann ich nur das SCH lesen, aber dort stand das Gasthaus &amp;quot;Schiffwirth&amp;quot;, auch &amp;quot;Schiffahrt&amp;quot; genannt. Könnte der Vermerk etwas in dieser Richtung bedeuten? ([[Benutzer:Wortwanderer]], 04.04.2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch an anderer Stelle wird von einem Bodendenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle&amp;quot; gesprochen. Woher kommt diese Information? Irgendwie kann ich es keinem der genannten Bodendenkmäler ([[Denkmalliste_der_Stadt_Hamm#Bodendenkmale]]) zuordnen. --[[Benutzer:MyRegioGuide|Martin / myRegioGuide]] ([[Benutzer Diskussion:MyRegioGuide|Diskussion]]) 10:48, 4. Apr. 2026 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Haus Heidemühle</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Heidemühle&#039;&#039;&#039; war ein Herrenhaus auf einer [[Lippe|Lippeinsel]] im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Schmehausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gliederte sich in die Burg Oberheidemühle und das 1541 errichtete Haus Niederheidemühle. Laut einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 gehörten zwei Mühlen zum Anwesen: eine Kornmühle auf der Lippeinsel und eine Ölmühle am südlichen Lippeufer, wo auch das Haus Niederheidemühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird die &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; auf einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1345 vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 ein weiteres Haus, die Niederheidemühle, am linken Lippeufer erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war Haus Heidemühle im Besitz der Familie Vollenspit, aus der der [[Amt Hamm|Hammer Drost]] [[Dietrich Vollenspit]] hervorging. Teile der Familie waren berüchtigte Raubritter, die im Umkreis von Hamm bis Soest ihr Unwesen trieben, Korn verbrannten, Kaufleute überfielen und die Bauern drangsalierten. In Folge taten sich im Jahre 1445 Bürger aus Soest, Hamm, Unna und Kamen zusammen und zogen gegen Burg Heidemühle aus, brannten sie nieder und nahmen die Brüder Vollenspit gefangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, 1922&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später kam das Anwesen durch Schenkung, Erbe, Tausch und Heirat an verschiedene andere Adelsfamilien, u.a. an die von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureste ==&lt;br /&gt;
1881 berichtet Nordhoff von dem Anwesen: &#039;&#039;Heute besteht hier nur eine Pächterwohnung und der am Graben kenntliche Burgplatz ... Man trifft dort nur mehr die Reste eines Aussenwalles und inneren Ringgrabens, und auf dem Burgplatze ein vierkantiges zweistöckiges Backsteinhaus mit Walmdach, wahrscheinlich eine Anlage der zur Heiden vom Jahre 1783. Eine zierlich geschmiedete Eisenschranke an der Haustreppe hat in der Mitte unter einer Krone die Buchstaben Z. 11. H. 1783.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Nordhoff, Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm, Leipzig 1881&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind keine oberflächlichen Baureste der Burg Oberheidemühle und des Hauses Niederheidemühle mehr vorhanden. Die letzten Reste wurden um 1900 abgetragen und sind mutmaßlich bei Haus Vellinghausen verbaut worden. Lediglich die Gräftenanlage für beide Bauten ist als Bodendenkmal noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia==&lt;br /&gt;
Erwähnung finden Burg Heidemühle und der Kampf mit den Raubrittern Vollenspit im Versepos &#039;&#039;Dietwald Vrischemai&#039;&#039;, das der Dinker&#039;sche Pfarrer Wilhelm Wilms im Jahre 1907 veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt; vgl. hierzu [[Mühle von Haus Heidemühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Uentrop und Heidemühl&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 215-218.&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 134f.&lt;br /&gt;
* Ein Schmoisener Raubritter. Archäologen begleiten Life+-Maßnahme in Schmehausen. Burg auf der Lippeinsel. Westfälischer Anzeiger vom 19. November 2014&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881&lt;br /&gt;
* Karte &amp;quot;Lippe Flußlauf von der Heidemühle hinter Uentrop bis Stockum&amp;quot;, 1590, im Landesarchiv NRW, W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 6668&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Heidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uentrop (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289130</id>
		<title>Haus Heidemühle</title>
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		<updated>2026-04-04T10:34:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Heidemühle&#039;&#039;&#039; war ein Herrenhaus auf einer [[Lippe|Lippeinsel]] im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Schmehausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gliederte sich in die Burg Oberheidemühle und das 1541 errichtete Haus Niederheidemühle. Laut einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 gehörten zwei Mühlen zum Anwesen: eine Kornmühle auf der Lippeinsel und eine Ölmühle am südlichen Lippeufer, wo auch das Haus Niederheidemühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird die &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; auf einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1345 vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 ein weiteres Haus, die Niederheidemühle, am linken Lippeufer erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war Haus Heidemühle im Besitz der Familie Vollenspit, aus der der [[Amt Hamm|Hammer Drost]] [[Dietrich Vollenspit]] hervorging. Teile der Familie waren berüchtigte Raubritter, die im Umkreis von Hamm bis Soest ihr Unwesen trieben, Korn verbrannten, Kaufleute überfielen und die Bauern drangsalierten. In Folge taten sich im Jahre 1445 Bürger aus Soest, Hamm, Unna und Kamen zusammen und zogen gegen Burg Heidemühle aus, brannten sie nieder und nahmen die Brüder Vollenspit gefangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch Kries und Stadt Hamm, 1922&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später kam das Anwesen durch Schenkung, Erbe, Tausch und Heirat an verschiedene andere Adelsfamilien, u.a. an die von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureste ==&lt;br /&gt;
1881 berichtet Nordhoff von dem Anwesen: &#039;&#039;Heute besteht hier nur eine Pächterwohnung und der am Graben kenntliche Burgplatz ... Man trifft dort nur mehr die Reste eines Aussenwalles und inneren Ringgrabens, und auf dem Burgplatze ein vierkantiges zweistöckiges Backsteinhaus mit Walmdach, wahrscheinlich eine Anlage der zur Heiden vom Jahre 1783. Eine zierlich geschmiedete Eisenschranke an der Haustreppe hat in der Mitte unter einer Krone die Buchstaben Z. 11. H. 1783.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Nordhoff, Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm, Leipzig 1881&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind keine oberflächlichen Baureste der Burg Oberheidemühle und des Hauses Niederheidemühle mehr vorhanden. Die letzten Reste wurden um 1900 abgetragen und sind mutmaßlich bei Haus Vellinghausen verbaut worden. Lediglich die Gräftenanlage für beide Bauten ist als Bodendenkmal noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia==&lt;br /&gt;
Erwähnung finden Burg Heidemühle und der Kampf mit den Raubrittern Vollenspit im Versepos &#039;&#039;Dietwald Vrischemai&#039;&#039;, das der Dinker&#039;sche Pfarrer Wilhelm Wilms im Jahre 1907 veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt; vgl. hierzu [[Mühle von Haus Heidemühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Uentrop und Heidemühl&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 215-218.&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 134f.&lt;br /&gt;
* Ein Schmoisener Raubritter. Archäologen begleiten Life+-Maßnahme in Schmehausen. Burg auf der Lippeinsel. Westfälischer Anzeiger vom 19. November 2014&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881&lt;br /&gt;
* Karte &amp;quot;Lippe Flußlauf von der Heidemühle hinter Uentrop bis Stockum&amp;quot;, 1590, im Landesarchiv NRW, W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 6668&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Heidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uentrop (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289129</id>
		<title>Haus Heidemühle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289129"/>
		<updated>2026-04-04T10:27:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Heidemühle&#039;&#039;&#039; war ein Herrenhaus auf einer [[Lippe|Lippeinsel]] im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Schmehausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gliederte sich in die Burg Oberheidemühle und das 1541 errichtete Haus Niederheidemühle. Laut einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 gehörten zwei Mühlen zum Anwesen: eine Kornmühle auf der Lippeinsel und eine Ölmühle am südlichen Lippeufer, wo auch das Haus Niederheidemühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird die &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; auf einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1345 vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 ein weiteres Haus, die Niederheidemühle, am linken Lippeufer erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war Haus Heidemühle im Besitz der Familie Vollenspit, aus der der [[Amt Hamm|Hammer Drost]] [[Dietrich Vollenspit]] hervorging. Teile der Familie waren berüchtigte Raubritter, die im Umkreis von Hamm bis Soest ihr Unwesen trieben, Korn verbrannten, Kaufleute überfielen und die Bauern drangsalierten. In Folge taten sich im Jahre 1445 Bürger aus Soest, Hamm, Unna und Kamen zusammen und zogen gegen Burg Heidemühle aus, brannten sie nieder und nahmen die Brüder Vollenspit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später kam das Anwesen durch Schenkung, Erbe, Tausch und Heirat an verschiedene andere Adelsfamilien, u.a. an die von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureste ==&lt;br /&gt;
1881 berichtet Nordhoff von dem Anwesen: &#039;&#039;Heute besteht hier nur eine Pächterwohnung und der am Graben kenntliche Burgplatz ... Man trifft dort nur mehr die Reste eines Aussenwalles und inneren Ringgrabens, und auf dem Burgplatze ein vierkantiges zweistöckiges Backsteinhaus mit Walmdach, wahrscheinlich eine Anlage der zur Heiden vom Jahre 1783. Eine zierlich geschmiedete Eisenschranke an der Haustreppe hat in der Mitte unter einer Krone die Buchstaben Z. 11. H. 1783.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind keine oberflächlichen Baureste der Burg Oberheidemühle und des Hauses Niederheidemühle mehr vorhanden. Die letzten Reste wurden um 1900 abgetragen und sind mutmaßlich bei Haus Vellinghausen verbaut worden. Lediglich die Gräftenanlage für beide Bauten ist als Bodendenkmal noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia==&lt;br /&gt;
Erwähnung finden Burg Heidemühle und der Kampf mit den Raubrittern Vollenspit im Versepos &#039;&#039;Dietwald Vrischemai&#039;&#039;, das der Dinker&#039;sche Pfarrer Wilhelm Wilms im Jahre 1907 veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt; vgl. hierzu [[Mühle von Haus Heidemühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Uentrop und Heidemühl&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 215-218.&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 134f.&lt;br /&gt;
* Ein Schmoisener Raubritter. Archäologen begleiten Life+-Maßnahme in Schmehausen. Burg auf der Lippeinsel. Westfälischer Anzeiger vom 19. November 2014&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881&lt;br /&gt;
* Karte &amp;quot;Lippe Flußlauf von der Heidemühle hinter Uentrop bis Stockum&amp;quot;, 1590, im Landesarchiv NRW, W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 6668&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Heidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uentrop (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289127</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
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		<updated>2026-04-04T10:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289104</id>
		<title>Diskussion:Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
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		<updated>2026-04-04T07:57:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dem Bildabschnitt &amp;quot;Haaren&amp;quot; ist unten rechts ein Haus mit einem Vermerk eingetragen. Leider kann ich nur das SCH lesen, aber dort stand das Gasthaus &amp;quot;Schiffwirth&amp;quot;, auch &amp;quot;Schiffahrt&amp;quot; genannt. Könnte der Vermerk etwas in dieser Richtung bedeuten? (Wortwanderer, 04.04.2026)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<title>Diskussion:Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Die Seite wurde neu angelegt: „Auf dem Bildabschnitt &amp;quot;Haaren&amp;quot; ist unten rechts ein Haus mit einem Vermerk eingetragen. Leider kann ich nur das SCH lesen, aber dort stand das Gasthaus &amp;quot;Schiffwirth&amp;quot;, auch &amp;quot;Schiffahrt&amp;quot; genannt. Könnte der Vermerk etwas in dieser Richtung bedeuten?“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dem Bildabschnitt &amp;quot;Haaren&amp;quot; ist unten rechts ein Haus mit einem Vermerk eingetragen. Leider kann ich nur das SCH lesen, aber dort stand das Gasthaus &amp;quot;Schiffwirth&amp;quot;, auch &amp;quot;Schiffahrt&amp;quot; genannt. Könnte der Vermerk etwas in dieser Richtung bedeuten?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<title>Haus Haaren</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Katharina_Harmen.jpg|thumb|right|Grabmal der Katharina Harmen in der [[Pfarrkirche St. Agnes|Agneskirche]] 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Haaren&#039;&#039;&#039; (auch Horne) war ein Herrenhaus im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Haaren]]). Auf einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 sieht man die Lage des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Haaren diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Seit dem 14.Jahrhundert sind folgende Besitzer bekannt: von Horne, Harmen, von Recke und seit 1763 von Haaren-Uentrop. Seitdem blieb Haus Haaren unbewohnt, 1839 war es größtenteils eingefallen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Literatur|Richtering 1976]], S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1851 bereits abgebrochen&amp;lt;ref&amp;gt;Essellen 1851, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allein der dazugehörige Hof und die Wirtschaftsgebäude samt der Lippebrücke blieben erhalten. Noch heute steht an der Stelle jenes Hofes ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Haaren hatte eine bedeutende Gerichtsbarkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich von Steinen, „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, 1757&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Besitzer entschieden also in Gerichtsfällen über Leben und Tod. Daher stand unweit des Adelshauses, an der sogenannten Poststraße von Hamm nach Lippstadt, der Galgen, gut sichtbar für alle Vorbeiziehenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Dietrich von Steinen schrieb 1757, dass Haus Haaren &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei und um dies Schloss &#039;&#039;merkwürdige Hügel, als der Brunsberg, Harsberg, Hunenberg und Altersberg&#039;&#039; lägen. Was es damit auf sich hat, bleibt ein Rätsel.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich von Steinen, „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, 1757&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Zufahrt zu Haus Haaren lag lange Zeit die Gaststätte &#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Schiffwirth&#039;&#039; genannt, die erst im 19.Jahrhundert verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Das Haus Haaren war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz zweier Familien, nämlich der Familien Harmen und von der Recke. Erst mit Konrad von der Recke, der 1621 Gerberga von Wylich, die Witwe des Johann Wilhelm Harmen, heiratete, wurden beide Teile des Hauses wieder vereint.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Literatur|Richtering 1976]], S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Harmen ===&lt;br /&gt;
Grabplatten der Familie Harmen, nämlich der Eheleute Dietrich Harmen († 1589) und Margarethe geb. Droste-Vischering († 1585) sowie Tochter Katharina Harmen († 1580), haben sich in der [[Pfarrkirche St. Agnes|St. Agneskirche]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen 43. Stadt Hamm, Münster 1936, Nachdruck Warburg 1994, S. 124 und 126; vgl. Peter 1922, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]], S. 145f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Haaren&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 218f.&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;, in: 750 Jahre Stadt Hamm, Hamm 1976, S. 132f.&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Haaren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Haaren&amp;diff=289101</id>
		<title>Haus Haaren</title>
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		<updated>2026-04-04T07:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Katharina_Harmen.jpg|thumb|right|Grabmal der Katharina Harmen in der [[Pfarrkirche St. Agnes|Agneskirche]] 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Haaren&#039;&#039;&#039; (auch Horne) war ein Herrenhaus im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Haaren]]). Auf einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 sieht man die Lage des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Haaren diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Seit dem 14.Jahrhundert sind folgende Besitzer bekannt: von Horne, Harmen, von Recke und seit 1763 von Haaren-Uentrop. Seitdem blieb Haus Haaren unbewohnt, 1839 war es größtenteils eingefallen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Literatur|Richtering 1976]], S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1851 bereits abgebrochen&amp;lt;ref&amp;gt;Essellen 1851, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allein der dazugehörige Hof und die Wirtschaftsgebäude samt der Lippebrücke blieben erhalten. Noch heute steht an der Stelle jenes Hofes ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Haaren hatte eine bedeutende Gerichtsbarkeit, die Besitzer entschieden also in Gerichtsfällen über Leben und Tod. Daher stand unweit des Adelshauses, an der sogenannten Poststraße von Hamm nach Lippstadt, der Galgen, gut sichtbar für alle Vorbeiziehenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Dietrich von Steinen schrieb 1757, dass Haus Haaren &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei und um dies Schloss &#039;&#039;merkwürdige Hügel, als der Brunsberg, Harsberg, Hunenberg und Altersberg&#039;&#039; lägen. Was es damit auf sich hat, bleibt ein Rätsel.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich von Steinen, „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, 1757&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Zufahrt zu Haus Haaren lag lange Zeit die Gaststätte &#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Schiffwirth&#039;&#039; genannt, die erst im 19.Jahrhundert verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Das Haus Haaren war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz zweier Familien, nämlich der Familien Harmen und von der Recke. Erst mit Konrad von der Recke, der 1621 Gerberga von Wylich, die Witwe des Johann Wilhelm Harmen, heiratete, wurden beide Teile des Hauses wieder vereint.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Literatur|Richtering 1976]], S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Harmen ===&lt;br /&gt;
Grabplatten der Familie Harmen, nämlich der Eheleute Dietrich Harmen († 1589) und Margarethe geb. Droste-Vischering († 1585) sowie Tochter Katharina Harmen († 1580), haben sich in der [[Pfarrkirche St. Agnes|St. Agneskirche]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen 43. Stadt Hamm, Münster 1936, Nachdruck Warburg 1994, S. 124 und 126; vgl. Peter 1922, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]], S. 145f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Haaren&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 218f.&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;, in: 750 Jahre Stadt Hamm, Hamm 1976, S. 132f.&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Haaren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<title>Haus Haaren</title>
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		<updated>2026-04-04T07:51:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Katharina_Harmen.jpg|thumb|right|Grabmal der Katharina Harmen in der [[Pfarrkirche St. Agnes|Agneskirche]] 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Haaren&#039;&#039;&#039; (auch Horne) war ein Herrenhaus im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Haaren]]). Auf einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 sieht man die Lage des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Haaren diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Seit dem 14.Jahrhundert sind folgende Besitzer bekannt: von Horne, Harmen, von Recke und seit 1763 von Haaren-Uentrop. Seitdem blieb Haus Haaren unbewohnt, 1839 war es größtenteils eingefallen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Literatur|Richtering 1976]], S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1851 bereits abgebrochen&amp;lt;ref&amp;gt;Essellen 1851, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allein der dazugehörige Hof und die Wirtschaftsgebäude samt der Lippebrücke blieben erhalten. Noch heute steht an der Stelle jenes Hofes ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Haaren hatte eine bedeutende Gerichtsbarkeit, die Besitzer entschieden also in Gerichtsfällen über Leben und Tod. Daher stand unweit des Adelshauses, an der sogenannten Poststraße von Hamm nach Lippstadt, der Galgen, gut sichtbar für alle Vorbeiziehenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Dietrich von Steinen schrieb 1757, dass Haus Haaren &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei und um dies Schloss &#039;&#039;merkwürdige Hügel, als der Brunsberg, Harsberg, Hunenberg und Altersberg&#039;&#039; lägen. Was es damit auf sich hat, bleibt ein Rätsel.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich von Steinen, Lemgo 1757&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Zufahrt zu Haus Haaren lag lange Zeit die Gaststätte &#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Schiffwirth&#039;&#039; genannt, die erst im 19.Jahrhundert verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Das Haus Haaren war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz zweier Familien, nämlich der Familien Harmen und von der Recke. Erst mit Konrad von der Recke, der 1621 Gerberga von Wylich, die Witwe des Johann Wilhelm Harmen, heiratete, wurden beide Teile des Hauses wieder vereint.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Literatur|Richtering 1976]], S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Harmen ===&lt;br /&gt;
Grabplatten der Familie Harmen, nämlich der Eheleute Dietrich Harmen († 1589) und Margarethe geb. Droste-Vischering († 1585) sowie Tochter Katharina Harmen († 1580), haben sich in der [[Pfarrkirche St. Agnes|St. Agneskirche]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen 43. Stadt Hamm, Münster 1936, Nachdruck Warburg 1994, S. 124 und 126; vgl. Peter 1922, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]], S. 145f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Haaren&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 218f.&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;, in: 750 Jahre Stadt Hamm, Hamm 1976, S. 132f.&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Haaren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Haaren&amp;diff=289099</id>
		<title>Haus Haaren</title>
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		<updated>2026-04-04T07:51:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Katharina_Harmen.jpg|thumb|right|Grabmal der Katharina Harmen in der [[Pfarrkirche St. Agnes|Agneskirche]] 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Haaren&#039;&#039;&#039; (auch Horne) war ein Herrenhaus im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Haaren]]). Auf einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 sieht man die Lage des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Haaren diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Seit dem 14.Jahrhundert sind folgende Besitzer bekannt: von Horne, Harmen, von Recke und seit 1763 von Haaren-Uentrop. Seitdem blieb Haus Haaren unbewohnt, 1839 war es größtenteils eingefallen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Literatur|Richtering 1976]], S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1851 bereits abgebrochen&amp;lt;ref&amp;gt;Essellen 1851, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allein der dazugehörige Hof und die Wirtschaftsgebäude samt der Lippebrücke blieben erhalten. Noch heute steht an der Stelle jenes Hofes ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Haaren hatte eine bedeutende Gerichtsbarkeit, die Besitzer entschieden also in Gerichtsfällen über Leben und Tod. Daher stand unweit des Adelshauses, an der sogenannten Poststraße von Hamm nach Lippstadt, der Galgen, gut sichtbar für alle Vorbeiziehenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Dietrich von Steinen schrieb 1757, dass Haus Haaren &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei und um dies Schloss &#039;&#039;merkwürdige Hügel, als der Brunsberg, Harsberg, Hunenberg und Altersberg&#039;&#039; lägen. Was es damit auf sich hat, bleibt ein Rätsel.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Zufahrt zu Haus Haaren lag lange Zeit die Gaststätte &#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Schiffwirth&#039;&#039; genannt, die erst im 19.Jahrhundert verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Das Haus Haaren war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz zweier Familien, nämlich der Familien Harmen und von der Recke. Erst mit Konrad von der Recke, der 1621 Gerberga von Wylich, die Witwe des Johann Wilhelm Harmen, heiratete, wurden beide Teile des Hauses wieder vereint.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Literatur|Richtering 1976]], S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Harmen ===&lt;br /&gt;
Grabplatten der Familie Harmen, nämlich der Eheleute Dietrich Harmen († 1589) und Margarethe geb. Droste-Vischering († 1585) sowie Tochter Katharina Harmen († 1580), haben sich in der [[Pfarrkirche St. Agnes|St. Agneskirche]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen 43. Stadt Hamm, Münster 1936, Nachdruck Warburg 1994, S. 124 und 126; vgl. Peter 1922, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]], S. 145f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Haaren&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 218f.&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;, in: 750 Jahre Stadt Hamm, Hamm 1976, S. 132f.&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Haaren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<title>Haus Haaren</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Katharina_Harmen.jpg|thumb|right|Grabmal der Katharina Harmen in der [[Pfarrkirche St. Agnes|Agneskirche]] 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Haaren&#039;&#039;&#039; (auch Horne) war ein Herrenhaus im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Haaren]]). Auf einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 sieht man die Lage des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Haaren diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Seit dem 14.Jahrhundert sind folgende Besitzer bekannt: von Horne, Harmen, von Recke und seit 1763 von Haaren-Uentrop. Seitdem blieb Haus Haaren unbewohnt, 1839 war es größtenteils eingefallen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Literatur|Richtering 1976]], S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1851 bereits abgebrochen&amp;lt;ref&amp;gt;Essellen 1851, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allein der dazugehörige Hof und die Wirtschaftsgebäude samt der Lippebrücke blieben erhalten. Noch heute steht an der Stelle jenes Hofes ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Haaren hatte eine bedeutende Gerichtsbarkeit, die Besitzer entschieden also in Gerichtsfällen über Leben und Tod. Daher stand unweit des Adelshauses, an der sogenannten Poststraße von Hamm nach Lippstadt, der Galgen, gut sichtbar für alle Vorbeiziehenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Dietrich von Steinen schrieb 1757 in seinem Buch über den Kreis Hamm, dass Haus Haaren &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei und um dies Schloss &#039;&#039;merkwürdige Hügel, als der Brunsberg, Harsberg, Hunenberg und Altersberg&#039;&#039; lägen. Was es damit auf sich hat, bleibt ein Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Zufahrt zu Haus Haaren lag lange Zeit die Gaststätte &#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Schiffwirth&#039;&#039; genannt, die erst im 19.Jahrhundert verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Das Haus Haaren war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz zweier Familien, nämlich der Familien Harmen und von der Recke. Erst mit Konrad von der Recke, der 1621 Gerberga von Wylich, die Witwe des Johann Wilhelm Harmen, heiratete, wurden beide Teile des Hauses wieder vereint.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Literatur|Richtering 1976]], S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Harmen ===&lt;br /&gt;
Grabplatten der Familie Harmen, nämlich der Eheleute Dietrich Harmen († 1589) und Margarethe geb. Droste-Vischering († 1585) sowie Tochter Katharina Harmen († 1580), haben sich in der [[Pfarrkirche St. Agnes|St. Agneskirche]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen 43. Stadt Hamm, Münster 1936, Nachdruck Warburg 1994, S. 124 und 126; vgl. Peter 1922, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]], S. 145f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Haaren&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 218f.&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;, in: 750 Jahre Stadt Hamm, Hamm 1976, S. 132f.&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Haaren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<title>Haus Haaren</title>
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		<updated>2026-04-04T07:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Katharina_Harmen.jpg|thumb|right|Grabmal der Katharina Harmen in der [[Pfarrkirche St. Agnes|Agneskirche]] 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Haaren&#039;&#039;&#039; (auch Horne) war ein Herrenhaus im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Haaren]]). Auf einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 sieht man die Lage des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Haaren diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Seit dem 14.Jahrhundert sind folgende Besitzer bekannt: von Horne, Harmen, von Recke und seit 1763 von Haaren-Uentrop. Seitdem blieb Haus Haaren unbewohnt, 1839 war es größtenteils eingefallen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Literatur|Richtering 1976]], S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1851 bereits abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Essellen 1851, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allein der dazugehörige Hof und die Wirtschaftsgebäude samt der Lippebrücke blieben erhalten. Noch heute steht an der Stelle jenes Hofes ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Haaren hatte eine bedeutende Gerichtsbarkeit, die Besitzer entschieden also in Gerichtsfällen über Leben und Tod. Daher stand unweit des Adelshauses, an der sogenannten Poststraße von Hamm nach Lippstadt, der Galgen, gut sichtbar für alle Vorbeiziehenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Dietrich von Steinen schrieb 1757 in seinem Buch über den Kreis Hamm, dass Haus Haaren &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei und um dies Schloss &#039;&#039;merkwürdige Hügel, als der Brunsberg, Harsberg, Hunenberg und Altersberg&#039;&#039; lägen. Was es damit auf sich hat, bleibt ein Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Zufahrt zu Haus Haaren lag lange Zeit die Gaststätte &#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Schiffwirth&#039;&#039; genannt, die erst im 19.Jahrhundert verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Das Haus Haaren war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz zweier Familien, nämlich der Familien Harmen und von der Recke. Erst mit Konrad von der Recke, der 1621 Gerberga von Wylich, die Witwe des Johann Wilhelm Harmen, heiratete, wurden beide Teile des Hauses wieder vereint.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Literatur|Richtering 1976]], S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Harmen ===&lt;br /&gt;
Grabplatten der Familie Harmen, nämlich der Eheleute Dietrich Harmen († 1589) und Margarethe geb. Droste-Vischering († 1585) sowie Tochter Katharina Harmen († 1580), haben sich in der [[Pfarrkirche St. Agnes|St. Agneskirche]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen 43. Stadt Hamm, Münster 1936, Nachdruck Warburg 1994, S. 124 und 126; vgl. Peter 1922, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]], S. 145f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Haaren&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 218f.&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;, in: 750 Jahre Stadt Hamm, Hamm 1976, S. 132f.&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Haaren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<title>Haus Haaren</title>
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		<updated>2026-04-04T07:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Katharina_Harmen.jpg|thumb|right|Grabmal der Katharina Harmen in der [[Pfarrkirche St. Agnes|Agneskirche]] 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Haaren&#039;&#039;&#039; (auch Horne) war ein Herrenhaus im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Haaren]]). Auf einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 sieht man die Lage des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Haaren diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Seit dem 14.Jahrhundert sind folgende Besitzer bekannt: von Horne, Harmen, von Recke und seit 1763 von Haaren-Uentrop, deren Hauptsitz das [[Haus Uentrop]] war. Haus Haaren blieb daher unbewohnt, 1839 war es größtenteils eingefallen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Literatur|Richtering 1976]], S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1851 bereits abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Essellen 1851, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allein der dazugehörige Hof und die Wirtschaftsgebäude samt der Lippebrücke blieben erhalten. Noch heute steht an der Stelle jenes Hofes ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Haaren hatte eine bedeutende Gerichtsbarkeit, die Besitzer entschieden also in Gerichtsfällen über Leben und Tod. Daher stand unweit des Adelshauses, an der sogenannten Poststraße von Hamm nach Lippstadt, der Galgen, gut sichtbar für alle Vorbeiziehenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Dietrich von Steinen schrieb 1757 in seinem Buch über den Kreis Hamm, dass Haus Haaren &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei und um dies Schloss &#039;&#039;merkwürdige Hügel, als der Brunsberg, Harsberg, Hunenberg und Altersberg&#039;&#039; lägen. Was es damit auf sich hat, bleibt ein Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Zufahrt zu Haus Haaren lag lange Zeit die Gaststätte &#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Schiffwirth&#039;&#039; genannt, die erst im 19.Jahrhundert verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Das Haus Haaren war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz zweier Familien, nämlich der Familien Harmen und von der Recke. Erst mit Konrad von der Recke, der 1621 Gerberga von Wylich, die Witwe des Johann Wilhelm Harmen, heiratete, wurden beide Teile des Hauses wieder vereint.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Literatur|Richtering 1976]], S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Harmen ===&lt;br /&gt;
Grabplatten der Familie Harmen, nämlich der Eheleute Dietrich Harmen († 1589) und Margarethe geb. Droste-Vischering († 1585) sowie Tochter Katharina Harmen († 1580), haben sich in der [[Pfarrkirche St. Agnes|St. Agneskirche]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen 43. Stadt Hamm, Münster 1936, Nachdruck Warburg 1994, S. 124 und 126; vgl. Peter 1922, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]], S. 145f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Haaren&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 218f.&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;, in: 750 Jahre Stadt Hamm, Hamm 1976, S. 132f.&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Haaren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<title>Haus Haaren</title>
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		<updated>2026-04-04T07:43:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Katharina_Harmen.jpg|thumb|right|Grabmal der Katharina Harmen in der [[Pfarrkirche St. Agnes|Agneskirche]] 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Haaren&#039;&#039;&#039; (auch Horne) war ein Herrenhaus im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Haaren]]). Auf einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 sieht man die Lage des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Haaren diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Seit dem 14.Jahrhundert sind folgende Besitzer bekannt: von Horne, Harmen, von Recke und seit 1763 von Haaren-Uentrop, deren Hauptsitz das [[Haus Uentrop]] war. Haus Haaren blieb daher unbewohnt und verfiel allmählich, bis es Mitte des 19.Jahrhunderts abgebrochen wurde. Allein der dazugehörige Hof und die Wirtschaftsgebäude samt der Lippebrücke blieben erhalten. Noch heute steht an der Stelle jenes Hofes ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Haaren hatte eine bedeutende Gerichtsbarkeit, die Besitzer entschieden also in Gerichtsfällen über Leben und Tod. Daher stand unweit des Adelshauses, an der sogenannten Poststraße von Hamm nach Lippstadt, der Galgen, gut sichtbar für alle Vorbeiziehenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Dietrich von Steinen schrieb 1757 in seinem Buch über den Kreis Hamm, dass Haus Haaren &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei und um dies Schloss &#039;&#039;merkwürdige Hügel, als der Brunsberg, Harsberg, Hunenberg und Altersberg&#039;&#039; lägen. Was es damit auf sich hat, bleibt ein Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Zufahrt zu Haus Haaren lag lange Zeit die Gaststätte &#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Schiffwirth&#039;&#039; genannt, die erst im 19.Jahrhundert verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Das Haus Haaren war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz zweier Familien, nämlich der Familien Harmen und von der Recke. Erst mit Konrad von der Recke, der 1621 Gerberga von Wylich, die Witwe des Johann Wilhelm Harmen, heiratete, wurden beide Teile des Hauses wieder vereint.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Literatur|Richtering 1976]], S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1839 war Haus Haaren größtenteils eingefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Literatur|Richtering 1976]], S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1851 bereits abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Essellen 1851, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Harmen ===&lt;br /&gt;
Grabplatten der Familie Harmen, nämlich der Eheleute Dietrich Harmen († 1589) und Margarethe geb. Droste-Vischering († 1585) sowie Tochter Katharina Harmen († 1580), haben sich in der [[Pfarrkirche St. Agnes|St. Agneskirche]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen 43. Stadt Hamm, Münster 1936, Nachdruck Warburg 1994, S. 124 und 126; vgl. Peter 1922, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]], S. 145f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Haaren&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 218f.&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;, in: 750 Jahre Stadt Hamm, Hamm 1976, S. 132f.&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Haaren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Haaren&amp;diff=289094</id>
		<title>Haus Haaren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Haaren&amp;diff=289094"/>
		<updated>2026-04-04T07:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Katharina_Harmen.jpg|thumb|right|Grabmal der Katharina Harmen in der [[Pfarrkirche St. Agnes|Agneskirche]] 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Haaren&#039;&#039;&#039; (auch Horne) war ein Herrenhaus im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Haaren]]). Auf einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 sieht man die Lage des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Haaren diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Seit dem 14.Jahrhundert sind folgende Besitzer bekannt: von Horne, Harmen, von Recke und seit 1763 von Haaren-Uentrop, deren Hauptsitz das [[Haus Uentrop]] war. Haus Haaren blieb daher unbewohnt und verfiel allmählich, bis es Mitte des 19.Jahrhunderts abgebrochen wurde. Allein der dazugehörige Hof und die Wirtschaftsgebäude samt der Lippebrücke blieben erhalten. Noch heute steht an der Stelle jenes Hofes ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Haaren hatte eine bedeutende Gerichtsbarkeit, die Besitzer entschieden also in Gerichtsfällen über Leben und Tod. Daher stand unweit des Adelshauses, an der sogenannten Poststraße von Hamm nach Lippstadt, der Galgen, gut sichtbar für alle Vorbeiziehenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Dietrich von Steinen schrieb 1757 in seinem Buch über den Kreis Hamm, dass Haus Haaren &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei und um dies Schloss &#039;&#039;merkwürdige Hügel, als der Brunsberg, Harsberg, Hunenberg und Altersberg&#039;&#039; lägen. Was es damit auf sich hat, bleibt ein Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Zufahrt zu Haus Haaren lag lange Zeit die Gaststätte &#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Schiffwirth&#039;&#039; genannt, die erst im 19.Jahrhundert verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Das Haus Haaren war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz zweier Familien, nämlich der Familien Harmen und von der Recke. Erst mit Konrad von der Recke, der 1621 Gerberga von Wylich, die Witwe des Johann Wilhelm Harmen, heiratete, wurden beide Teile des Hauses wieder vereint.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Literatur|Richtering 1976]], S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1839 war Haus Haaren größtenteils eingefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Literatur|Richtering 1976]], S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1851 bereits abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Essellen 1851, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Harmen ===&lt;br /&gt;
Grabplatten der Familie Harmen, nämlich der Eheleute Dietrich Harmen († 1589) und Margarethe geb. Droste-Vischering († 1585) sowie Tochter Katharina Harmen († 1580), haben sich in der [[Pfarrkirche St. Agnes|St. Agneskirche]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen 43. Stadt Hamm, Münster 1936, Nachdruck Warburg 1994, S. 124 und 126; vgl. Peter 1922, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]], S. 145f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Haaren&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 218f.&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;, in: 750 Jahre Stadt Hamm, Hamm 1976, S. 132f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Haaren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289093</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289093"/>
		<updated>2026-04-04T07:08:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Haaren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die Munne, ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der Munne eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289092</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289092"/>
		<updated>2026-04-03T23:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Haaren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die Munne, ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der Munne eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude, die gegenüber der Insel am südlichen Lippeufer lagen, blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289091</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289091"/>
		<updated>2026-04-03T23:05:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Haaren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die Munne, ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der Munne eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts. Allein die Wirtschaftsgebäude, die gegenüber der Insel am südlichen Lippeufer lagen, blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289090</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289090"/>
		<updated>2026-04-03T19:59:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Uentrop */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die Munne, ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der Munne eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289089</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289089"/>
		<updated>2026-04-03T19:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Uentrop */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die Munne, ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das Haus Reck in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der Munne eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Benutzer:Wortwanderer&amp;diff=289065</id>
		<title>Benutzer:Wortwanderer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Benutzer:Wortwanderer&amp;diff=289065"/>
		<updated>2026-04-03T13:22:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zur Person ==&lt;br /&gt;
* Manuel Deinert&lt;br /&gt;
* Sonntagskind, geboren 1979 in Hamm&lt;br /&gt;
* Autor, Musiker, Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen ==&lt;br /&gt;
* Altbergbau (zB im Sauerland)&lt;br /&gt;
* Heimatgeschichte&lt;br /&gt;
* Sagen &amp;amp; Gedichte&lt;br /&gt;
* Musik (Bluegrass, Folk, Metal, Klassik)&lt;br /&gt;
* Abenteuerbücher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webseite ==&lt;br /&gt;
[http://manueldeinert.de Webseite von Manuel Deinert]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289062</id>
		<title>Haus Heidemühle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289062"/>
		<updated>2026-04-03T12:57:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Heidemühle&#039;&#039;&#039; war ein Herrenhaus auf einer [[Lippe|Lippeinsel]] im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Schmehausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gliederte sich in die Burg Oberheidemühle und das 1541 errichtete Haus Niederheidemühle. Laut einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 gehörten zwei Mühlen zum Anwesen: eine Kornmühle auf der Lippeinsel und eine Ölmühle am südlichen Lippeufer, wo auch das Haus Niederheidemühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird die Heydemolen auf einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1345 vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 ein weiteres Haus, die Niederheidemühle, am linken Lippeufer erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war Haus Heidemühle im Besitz der Familie Vollenspit, aus der der [[Amt Hamm|Hammer Drost]] [[Dietrich Vollenspit]] hervorging. Später kam es durch Schenkung, Erbe, Tausch und Heirat an verschiedene andere Adelsfamilien, u.a. an die von der Recke und von Vincke, bis es im Laufe des 18.Jahrhunderts allmählich zerfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnung finden die Burg Heidemühle und die Gebrüder Vollenspit im Versepos &amp;quot;Dietwald Vrischemai&amp;quot;, das der Dinker&#039;sche Pfarrer Wilhelm Wilms im Jahre 1907 veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureste ==&lt;br /&gt;
Oberflächliche Baureste der Burg Oberheidemühle und des Hauses Niederheidemühle sind nicht mehr vorhanden. Die letzten Reste der Bauwerke wurden um 1900 abgetragen und sind mutmaßlich bei Haus Vellinghausen verbaut worden. Lediglich die Gräftenanlage für beide Bauten ist als Bodendenkmal noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt; vgl. hierzu [[Mühle von Haus Heidemühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Uentrop und Heidemühl&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 215-218.&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 134f.&lt;br /&gt;
* Ein Schmoisener Raubritter. Archäologen begleiten Life+-Maßnahme in Schmehausen. Burg auf der Lippeinsel. Westfälischer Anzeiger vom 19. November 2014&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881&lt;br /&gt;
* Karte &amp;quot;Lippe Flußlauf von der Heidemühle hinter Uentrop bis Stockum&amp;quot;, 1590, im Landesarchiv NRW, W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 6668&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Heidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uentrop (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289061</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289061"/>
		<updated>2026-04-03T12:50:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heidemühle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die Munne, ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289012</id>
		<title>Haus Heidemühle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289012"/>
		<updated>2026-04-01T19:29:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Heidemühle&#039;&#039;&#039; war ein Herrenhaus auf einer [[Lippe|Lippeinsel]] im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Schmehausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gliederte sich in die Burg Oberheidemühle und das 1541 errichtete Haus Niederheidemühle. Laut einer Karte von 1590 gehörten zwei Mühlen zum Anwesen: eine Kornmühle auf der Lippeinsel und eine Ölmühle am südlichen Lippeufer, wo auch das Haus Niederheidemühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird die Heydemolen auf einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1345 vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 ein weiteres Haus, die Niederheidemühle, am linken Lippeufer erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war Haus Heidemühle im Besitz der Familie Vollenspit, aus der der [[Amt Hamm|Hammer Drost]] [[Dietrich Vollenspit]] hervorging. Später kam es durch Schenkung, Erbe, Tausch und Heirat an verschiedene andere Adelsfamilien, u.a. an die von der Recke und von Vincke, bis es im Laufe des 18.Jahrhunderts allmählich zerfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnung finden die Burg Heidemühle und die Gebrüder Vollenspit im Versepos &amp;quot;Dietwald Vrischemai&amp;quot;, das der Dinker&#039;sche Pfarrer Wilhelm Wilms im Jahre 1907 veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureste ==&lt;br /&gt;
Oberflächliche Baureste der Burg Oberheidemühle und des Hauses Niederheidemühle sind nicht mehr vorhanden. Die letzten Reste der Bauwerke wurden um 1900 abgetragen und sind mutmaßlich bei Haus Vellinghausen verbaut worden. Lediglich die Gräftenanlage für beide Bauten ist als Bodendenkmal noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt; vgl. hierzu [[Mühle von Haus Heidemühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Uentrop und Heidemühl&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 215-218.&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 134f.&lt;br /&gt;
* Ein Schmoisener Raubritter. Archäologen begleiten Life+-Maßnahme in Schmehausen. Burg auf der Lippeinsel. Westfälischer Anzeiger vom 19. November 2014&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881&lt;br /&gt;
* Karte &amp;quot;Lippe Flußlauf von der Heidemühle hinter Uentrop bis Stockum&amp;quot;, 1590, im Landesarchiv NRW, W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 6668&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Heidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uentrop (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289011</id>
		<title>Haus Heidemühle</title>
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		<updated>2026-04-01T18:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Heidemühle&#039;&#039;&#039; war ein Herrenhaus auf einer [[Lippe|Lippeinsel]] im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Schmehausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gliederte sich in die Burg Oberheidemühle und das 1541 errichtete Haus Niederheidemühle. Laut einer Karte von 1590 gehörten zwei Mühlen zum Anwesen: eine Kornmühle auf der Lippeinsel und eine Ölmühle am südlichen Lippeufer, wo auch das Haus Niederheidemühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird die Heydemolen auf einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1345 vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 ein weiteres Haus, die Niederheidemühle, am linken Lippeufer erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war Haus Heidemühle im Besitz der Familie Vollenspit, aus der der [[Amt Hamm|Hammer Drost]] [[Dietrich Vollenspit]] hervorging. Später kam es durch Schenkung, Erbe, Tausch und Heirat an verschiedene andere Adelsfamilien, u.a. an die von der Recke und von Vincke, bis es im Laufe des 18.Jahrhunderts allmählich zerfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnung finden die Burg Heidemühle und die Gebrüder Vollenspit im Versepos &amp;quot;Dietwald Vrischemai&amp;quot;, das der Dinker&#039;sche Pfarrer Wilhelm Wilms im Jahre 1907 veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureste ==&lt;br /&gt;
Oberflächliche Baureste der Burg Oberheidemühle und des Hauses Niederheidemühle sind nicht mehr vorhanden. Die letzten Rest der Bauwerke wurden um 1900 abgetragen und sind mutmaßlich bei Haus Vellinghausen verbaut worden. Lediglich die Gräftenanlage für beide Bauten ist als Bodendenkmal noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt; vgl. hierzu [[Mühle von Haus Heidemühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Uentrop und Heidemühl&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 215-218.&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 134f.&lt;br /&gt;
* Ein Schmoisener Raubritter. Archäologen begleiten Life+-Maßnahme in Schmehausen. Burg auf der Lippeinsel. Westfälischer Anzeiger vom 19. November 2014&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881&lt;br /&gt;
* Karte &amp;quot;Lippe Flußlauf von der Heidemühle hinter Uentrop bis Stockum&amp;quot;, 1590, im Landesarchiv NRW, W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 6668&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Heidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uentrop (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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	<entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Heidemühle&#039;&#039;&#039; war ein Herrenhaus auf einer [[Lippe|Lippeinsel]] im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Schmehausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gliederte sich in die Burg Oberheidemühle und das 1541 errichtete Haus Niederheidemühle. Laut einer Karte von 1590 gehörten zwei Mühlen zum Anwesen: eine Kornmühle auf der Lippeinsel und eine Ölmühle am südlichen Lippeufer, wo auch das Haus Niederheidemühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird die Heydemolen auf einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1345 vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 ein weiteres Haus, die Niederheidemühle, am linken Lippeufer erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war Haus Heidemühle im Besitz der Familie Vollenspit, aus der der [[Amt Hamm|Hammer Drost]] [[Dietrich Vollenspit]] hervorging. Später kam es durch Schenkung, Erbe, Tausch und Heirat an verschiedene andere Adelsfamilien, u.a. an die von der Recke und von Vincke, bis es im Laufe des 18.Jahrhunderts allmählich zerfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnung finden die Heidemühle und die Gebrüder Vollenspit im Versepos &amp;quot;Dietwald Vrischemai&amp;quot;, das der Dinker&#039;sche Pfarrer Wilhelm Wilms im Jahre 1907 veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureste ==&lt;br /&gt;
Oberflächliche Baurest der Burg Oberheidemühle und des Hauses Niederheidemühle sind nicht mehr vorhanden. Die letzten Rest der Bauwerke wurden um 1900 abgetragen und sind mutmaßlich bei Haus Vellinghausen verbaut worden. Lediglich die Gräftenanlage für beide Bauten ist als Bodendenkmal noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt; vgl. hierzu [[Mühle von Haus Heidemühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Uentrop und Heidemühl&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 215-218.&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 134f.&lt;br /&gt;
* Ein Schmoisener Raubritter. Archäologen begleiten Life+-Maßnahme in Schmehausen. Burg auf der Lippeinsel. Westfälischer Anzeiger vom 19. November 2014&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881&lt;br /&gt;
* Karte &amp;quot;Lippe Flußlauf von der Heidemühle hinter Uentrop bis Stockum&amp;quot;, 1590, im Landesarchiv NRW, W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 6668&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Heidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uentrop (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289009</id>
		<title>Haus Heidemühle</title>
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		<updated>2026-04-01T18:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Heidemühle&#039;&#039;&#039; war ein Herrenhaus auf einer [[Lippe|Lippeinsel]] im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Schmehausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gliederte sich in die Burg Oberheidemühle und das 1541 errichtete Haus Niederheidemühle. Laut einer Karte von 1590 gehörten zwei Mühlen zum Anwesen: eine Kornmühle auf der Lippeinsel und eine Ölmühle am südlichen Lippeufer, wo auch das Haus Niederheidemühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird die Heydemolen auf einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1345 vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 ein weiteres Haus, die Niederheidemühle, am linken Lippeufer erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war Haus Heidemühle im Besitz der Familie Vollenspit, aus der der [[Amt Hamm|Hammer Drost]] [[Dietrich Vollenspit]] hervorging. Später kam es durch Schenkung, Erbe, Tausch und Heirat an verschiedene andere Adelsfamilien, u.a. an die von der Recke und von Vincke, bis es im Laufe des 18.Jahrhunderts allmählich zerfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnung finden die Heidemühle und die Gebrüder Vollenspit im Versepos &amp;quot;Dietwald Vrischemai&amp;quot;, das der Dinker&#039;sche Pfarrer Wilhelm Wilms im Jahre 1907 veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureste ==&lt;br /&gt;
Oberflächliche Baurest der Burg Oberheidemühle und des Hauses Niederheidemühle sind nicht mehr vorhanden. Die letzten Rest der Bauwerke wurden um 1900 abgetragen und sind mutmaßlich bei Haus Vellinghausen verbaut worden. Lediglich die Gräftenanlage für beide Bauten ist als Bodendenkmal noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt; vgl. hierzu [[Mühle von Haus Heidemühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Uentrop und Heidemühl&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 215-218.&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 134f.&lt;br /&gt;
* Ein Schmoisener Raubritter. Archäologen begleiten Life+-Maßnahme in Schmehausen. Burg auf der Lippeinsel. Westfälischer Anzeiger vom 19. November 2014&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Heidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uentrop (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Haus_Laake&amp;diff=288904</id>
		<title>Diskussion:Haus Laake</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Haus_Laake&amp;diff=288904"/>
		<updated>2026-03-26T21:36:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wieso wird vermutet, dass sich das Haus Laake etwa &amp;quot;750 Meter südwestlich von der Nienbrügger Burganlage&amp;quot; befand? Nicht nur ist die Vermutung über den Standort der Burg Nienbrügge falsch, auch die genaue Lage des Hauses Laake ist durch diverse alte Katasterkarten ziemlich genau belegt. Die Burg Nienbrügge befand sich 3,5km östlich von Haus Laake, in den Weiden östlich der heutigen Hundeauslauffläche und gegenüber vom Haus des Hafenamtes. Und Haus Laake stand direkt zwischen der Müllkippenhalde und der MVA. [[Benutzer:Wortwanderer|Wortwanderer]]&lt;br /&gt;
: Das stammt von 2009 von jemandem, der eigentlich mehr bei Wikipedia unterwegs war. Vielleicht waren das damals die ihm bekannten Details. Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Solon_de_Gordion Autor], der um 2010 auch mal bei unserem Stammtisch war, ist seit 2017 bei Wikipedia nicht mehr aktiv ... --[[Benutzer:Bonni|Bonni]] 13:31, 26. Mär. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
:: Okay, das erklärt es natürlich, auf Wikipedia steht exakt der gleiche Text. Wundert mich dennoch insofern, da der Standort der Burg Nienbrügge seit dem 19.Jahrhundert gesichert ist. Und über Haus Laake gibt es auch reichlich Informationen. Da braucht es keine Vermutungen :-) [[Benutzer:Wortwanderer|Wortwanderer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Benutzer:Wortwanderer&amp;diff=288867</id>
		<title>Benutzer:Wortwanderer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Benutzer:Wortwanderer&amp;diff=288867"/>
		<updated>2026-03-25T15:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zur Person ==&lt;br /&gt;
* Manuel Deinert&lt;br /&gt;
* Sonntagskind, geboren 1979 in Hamm&lt;br /&gt;
* Autor, Musiker, Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen ==&lt;br /&gt;
* Altbergbau (zB im Sauerland)&lt;br /&gt;
* Heimatgeschichte&lt;br /&gt;
* Sagen &amp;amp; Gedichte&lt;br /&gt;
* Musik (Country, Folk, Metal, Klassik)&lt;br /&gt;
* Abenteuerbücher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webseite ==&lt;br /&gt;
[http://manueldeinert.de Webseite von Manuel Deinert]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Benutzer:Wortwanderer&amp;diff=288866</id>
		<title>Benutzer:Wortwanderer</title>
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		<updated>2026-03-25T15:35:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zur Person == * Manuel Deinert * Sonntagskind, geboren 1979 in Hamm * Autor, Musiker, Wanderer  == Interessen == * Altbergbau (zB im Sauerland) * Heimatgeschichte * Gedichte der Romantik * Musik (Country, Folk, Metal, Klassik) * Abenteuerbücher  == Webseite == [http://manueldeinert.de Webseite von Manuel Deinert]“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zur Person ==&lt;br /&gt;
* Manuel Deinert&lt;br /&gt;
* Sonntagskind, geboren 1979 in Hamm&lt;br /&gt;
* Autor, Musiker, Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen ==&lt;br /&gt;
* Altbergbau (zB im Sauerland)&lt;br /&gt;
* Heimatgeschichte&lt;br /&gt;
* Gedichte der Romantik&lt;br /&gt;
* Musik (Country, Folk, Metal, Klassik)&lt;br /&gt;
* Abenteuerbücher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webseite ==&lt;br /&gt;
[http://manueldeinert.de Webseite von Manuel Deinert]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Laake&amp;diff=288864</id>
		<title>Haus Laake</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Laake&amp;diff=288864"/>
		<updated>2026-03-25T15:24:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Haus Laake&#039;&#039;&#039; war ein Sitz der Familie von Hövel im heutigen Hammer Stadtbezirk [[Bockum-Hövel]]. [[1980]] wurde das Anwesen abgebrochen und mit einer Mülldeponie überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Laake befand sich auf dem heutigen Grundstück der Mülldeponie, gelegen zwischen der Müllhalde und der [[Müllverbrennungsanlage Hamm]], ca. 200m südlich der [[Laakerholzstraße]]. Der Name &amp;quot;Lake&amp;quot; bedeutet &amp;quot;sumpfiges Gelände&amp;quot;, was die Lage des Hauses gut umschreibt. Einsam stand es vor Zeiten inmitten der feuchten Lippewiesen, umgeben von mächtigen Gräften, die aus dem Laaker Bach gespeist wurden, der vormals noch durch die Bockumer Mersch floss. Auf den alten Katasterkarten des 19.Jahrhunderts sind Lage und Gräften gut zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geometer Arthur Schauerte fand bei Haus Laake um 1925 verkohlte Holzreste und ein vollständig erhaltenes Skelett mit Schwert und Steigbügel. Dieses befindet sich inzwischen im Museum in Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer Kumann, von 1797 bis 1836 in Bockum ansässig, schreibt, dass bei stark austretender Lippe das Haus wie eine Insel im Wasser lag, so dass die Leute es nur mit einem Kahn verlassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Lehnsbesitz des Hauses Laake gehörten noch die Bauerngüter Kondermann in Ahlen und Schäpers sowie der Grevenskotten im Kirchspiel Herbern, ebenso der nördlich gelegene Wald Laaker Holz, nach dem auch die Seitenstraße benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch um das Jahr 1190 gehörte die Gegend um das adelige Haus Laake zum Grafschaftsbesitz Hövel. Der zu dieser Zeit amtierende Graf Arnold von Altena-Isenberg-Nienbrügge war ein Ur-Urenkel des Grafen Bernhard de Huvili.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Laake muss weit älter sein, als gemeinhin angenommen wird, denn es wurde von den Rittern de Hüvele bewohnt (nicht zu verwechseln mit den Grafen de Huvili). Das Geschlecht de Hüvele hatte seinen Ursprung in den de Hüvele, die um 1145 mit der Burg Hövel belehnt worden sind. Das genaue Gründungsdatum ist aber nicht zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um etwa 1420 soll ein Gödeke de Hüvele aus dem Geschlecht des Goswin de Hüvele zu Haus Geinegge mit dem Haus Laake belehnt worden sein. Er nannte sich daraufhin Lakemann oder tor Lake. Sein Sohn hörte auf den Namen Hermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 15. Jahrhunderts scheint die Familie von Hövel zu Laake in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten zu sein, wie dies das Schicksal so mancher Ritterfamilie in dieser Zeit war, denn sie verkaufte Stück für Stück ihrer Bauernhöfe und Länderein. Im Kirchbuch zu Herbern ist um das Jahr 1458 erwähnt, dass Hermann de Hüvele zu Laake und seine Ehefrau Greite an Hinrich Poek die Schäpers Hove in Nordiek verpfändet. In der Zwischenzeit muss also die Familie de Hüvele to Laake das Eigentumsrecht an dem Haus Laake und den oben genannten Gütern erworben haben – im Jahr 1474 verkauft Hermann de Hüvele to Laake die in Herbern genannten Güter an Gert von der Reck zu Heessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1460 ist urkundlich vermerkt, dass Hermann de Hüvele to Laake Wiesen in der Grafenmersch an den Herrn zu Ascheberg verkaufte. Im Jahre 1490 ist weiter im Kirchbuch von Hövel vermerkt, dass Dyrik de Hüvele to Laake und seine Ehefrau Anne auf den Wiederverkauf einer Wiese, die die Eltern an den Kirchrat in Hövel verkauft haben, verzichten. Als Zeugen haben unterzeichnet: Dirk von Hüvele zu Geinegge, Schulte Johann Schwederings und Schulte Hinrich to Weylinks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem knapp zwei Generationen der Familie de Hüvele to Laake auf Haus Laake gewohnt haben, muss es mit der Familie bergab gegangen sein. Wirtschaftliche Schwierigkeiten waren das Schicksal so mancher Ritterfamilie dieser Zeit. Die Söhne von Dyrik de Hüvele to Laake, Hermann und Gert de Hüvele, mussten Land von Haus Laake an Johann von Deipenbrock aus Werne verkaufen; Stück für Stück gingen so ihre Ländereien verloren. Bereits 1503 mussten diese Söhne auch Haus Laake verlassen, und Rötger von Deipenbrock (auch: Diepenbrock) zog auf dem Anwesen ein. Die von Deipenbrock trugen als Wappen zwei gekreuzte Schwerter im roten Felde. Im Jahre 1522/23 erwarb Rötger von Deipenbrock von dem Grafen von Limburg das große Rittergut Schloss Westerwinkel als Lehnsgut, welches im Jahre 1190 schon Graf Arnold von Isenberg-Nienbrügge-Hövel als Eigentum besessen hatte. Haus Laake wurde in dieser Zeit nur noch als Ackergut benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit war der Adel so versippt, dass das Ackergut Haus Laake in die Hände des Schwiegersohns des Rötger von Deipenbrock, Burchard von Westerholt zu Alst, gelangte. Dessen Enkelin heiratete dann in die Linie des Bernhard Hackfurt von Westerholt zu Lembeck ein. Als die männliche Linie in diesem Stamm erlosch, erhielten fünf der sechs Töchter des Bernhard Hackfurt von Westerholt das Gesamterbe. Bernhardine Alexandrine von Westholt hingegen ließ sich von dem Gesamterbe abfinden. Sie heiratete Ferdinand Adolf Graf von Plettenberg zu Nordkirchen. Dieser kaufte das Ackergut Haus Laake 1734 für 15.000 Taler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1833 gelangte Haus Laake durch Einheirat des österreichischen Grafen von Esterhazy Galantha in dessen Besitz. Den gesamten Besitz von Nordkirchen, wozu Haus Laake gehörte, erwarb um die Jahrhundertwende der Herzog von Arenberg. Von diesem wiederum kaufte nach Inbetriebnahme der Zeche Radbod die Trierer Bergwerksgesellschaft, deren Nachfolgegesellschaft die RAG Aktiengesellschaft ist, das Haus Laake. Diese wiederum verkaufte es an die Stadt Hamm, die die Reste des Anwesens, das bis dahin als Bauerngehöft genutzt wurde, abbrechen und mit einer Mülldeponie überbauen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltungszustand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Haus Laake ist nichts mehr erhalten. Es wurde abgebrochen und mit der Mülldeponie von Bockum überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 137.&lt;br /&gt;
* Willi Schroeder, Ein Heimatbuch. Zwei Stadtteile stellen sich vor. Bockum und Hövel, 1980.&lt;br /&gt;
* Fritz Schumacher, Hartmut Greilich, Bockum-Hövel. Aus Geschichte und Heimatkunde, Hamm 1956, Neuauflage 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ehemalige Herrenhäuser|Laake]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Laakerholzstra%C3%9Fe&amp;diff=288863</id>
		<title>Laakerholzstraße</title>
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		<updated>2026-03-25T15:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße&lt;br /&gt;
|Name=Laakerholzstraße&lt;br /&gt;
|Straßenschild=Strassenschild_Laakerholzstrasse.jpg&lt;br /&gt;
|Bild=Laakerholzstrasse01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Laakerholzstraße von der [[Wittekindstraße]]&amp;lt;br&amp;gt;Richtung [[Haberkampstraße]]&lt;br /&gt;
|Länge=270m&lt;br /&gt;
|PLZ=59075&lt;br /&gt;
|Bezirk=[[Bockum-Hövel]]&lt;br /&gt;
|Gemarkung=[[Bockum-Hövel]]&lt;br /&gt;
|Stadtteil=[[Bockum]]&lt;br /&gt;
|Strassentyp=Wohnstraße&lt;br /&gt;
|Strassenklasse=&lt;br /&gt;
|Namensherkunft=s.Namensherkunft&lt;br /&gt;
|existiert-seit=&lt;br /&gt;
|Karte={{KartePos|Pos=51.68310,7.73590|Marker=R}}&lt;br /&gt;
|erfasst=08.03.2010&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Laakerholzstraße&#039;&#039;&#039; ist eine Straße im Bezirk [[Bockum-Hövel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der [[Wittekindstraße]] führt sie zur [[Haberkampstraße]], südlich bildet sie eine Sackgasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name stammt von dem gleichnamigen Wald, der zum südlich gelegenen [[Haus Laake]] gehörte. Der Wald ist bereits auf den Karten des Urkatasters von 1828 verzeichnet. Der Name leitet sich von &amp;quot;Lake&amp;quot; ab, was &amp;quot;sumpfiges Gelände&amp;quot; bedeutet (vgl. engl. &amp;quot;lake&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 357.png|x100px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 274.1.png|x100px]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zone 30]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sackgassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sackgassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Bezirk Bockum-Hövel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Bockum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Hövel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in der Gemarkung Bockum-Hövel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Wohnbereich 63]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Wohnbereich 64]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Haus_Laake&amp;diff=288862</id>
		<title>Diskussion:Haus Laake</title>
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		<updated>2026-03-25T15:02:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Die Seite wurde neu angelegt: „Wieso wird vermutet, dass sich das Haus Laake etwa &amp;quot;750 Meter südwestlich von der Nienbrügger Burganlage&amp;quot; befand? Nicht nur ist die Vermutung über den Standort der Burg Nienbrügge falsch, auch die genaue Lage des Hauses Laake ist durch diverse alte Katasterkarten ziemlich genau belegt. Die Burg Nienbrügge befand sich 3,5km östlich von Haus Laake, in den Weiden östlich der heutigen Hundeauslauffläche und gegenüber vom Haus des Hafenamtes. Und Haus…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wieso wird vermutet, dass sich das Haus Laake etwa &amp;quot;750 Meter südwestlich von der Nienbrügger Burganlage&amp;quot; befand? Nicht nur ist die Vermutung über den Standort der Burg Nienbrügge falsch, auch die genaue Lage des Hauses Laake ist durch diverse alte Katasterkarten ziemlich genau belegt. Die Burg Nienbrügge befand sich 3,5km östlich von Haus Laake, in den Weiden östlich der heutigen Hundeauslauffläche und gegenüber vom Haus des Hafenamtes. Und Haus Laake stand direkt zwischen der Müllkippenhalde und der MVA.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Laakerholzstraße</title>
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		<updated>2026-03-25T14:13:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße&lt;br /&gt;
|Name=Laakerholzstraße&lt;br /&gt;
|Straßenschild=Strassenschild_Laakerholzstrasse.jpg&lt;br /&gt;
|Bild=Laakerholzstrasse01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Laakerholzstraße von der [[Wittekindstraße]]&amp;lt;br&amp;gt;Richtung [[Haberkampstraße]]&lt;br /&gt;
|Länge=270m&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Laakerholzstraße&#039;&#039;&#039; ist eine Straße im Bezirk [[Bockum-Hövel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der [[Wittekindstraße]] führt sie zur [[Haberkampstraße]], südlich bildet sie eine Sackgasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name stammt von dem gleichnamigen Wald, der zum südlich gelegenen [[Haus Laake]] gehörte. Der Wald ist bereits auf den Karten des Urkatasters von 1828 verzeichneten. Der Name leitet sich von &amp;quot;Lake&amp;quot; ab, was &amp;quot;sumpfiges Gelände&amp;quot; bedeutet (vgl. engl. &amp;quot;lake&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 357.png|x100px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 274.1.png|x100px]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zone 30]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sackgassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sackgassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Bezirk Bockum-Hövel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Bockum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Hövel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in der Gemarkung Bockum-Hövel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Wohnbereich 63]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Wohnbereich 64]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Muntenburg&amp;diff=288465</id>
		<title>Muntenburg</title>
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		<updated>2026-03-08T17:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Schanze Montenberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Muntenburg&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Montenburg&#039;&#039; oder &#039;&#039;Montenberg&#039;&#039; genannt) war eine Schanze in der Landwehr im heutigen Stadtbezirk [[Herringen]]. Der Name ging auf die Hofanlage Muntenberg über und trat entsprechend auch als Familienname auf. Seit 1990 ist der &amp;quot;Montenberg&amp;quot; als [[Denkmalliste_der_Stadt_Hamm|Bodendenkmal]] mit der Nummer 139 ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schanze Montenberg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Muntenburg war ein mittelalterliches Befestigungs- und Verteidigungswerk innerhalb der Herringer Landwehr. Die Gräben und Wälle sind noch bis auf den heutigen Tag im Gelände sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh hat dieses „sonderbare Erdwerk“, wie Dr. Nordhoff es 1881 nannte&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. J.B. Nordhoff, „Kunst und Geschichtsdenkmäler der Kreises Hamm“,  1881&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Phantasie der Heimatforscher und Historiker angeregt, da vergleichbare Bauwerke kaum bekannt waren. Hofrat Essellen beschrieb den Montenberg 1857 als erster in seinem Buch über das römische Kastell Aliso. Er hielt die Anlage für eine römische Befestigung an der Königslandwehr, die von Herringen bis Beckinghausen bei Lünen führte, und sah sie im Zusammenhang mit der Bumannsburg in Rünthe und der Homburg in Herringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofrat M.F.Essellen, „Das römische Kastell Aliso“, 1857 &amp;lt;/ref&amp;gt; Robert Haase, Herringer Heimatforscher, und der Lehrer und Schriftsteller Wilhelm Fricke gingen sogar soweit, in allen vier Verteidigungsanlagen vorgeschichtliche Bauwerke ausmachen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Haase, „Lebenswerk“, &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Fricke, „Das Mittelalterliche Westfalen“, 1889&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik kam von anderen Historikern wie Hölzermann und Schuhhardt, die im Montenberg nichts Römisches erkennen konnten und das Bauwerk dem Mittelalter zuschrieben. Dr. Schuhhardt schrieb 1899, dass der Montenberg mit der vorbeiziehenden Landwehr organisch verbunden sei, und deutete ihn als kleines Kastell.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Schuhhardt, in „Mitteilungen der Altertums-Kommission für Westfalen, Band 1“, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings sicher war sich niemand. Dr. Nordhoff schrieb 1881: „Das Werk weicht von einer mittelalterlichen Anlage, welcher Art sie auch sei, so sehr ab, dass man es entweder für ein früheres oder späteres Kriegserzeugnis halten möchte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. J.B. Nordhoff, „Kunst und Geschichtsdenkmäler der Kreises Hamm“,  1881&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztendlich stufte er das Bauwerk wegen fehlender Grabungen und Funde vage als mittelalterlich ein. &lt;br /&gt;
Hölzermann hielt sich nicht lange mit dem Montenberg auf, ihm erschien höchstens die Benennung des Platzes sonderbar, „weil derselbe eher einem Sumpfe als einem Berge gleicht“.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Hölzermann, „Lokaluntersuchungen -  die Kriege der Römer und Franken“, 1878&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Petzmeyer, Herringer Heimatforscher, erkannte in der Muntenburg eindeutig eine mittelalterliche Schanze, die einen Durchlass in der Landwehr an eben jener Stelle absicherte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebaut wurde sie von den Grafen von der Mark, um das Dorf Herringen und die umliegenden Felder vor Raubrittern und anderen Gefahren zu schützen. Dass sie dieser Aufgabe nachkam, bezeugen dort gefundene Pfeilspitzen und Bleikugeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Artikel in „Unser Westfalen“ von 1995 weist die Muntenburg als Wallburg aus, was aber jeglicher Grundlage entbehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinald Wilke, in „Unser Westfalen“, 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hält die Schanze Montenberg für schützenswert, da deren Wälle und Gräben gut erhalten sind, und stuft das gesamte Gebiet von Sandbochum bis zum Torksfeld als „regional bedeutsamen Kulturlandschaftsbereich“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;LWL, Regionalplan Ruhr, 2014 https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/253992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muntenburg bedeutet so viel wie &#039;&#039;Schutzburg&#039;&#039; (munt, ahd. = Schutz). Eine tatsächliche Burg Monterberg findet sich in Kalkar, südlich von Kleve. Es war die wichtigste Residenz der Grafen von Kleve. Des weiteren findet sich ein Berg namens Münterburg bei Kachtenhausen, Kreis Lippe. Spuren einer Befestigungsanlage wurden auf dem Berg aber bisher nicht gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Flurnamen taucht die Muntenburg bereits 1604 als &#039;&#039;alte Muntenberg&#039;&#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hof Montenberg ==&lt;br /&gt;
Der Hof Muntenberg ist eine frühere staatliche Domäne auf der Grenze zwischen Sandbochum und Herringen. Urkundlich wird der Hof erstmals 1575 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als staatliche Domäne unterstand der Hof direkt dem Landesherren, also dem Grafen von der Mark, bzw in späterer Zeit dem preußischen König. Ursprünglich mit einer Gräfte umzogen, lag der Hof direkt an der Königslandwehr und sicherte den Durchlass am Hellweg am Ortseingang zu Herringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatforscher Heinrich Petzmeyer vermutet, dass der Hof Muntenberg ursprünglich eins war mit dem Haus Binkhof, da die dazugehörigen Ländereien an der Gemeindegrenze ein zusammenhängendes Ganzes bildeten und beide schwache Stellen in der Landwehr absicherten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besitzer sind urkundlich erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;: 1575 Gobel op der Montenborg, 1678 Henrich Muntenberg, 1779 Henrich Diederich Montenberg, 1809 Gerhard Montenberg, 1826 Gerh. Henr. Montenberg, 1850 Gerh. Heinr. Bresser genannt Muntenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes ist auf einer digitalisierten Karte des Landesarchivs NRW nachzuverfolgen. &amp;lt;ref&amp;gt; vgl. [http://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bpage%5D=1&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F~060%2F06018%2Fmets.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpagegrid%5D=0&amp;amp;cHash=ed1a824c6bc74e0872497c0b0f15da40 Karte mit der Hofstelle Montenberg] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen Kartensammlung A Nr 6018.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte wurde von [[Wilhelm Gosebruch]] im Jahr 1788 erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Essellen, M.F., „Das römische Kastell Aliso“, 1857&lt;br /&gt;
* Hölzermann, L., Lokaluntersuchungen -  die Kriege der Römer und Franken“, 1878&lt;br /&gt;
* Dr. Nordhoff, „Kunst und Geschichtsdenkmäler der Kreises Hamm“,  1881&lt;br /&gt;
* Fricke, Wilhelm, „Das Mittelalterliche Westfalen“, 1889&lt;br /&gt;
* Dr. Schuhhardt, in „Mitteilungen der Altertums-Kommission für Westfalen, Band 1“, 1899&lt;br /&gt;
* Haase, Robert, „Lebenswerk“&lt;br /&gt;
* Petzmeyer, Heinrich, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&lt;br /&gt;
* Wilke, Reinald: Humburg und Muntenburg am Lippeufer. Wallburgen aus dem frühen Mittelalter in Hamm-Herringen - Zuflucht für Menschen und Vieh. In: Unser Westfalen. Jahrbuch 1995&lt;br /&gt;
* LWL, Regionalplan Ruhr, 2014 https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/253992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guts- und Hofanlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Muntenburgstra%C3%9Fe&amp;diff=288464</id>
		<title>Muntenburgstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Muntenburgstra%C3%9Fe&amp;diff=288464"/>
		<updated>2026-03-08T17:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße&lt;br /&gt;
|Name=Muntenburgstraße&lt;br /&gt;
|Straßenschild=Strassenschild_Muntenburgstrasse.jpg&lt;br /&gt;
|Bild=Muntenburgstrasse01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Muntenburgstraße vom [[Scharpenwinkel]] aus&lt;br /&gt;
|Länge=460m&lt;br /&gt;
|PLZ=59077&lt;br /&gt;
|Bezirk=[[Herringen]]&lt;br /&gt;
|Gemarkung=[[Herringen]]&lt;br /&gt;
|Stadtteil=[[Herringen]]&lt;br /&gt;
|Strassentyp=Wohnstraße&lt;br /&gt;
|Strassenklasse=&lt;br /&gt;
|existiert-seit=1932&lt;br /&gt;
|Namensherkunft= s.Artikel [[Muntenburg]]&lt;br /&gt;
|Name-vor-KN-1975=Nelkenstraße&lt;br /&gt;
|Karte={{KartePos|Pos=51.65691,7.72644|Marker=R}}&lt;br /&gt;
|erfasst=16.04.2010&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Muntenburgstraße&#039;&#039;&#039; ist eine Straße im Bezirk [[Herringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verbindet den [[Scharpenwinkel]] mit dem [[Bauernschöttgen]] und führt dann als durchlässige Sackgasse weiter. Es besteht eine Fuß-/Radweg-Verbindung zur [[Kurt-Schumacher-Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 357-50.png|x100px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 274.1.png|x100px]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zone 30]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sackgassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Bezirk Herringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Herringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in der Gemarkung Herringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Wohnbereich 53]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
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