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	<title>HammWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-13T13:56:10Z</updated>
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		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=B%C3%BCrgergemeinschaft_gegen_die_Zerst%C3%B6rung_der_Weetfelder_Landschaft_e._V.&amp;diff=251839</id>
		<title>Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e. V.</title>
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		<updated>2024-02-11T20:19:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Text umfangreich ergänzt über 24 Jahre Arbeit der BG Weetfeld&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verein&lt;br /&gt;
|Name=Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e. V.&lt;br /&gt;
|Logo=Logo BG Weetfeld.png&lt;br /&gt;
|Logobreite=150&lt;br /&gt;
|Präsident=&lt;br /&gt;
|1. Vorsitzender=Ulrich Schölermann&lt;br /&gt;
|2. Vorsitzender=&lt;br /&gt;
|1. Vorsitzende=&lt;br /&gt;
|2. Vorsitzende=&lt;br /&gt;
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|Geschäftsführerin=&lt;br /&gt;
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|Pressewartin=&lt;br /&gt;
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|Vorstand-Name-4=&lt;br /&gt;
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|Vorstand-Name-5=&lt;br /&gt;
|Mitglieder=&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr=2000&lt;br /&gt;
|Auflösung=&lt;br /&gt;
|Kontakt=&lt;br /&gt;
|Adresse=Weetfelder Straße 179, 59077 Hamm&lt;br /&gt;
|Telefon=(02381) 44 35 80&lt;br /&gt;
|Telefax=(02381) 43 14 16&lt;br /&gt;
|Homepage=https://www.bgweetfeld.de&lt;br /&gt;
|E-Mail=info@bgweetfeld.de&lt;br /&gt;
|Vereinsregister=VR 1427&lt;br /&gt;
|Steuernummer=&lt;br /&gt;
|gemeinnützig=ja&lt;br /&gt;
|Karte=&amp;lt;!--{{KartePos|Pos=51.68136,7.81968|Marker=L}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildgröße= (ohne px-Angabe, default 300px)&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e. V.&#039;&#039;&#039;, kurz &#039;&#039;BG Weetfeld&#039;&#039;, ist eine Bürgergemeinschaft im Hammer Stadtbezirk [[Pelkum]] im Ortsteil [[Wiescherhöfen]]-[[Weetfeld]]. Sie setzt sich ein für den Erhalt der bäuerlich geprägten Weetfelder und Wiescherhöfener Kulturlandschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BG hat sich im Jahr 2000 gegründet, um das Industriegebiet [[Inlogparc]] in Weetfeld an der Stadtgrenze zwischen Hamm-Pelkum-Wiescherhöfen-Weetfeld und Bönen (im Kreis Unna) zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für den Schutz der Landschaft – die BG Weetfeld engagiert sich für Menschen, für Umwelt und Natur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Auswirkungen des Industriegebiets „Inlogparc Weetfeld“ belasten Klima, Freiraum, Boden und Arten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1990er Jahre begann in der Stadt Hamm die Suche nach einem Standort für ein neues Industrie- und Gewerbegebiet. Die Suche erstreckte sich über das gesamte Stadtgebiet, bevorzugt wurde in Autobahnnähe gesucht. Fünf Suchräume wurden ausgewiesen. Das Ergebnis der stadtweiten Suche war, dass lediglich in Pelkum-Weetfeld eine – nach Meinung des Planungsamtes der Stadt Hamm – geeignete Fläche für ein Industriegebiet gefunden wurde. Ohne nähere Untersuchungen bezeichnete die Stadt Hamm es als „indifferent“. sie erwartete kaum Widerstände im landwirtschaftlich geprägten Raum. Der Suchraum in Weetfeld war 280 Hektar groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Planung nimmt Gestalt an&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1999 wurde bekannt, dass südlich der Wilhelm-Lange-Straße ein Industriegebiet geplant wurde. Es sollte ein „interkommunales Industriegebiet“ gemeinsam mit Bönen im Kreis Unna entstehen. Damit wollte man die Bedeutung der Planung unterstreichen und die Durchsetzung in den nötigen Genehmigungsverfahren vereinfachen. Es war sozusagen eine Erweiterung des Bönener Industriegebietes „Am Mersch“ auf Hammer Seite. Es sollte eine Logistik-Drehscheibe werden, wie sie in den großen Güterverteilzentren Europas, z. B. in Seehäfen, zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: Dieses Industriegebiet ist nie interkommunal gewesen, über dieses Attribut spricht heute niemand mehr, weil die Voraussetzungen dafür nie geschaffen worden sind. In Bönen waren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer hoch, man wollte in Hamm in ähnlicher Weise profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde eine Flächengröße von 75 Hektar für einen aufzustellenden Bebauungsplan (B-Plan) festgelegt. Die Nähe zur Autobahn A 2 mit der Anschlussstelle Hamm/Bönen war aus Sicht der Planer exorbitant gut, die A 1 war über das Kamener Kreuz schnell erreichbar, die A 44 und A 445 lagen ebenfalls in guter Erreichbarkeit; also ideale Bedingungen für Logistikbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die „Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e.V.“ gründete sich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Weetfelder Anwohner bahnten sich erhebliche Beeinträchtigungen an. Daher gründete sich die „Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft“ (BG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Veranstaltung am 16. März 2000 im Saalbau Bürger an der Wiescherhöfener Straße/Provinzialstraße, an der auch Vertreter der Verwaltung, des Rates, der Bezirksvertretung, der Parteien sowie der ev. Kirche teilnahmen, wurden die konträren Standpunkte zwischen Anwohnern sowie Politikern und Verwaltungsmitarbeitern ausgetauscht. Der Wille der Stadtspitze, hier in freier, bäuerlich geprägter Landschaft ein großes Industrie- und Gewerbegebiet zu schaffen, wurde deutlich und erschreckte die Anwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte eine Zeit intensiver Arbeit für die aktiven Mitglieder der BG. Die Ziele des Vereins waren der Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft. Ebenso stand der Freiraumschutz mit der Wahrung der Lebensräume für wild lebende Arten und die Möglichkeit der Nutzung der Naherholung an vorderer Stelle. Die Zerschneidung der weiten Landschaft zu immer kleiner werdenden Biotopen sollte vermieden werden. Befürchtet wurden auch verkehrliche Probleme auf den Anwohnerstraßen durch den unweigerlich zunehmenden LKW- und PKW-Verkehr. Noch mehr Lärm, CO2-Ausstoß, Diesel-Abgase und Lichtemissionen sowie die unwiederbringliche Zerstörung der Landschaftskulisse würden die Folge sein, so die Sorgen der Weetfelder Anwohner. Landwirtschaftliche Nutzfläche mit besonders hochwertigen Böden würde unter Beton und Asphalt verschwinden. „Weetfeld kommt von Weizenfeld, und in ein Weizenfeld baut man kein Industriegebiet“, so die Meinung der Bürger, denn die Böden in diesem Raum haben die Qualität von Bördeböden. Zu dieser Zeit wurden in Deutschland immer noch um 120 Hektar jeden Tag durch Bebauung vernichtet, und auch damals wurden bereits Forderungen der Wissenschaft publik, diesen horrenden Flächenverbrauch auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren; das ist das heutige Ziel im Jahr 2024. Um solche Zahlen und Entwicklungen kümmerte sich kein Hammer Kommunalpolitiker der „etablierten“ Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Steigender Online-Handel – steigende Verkehrsströme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahre später stellte sich heraus, dass die Befürchtungen der Weetfelder noch übertroffen wurden: Logistiker für die Paketzustellung und Warenlager großer Produzenten sollten sich im Inlogparc ansiedeln, die ihren Beitrag dazu leisteten, dass die LKW- und Sprinterfahrzeug-Verkehre auf den Straßen aufgrund des ausufernden Online-Handels immer größere Ausmaße annahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederzahl der BG stieg schnell auf 328 an. Vorstandssitzungen wurden in zweiwöchigem Abstand durchgeführt. Neben Treffen mit Politik und Verwaltung wurden „Motivationstreffen“ mit Grillfesten für die Anwohner durchgeführt. Es wurden Informationsveranstaltungen vor bis zu 250 Zuhörern veranstaltet, Podiumsdiskussionen durchgeführt, Rundbriefe herausgegeben und Publikationen verfasst. In der „Weetfeld-Mappe“, die allen Mitgliedern des Hammer Rates zugestellt wurde, wurde der Artenbestand des betroffenen Gebietes kartiert und veröffentlicht. Bereits Ende des Jahres 2000 wurden 4229 Unterschriften gegen das Industriegebiet und für den Freiraumerhalt gesammelt und dem Hammer Oberbürgermeister in einer Ratssitzung übergeben. Früh wurde ein Beirat aus Verwaltung der Stadt Hamm und BG geschaffen; bereits 2001 verließ die BG frustriert dieses Pseudo-Gremium, das keine Entscheidungsgewalt besaß und Sitzungstermine nicht anberaumte. Wirkungslos war diese Einrichtung, sie sollte nur die Bürger beruhigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein symbolischen Charakter hatte 2000 die Teilnahme der BG am Projekt des Bundestages „Der Bevölkerung“. Abgeordnete konnten aus ihren Wahlkreisen Erde nach Berlin bringen. Der Hammer SPD-MdB nahm Erde vom Acker eines Weetfelder Landwirts mit nach Berlin. Eine größere Gruppe BG-Mitglieder folgte der Einladung des Bundestagsabgeordneten in den Reichstag. Den Fortschritt der Planung behinderte dieser symbolische Akt natürlich nicht, denn auch die SPD unterstützte die geplante Versiegelung des Freiraums in Weetfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mündlicher und schriftlicher Austausch mit großem Zeitaufwand&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einen ständigen Dialog mit allen politischen Parteien. Radtouren wurden veranstaltet, um den Parlamentariern die Schönheiten und Eigenarten des Gebiets zu zeigen. Vertreter der Landes- und Bundesregierung kamen nach Weetfeld. Auch die Vertreter der Kommunalpolitik erschienen vor Ort, besonders zu Wahlkampfzeiten. Die BG musste feststellen, dass zwischen den Gesprächen und dem Fortschritt des Planungsverfahrens ein eklatanter Widerspruch bestand. Allein die GRÜNEN sprachen Klartext: Kein Industriegebiet in Weetfeld. Unterstützung erfuhr die BG auch vom Umweltausschuss der Evangelischen Kirche in Hamm, der Kreissynode der Evangelischen Kirche und den Hammer Umweltverbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorstand führte einen intensiven Schriftwechsel mit Politik und Verwaltungen: Oberbürgermeister, Ratsfraktionen, Kandidaten der Landtagswahl, Umweltministerium NRW, Staatskanzlei NRW, Landesanstalt für Ökologie, Boden und Forsten (LÖBF), Höhere Landschaftsbehörde Arnsberg, Untere Landschaftsbehörde Hamm, Planungsamt Hamm. Pressemitteilungen gingen an den Westfälischen Anzeiger und Radio Lippe Welle Hamm. Drei Wissenschaftler der Universität Dortmund sprachen sich 2001 gegen den Flächenverbrauch in Weetfeld aus und regten stattdessen die Nutzung von Industriebrachen an. In Folge dieser Verbindung nahm die BG Kontakt mit der „Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e.V.“ (LNU) auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die unbefriedigende Angelegenheit mit diesem (und allen anderen) Gutachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politik und Verwaltung versuchten der BG zu erklären, dass das Planungsverfahren bis zur Genehmigung der Bezirksregierung Arnsberg und der Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Hamm „ja noch völlig offen“ sei. Schließlich käme es auch auf das Gutachten des (von der Stadt Hamm beauftragten) Planungsbüros an. Dabei wird dem Gutachter von seinem Auftraggeber nicht das Ziel vorgegeben, eine Planung zu verhindern, sondern er soll sie in seinem Sinne gerichtsfest machen – auch wenn sie die Ökologie noch so schädigt. Er soll dafür sorgen, dass seine vorgeschlagenen Maßnahmen für Ausgleich und Ersatz der versiegelten Fläche so dargestellt werden, dass sie mit dem Bundesnaturschutzgesetz in Einklang zu bringen sind. Die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung, die Aufstellung einer Umweltstudie, die die Vorkommen der wild lebenden Arten aufführt, oder ein Landschaftspflegerischer Begleitplan mit all seinen Auflistungen für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für neue Biotope weckt vielleicht Hoffnungen bei Naturschützern und Anwohnern, aber verhindern können all diese Begriffe eine Planung nicht. Das musste die BG leidvoll erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vorgelegten Umweltstudie als Teil des Verfahrens der Umweltverträglichkeitsprüfung durch das beauftragte Gutachterbüro aus Recklinghausen wurden Varianten aufgezeigt, die innerhalb des geplanten Industriegebiets mehr als 100 Meter breite Grünstreifen aufwiesen. Die Stadt Hamm hat diese Variante nicht berücksichtigt, sondern sich für eine andere Variante entschieden, die die geringsten ökologischen Ausgleichsmaßnahmen vorsahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Stadt wurde ein Artenschutzgutachten erstellt, das vollkommen unzureichend war. Die BG beabsichtigte, ein Gegengutachten zu erstellen. Das städtische Gutachten wurde einem renommierten Planungsbüro vorgelegt; der Gutachter bestätigte die Einschätzung der BG. Er war aber nicht bereit, einen Auftrag der BG zu übernehmen, weil er befürchtete, künftig bei der Auftragsvergabe von der Stadt Hamm nicht mehr berücksichtigt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Rahmen des Verfahrens aufgeführten Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind bei dem Umfang des Eingriffs völlig unzureichend und letztlich auch nicht nachvollziehbar dargestellt worden. So sollte z. B. als Ausgleichsmaßnahme eine Fläche für eine artenreiche Wildflora hergerichtet werden. Die wertvolle Lössschicht wurde abgetragen und ein nährstoffarmes Substrat aufgebracht. Es kam also zu der völlig widersinnigen Maßnahme, dass ein Eingriff durch einen anderen ausgeglichen werden sollte. Der wichtige Bodenschutz fand keine Beachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 beschlossen die Bezirksvertretung Pelkum und der Rat der Stadt Hamm die Entwicklung des Industriegebiets Inlogparc, das Verfahren konnte beginnen. CDU, SPD, FDP und FWG stimmten zu, weil sie die Arbeitslosenquote von damals zwölf Prozent senken wollten. Nur Bündnis 90/Die Grünen stimmte dem Vorhaben nicht zu. Der Beschluss zur Aufstellung des B-Plans 04.065 Inlogparc erfolgte daraufhin im Dezember 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 wurde die BG Mitgliedsverein des gesetzlich anerkannten Naturschutzverbands „Landesgemeinschaft für Naturschutz und Umwelt NRW e.V.“; das war ein wichtiger Schritt. So wurde die BG als LNU-Bevollmächtigter in Hamm in die Lage versetzt, als Teil eines gesetzlich anerkannten Naturschutzverbandes nach dem Landschaftsgesetz NRW Stellungnahmen zu Landschaftseingriffen (B-Pläne und FNPs) zu erstellen und sich offiziell ins Verfahren einzubringen wie die Träger öffentlicher Belange (z. B. Stadtwerke, Telekommunikationsbetriebe, Bahn, Post usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BG gründete 2003 einen Rechtshilfefond, damit Mittel für eine Klage zur Verfügung gestellt werden konnten. Zur Finanzierung spendete der BUND Hamm den Betrag von 5000 Euro, die BUND-Gruppen Bönen und Unna spendeten ebenfalls. Auch viele Mitglieder der BG beteiligten sich mit Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 konnten im Raum Weetfeld fünf große Schautafeln aufgestellt werden, die das Ausmaß der Planung allen vorbeikommenden Fußgängern und Radfahrern verdeutlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkehrsministerium stoppt Inlogparc-Planung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Paukenschlag war der Erlass des NRW-Ministerium für Verkehr und Landesplanung im Juni 2004: Das Gewerbegebiet Inlogparc wurde aus der Planung gestrichen, weil es als „unerwünschte bandartige Entwicklung“ an einer Autobahn eingestuft wurde. Außerdem stellte die Landesregierung aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen fest, dass Flächenpotenziale ausreichend vorhanden sind und der Inlogparc dem Landesentwicklungsprogramm widersprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Lobbyarbeit der Befürworter und der Wechsel in der Landesregierung auf CDU/FDP kassierte den Erlass. Als sogenannter Ausgleich für die Versiegelung der Landschaft durch den Inlogparc wurde in Uentrop eine waldbestandene Fläche aus dem Landesentwicklungsplan (sogenannte „LEP-6-Fläche“) genommen. Dabei war klar, dass diese Fläche für eine Gewerbegebietsausweisung nie mehr in Frage kommen würde, weil hier mittlerweile Jahrzehntealter wertvoller Wald aufwuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kiebitz war zuerst da&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser am Boden brütende Wiesenvogel war seit Jahren auf einem Acker im Plangebiet mit mehreren Brutpaaren heimisch und zog dort seine Jungvögel hoch. Verjagen durfte man den gesetzlich streng geschützten Vogel nicht. Die Stadt Hamm wollte den Kiebitzen eine neue Fläche weiter nördlich zur Verfügung stellen, sie sozusagen „umsiedeln“. Die BG hatte vorgeschlagen, auf genau diesem Acker Wald anzupflanzen, um einen Lärmschutz für die angrenzenden Wohngebiete zu schaffen. Das wurde abgelehnt, der Schutz der Anwohner vor Lärm war offensichtlich weniger wichtig, aber die Zwänge zur Schaffung eines Ersatzhabitats für den Kiebitz waren gesetzlich vorgeschrieben. Durch diese äußerst fragwürdige Zuweisung der Kiebitz-Ersatzfläche kam man zu einer finanziell günstigen Ausgleichsmaßnahme. Hier wurde der erforderliche Schutz der Anwohner gegen einzuhaltende Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes ausgespielt, weil man keine andere Ersatzfläche suchen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Beschlussfassung in Bezirksvertretung und Rat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2004 bis 2009 stellte die CDU in einer Koalition mit Bündnis 90/Die Grünen den Bezirksvorsteher in Pelkum. Diese Koalition lehnte bis 2008 alle von der Verwaltung vorgelegten und mit der politischen Stadtspitze abgestimmten Beschlussvorlagen in der Bezirksvertretung ab, die BG schöpfte etwas Hoffnung auf ein Ende der Planung. Im Rat der Stadt Hamm wurden die in Pelkum abgelehnten Beschlüsse allesamt überstimmt. Als sich bei der Kommunalwahl 2009 andere Mehrheiten ergaben, verfolgte der neue SPD-Bezirksvorsteher die ablehnende Meinung in Pelkum nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2008 fand die entscheidende Ratssitzung statt. Der B-Plan 04.065 Inlogparc wurde zur Überraschung vieler Mandatsträger in einen Süd- und Nordteil aufgelöst. Der Rat beschloss mehrheitlich den Südteil mit 24 Hektar Fläche, der Nordteil mit 50 Hektar wurde aus dem Genehmigungsverfahren ausgegliedert und verschwand in der Schublade. Hintergrund: Völlig ungelöst waren die verkehrlichen Verhältnisse. Die Stadt Hamm konnte ihre Ankündigung, die B 63n als Zubringer des Inlogparcs bis zur Beschlussfassung rechtzeitig fertig gestellt zu haben, nicht einhalten. Allerdings war es auch niemals ein Bestreben der BG gewesen, die B 63n gebaut zu sehen, denn sie reduziert nicht die Verkehrsmengen. Ganz im Gegenteil sorgen neue Straßen für zusätzliche Verkehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die gerichtliche Klage der BG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BG Weetfeld hatte 2007 beim Umweltbundesamt, Dessau, den Antrag gestellt, als Umweltvereinigung nach § 3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) anerkannt zu werden. Dadurch können Rechtsbehelfe nach diesem Gesetz eingelegt werden, wenn eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt worden ist. Gerichtlich wird der Ablauf des Verfahrens auf Verfahrensfehler geprüft, nicht die Inhalte der Berichte, die zur Beschlussfassung des Entscheidungsgremiums geführt haben. Die BG Weetfeld erhielt als vierter Verein diese Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Beschlussfassung durch den Hammer Rat 2008 klagte die BG vor dem Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) gegen den B-Plan, ein Fachanwalt aus Hannover vertrat die BG. 2012 fiel dann das Urteil, die Klage wurde abgewiesen. Inhaltliche Gründe wurden vor dem OVG nicht behandelt, es war allein eine juristische Auseinandersetzung vor Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5000 Arbeitsplätze ein Wolkenhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prognose, hier 5000 Arbeitsplätze zu schaffen, entpuppte sich als Seifenblase. Auch die Aussagen der damaligen Bau-Dezernenten, dass der Inlogparc ohne die B 63n niemals in Betrieb gehen würde, erwiesen sich als unzutreffend. Auch diese Prognose des Hammer Oberbürgermeisters wurde nicht umgesetzt: „Werden durch die Bezirksregierung Arnsberg nur 30 Hektar genehmigt, dann steigen wir aus.“ Der Inlogparc wurde trotzdem abgespeckt genehmigt, er ist heute 24 Hektar groß, alle Weetfelder bekommen die verkehrlichen Belastungen täglich zu spüren. Die früheren Aussagen der Verwaltung und der Kommunalpolitiker galten nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bilanz der BG – und die ungelösten Probleme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat die BG Weetfeld erreicht? Es gibt schon einen Erfolg durch die anhaltenden Proteste, denn von den ursprünglich vorgesehenen 75 Hektar konnte nur etwa ein Drittel verwirklicht werden. Allerdings droht die Ausweitung auf den nördlichen zweiten Industriegebietsteil immer noch. Die Weetfelder befürchten, dass der Nordausbau kommen wird, sobald die GRÜNEN nicht mehr Mitglied der Hammer Stadtregierung sein könnten. Der aktuelle SPD-Oberbürgermeister weigert sich, die im Rat beschlossene Beendigung des Nordausbaus planungsrechtlich im FNP zu löschen. Die BG hat den Oberbürgermeister dazu mehrfach schriftlich aufgefordert. Dazu sehe er zurzeit keine Veranlassung, hat er der BG mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungelöst sind die Verkehrsprobleme: 40-Tonnen-LKWs fahren über die Wohnstraßen der Weetfelder und Provinzialstraße und missachten das Durchfahrtverbot von LKWs über 3,5 Tonnen. Die Durchfahrtsperre aus schweren Betonklötzen vor dem Inlogparc in der Fortführung der Weetfelder Straße, die diese Zufahrten vermeiden soll, wurde mehrfach aktiv und mit fremder Hilfe umfahren. Eine Kontrolle der lärmschützenden Tempo-30-Zone auf der Weetfelder Straße von 22 bis 6 Uhr findet nicht statt. Die in die Durchfahrtsperre nachträglich eingebauten Metallhüte („Kölner Teller“, jeweils drei Hüte im Drubbel pro Fahrspur am Anfang und Ende der Betonwanne) lassen alle Fahrzeuge ins Ruckeln kommen, sind aber wirkungslos, was die geplante zu verhindernde Durchfahrt der Sprinterfahrzeuge betrifft. Diese Fahrzeuge sind breiter als die zugelassene Fahrzeugbreite von 2,20 Metern für das Durchfahren der Durchfahrtsperre; sie dürfen hier aufgrund der Beschilderung nicht durchfahren – Kontrollen finden nur hin und wieder statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BG Weetfeld versucht, klare Verhältnisse zu schaffen, um den immer noch drohenden Ausbau des zweiten Teils des Inlogparcs nicht Wirklichkeit werden zu lassen. Hierzu ist der B-Plan 04.066 vorgesehen, der vermutlich (bisher unveröffentlicht) in den Schubladen des Planungsamts liegt. Es muss befürchtet werden, dass dieser Plan weiterverfolgt werden wird, sollte Bündnis 90/Die Grünen nicht mehr Teil der Hammer Ratskoalition sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sonst weigern sich Ratsparteien, die nötigen Schritte zur Änderung des FNPs einzuleiten? Ein dazu formulierter Antrag der Pelkumer Fraktion der GRÜNEN aus 2021 wurde zurückgezogen. Im Koalitionsvertrag der Hammer Ampelkoalition steht deutlich: „Die nördliche Erweiterung des Inlogparcs (südlich Wilhelm-Lange-Straße) lehnen wir ab“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zu kritisierende Beschlussfassung beim Regionalverband Ruhrgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hammer Rat wurde der Beschluss gefasst, den Regionalplan, der vom Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) aufgestellt wird, dahingehend zu ändern, dass der Nordausbau des Inlogparcs aus dem Planwerk herausgenommen werden soll. Im Regionalplan stehen die nötigen Vorgaben für das Aufstellen von FNPs und B-Plänen in den Mitgliedskommunen des RVR. Dieser Regionalplan gilt von Oberhausen und Wesel im Westen über Recklinghausen bis nach Hamm im Osten des Ruhrgebiets. Der Hammer Ratsbeschluss war eindeutig formuliert und wurde von der Ratsmehrheit beschlossen: „Die nördliche Erweiterung des Inlogparcs mit ca. 48 Hektar in Hamm-Pelkum, Ortsteil Weetfeld, soll nicht weiterverfolgt werden.“ Dieser Beschluss des Rates ist im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zur Regionalplanänderung von der Stadt Hamm beim RVR eingebracht worden – so steht es im Protokoll der Hammer Ratssitzung. Der bereits bebaute Südteil des Inlogparcs (B-Plan 04.065) mit 24 Hektar ist von diesem Beschluss unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich hat es keine vorbereitenden Gespräche zwischen der Stadt Hamm und dem RVR gegeben. Die nötige Mehrheit im Beschlussgremium des RVR (dem „Ruhrparlament“) kam nicht zustande. Die Hoffnung der BG Weetfeld, dass dieser Beschluss umgesetzt werden würde, erfüllte sich nicht: Das Ruhrparlament des RVR hat den Nordteil des Inlogparcs nicht aus dem Regionalplan herausgenommen, sondern ihn als „Regionalen Kooperationsstandort“ im Plan belassen. Das bedeutet, dass sich Firmen mit einem Flächenbedarf ab fünf Hektar Größe ansiedeln können. Das Votum des Hammer Rates ist beim RVR ignoriert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inlogparc, B 63n, Multi Hub Westfalen, K 35n, CreativRevier Heinrich Robert – was kommt noch?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künftig wird sich die BG nicht nur auf Weetfeld beschränken. Es gibt Planungen in Pelkum und Hamm-Mitte, die dies erfordern, weil sie Auswirkungen bis nach Weetfeld haben werden. Dazu gehört das Vorhaben, Bereiche des teilweise ungenutzten Rangierbahnhofs zu einem Güterverteilzentrum umzubauen. Dieses Verladeterminal, der Multi Hub Westfalen, soll LKW-Verkehre auf den Autobahnen vermeiden, weil Güter „von der Straße auf die Schiene“ verladen werden sollen. Das unterstützt die BG auch, aber die Sache hat einen Haken. Es gibt keine verkehrliche Infrastruktur, um die LKWs durch Hamm zum Rangierbahnhof zu führen. Straßen müssen gebaut werden, z. B. die B 63n von der Autobahnanschlussstelle in Bönen bis zur Hafenstraße in der Innenstadt. 2039 soll die Straße fertig sein, die seit 50 Jahren in verschiedenen Varianten geplant wird. Das ist ein viel zu langer Zeitraum, so lange wird die DB Cargo als Betreiber des geplanten Multi Hubs nicht warten wollen. Die Notlösung ist die ebenfalls noch zu bauende K 35n, die Weetfelder Straße neu. Sie soll die LKW-Verkehre, die über die Kamener Straße von Süden kommen und die LKWs, die von Norden und Westen über die Kamener Straße fahren, etwa in Höhe des aufgegebenen Bergwerkstandortes der Zeche Heinrich Robert aufnehmen und durch das Landschaftsschutzgebiet der Wiescherbachsenke zur Rathenaustraße auf den dahinter liegenden Multi Hub führen, solange die B 63n nicht fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
600 schwere LKWs mit bis zu 40 Tonnen Gesamtgewicht, so die Prognose, sollen täglich über die Kamener Straße zum Multi Hub anfahren, und zurück müssen sie auch wieder; das sind 1200 zusätzliche LKW-Fahrten pro Tag durch Wohngebiete Pelkums. Die Jahreshauptversammlung 2023 der Mitglieder der BG hat die These vertreten, zum Multi Hub Ja zu sagen – aber nur, wenn die Güter auf dezentral gelegenen Verladeterminals bereits auf die Schiene verladen werden und per Güterzug in Hamm angeliefert werden. Diese Möglichkeit wird seit einiger Zeit von Bahn-Insidern öffentlich vertreten; bislang war nur von einer Anlieferung per LKW auf Hammer Straßen die Rede. Um hier Klarheit zu erlangen, hat die BG der DB Cargo Ende September 2023 per Brief um Erläuterung gebeten. Eine Antwort ist nicht gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrsbelastungen auf der Kamener Straße sind derzeit schon zu den Stoßzeiten hoch und würden durch den Multi Hub Westfalen noch einmal kräftig steigen. Und dann ist auch noch das „CreativRevier“ auf dem Gelände der Zeche Heinrich Robert in Planung, das durch den Rat bereits beschlossen ist. Dort wird Wohnen und Gewerbe auf 54 Hektar Fläche geplant, mit weiteren 8000 Fahrzeugen pro Tag, so die städtische Prognose, werden dann auf der Kamener Straße zusätzliche Verkehrsströme unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Bürgerantrag zum Inlogparc&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Bemühungen der BG, den Inlogparc Nord aus der Planung zu nehmen, sind bislang gescheitert. Daher hatte die BG einen Bürgerantrag an den Oberbürgermeister der Stadt Hamm formuliert. Damit wurde das bisher nicht erreichte Ziel angestrebt. 43 Hammer Bürger, von denen 15 Personen keine BG-Mitglieder sind, haben diesen Antrag unterzeichnet: Der Nordausbau des Inlogparcs sollte aus dem Hammer FNP gelöscht werden, und die Stadt Hamm wurde aufgefordert, sich beim RVR dafür einzusetzen, dass der RVR den Regionalplan Ruhrgebiet ebenso ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgeranträge werden in Hamm vom „Ausschuss für Beschwerden und Anregungen“ behandelt. Am 20. November 2023 tagte der Ausschuss und beschloss, den Antrag der BG einstimmig abzulehnen. Auch die GRÜNEN lehnten den Antrag ab. Dabei hatten die GRÜNEN sogar in ihrem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2020 aufgeführt, dass sie den Nordausbau nicht wollen und dies aktiv beworben. Begründung des Ausschusses: Die Stadt Hamm würde den Nordausbau derzeit nicht verfolgen; mehr nicht. Kein Wort zur drohenden Flächenversiegelung und zu den ungelösten Verkehrsproblemen. Allein DIE LINKE hätte dem BG-Antrag zugestimmt, hat aber in diesem Ausschuss nur eine beratende Funktion und ist nicht stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BG Weetfeld wird sich weiterhin gegen den Nordausbau des Inlogparcs wehren. Sie will den Freiraum schützen, ein lebenswertes Umfeld auch für die Naherholung der Anwohner erhalten, die verkehrlichen Auswirkungen dezimiert sehen, gegen weitere Belastungen auf Boden, Luft und Wasser eintreten und den hier wild lebenden, gesetzlich geschützten Tieren im geplanten Gebiet des Nordausbaus Lebensraum erhalten, statt ihnen eine Betonwüste zu bieten. Zurzeit sind keine Aktivitäten des Planungsamtes zum Nordausbau feststellbar, zumindest bis zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2025 wird das so bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
﻿Sich in Hamm für Belange des Naturschutzes einzusetzen ist eine ungemein schwierige Aufgabe. Politik und Verwaltung davon zu überzeugen, dass der Schutz des Freiraums ein hohes Gut ist und dass wild lebende Arten Ansprüche auf die Bewahrung ihrer Lebensräume haben, hat sich in Hamm seit vielen Jahren als häufig nicht erreichbar heraus gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allzu oft musste festgestellt werden, dass Gewerbe- und Industriegebiete problemlos ausgewiesen, aber Naturräume nicht geschützt wurden; für viele Entscheider sind sie wertloser Raum. Indikatoren für intakte Lebensräume (sofern sie heute überhaupt noch im urbanen Raum vorzufinden sind) sind die wild lebenden Arten aller Gattungen, auch die botanisch bedeutsamen Vorkommen. Kenntnisse darüber erlangen die Gutachter, die diese Flächen kartieren. Aber ihre Gutachten haben in der Regel immer wieder ein Ergebnis: Alles ist ausgleichbar, zumindest formell. Jeder Gutachter ist in der Lage, in der Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung eines B-Plans eine Bilanz auszuweisen, die den Ist-Zustand mit dem späteren Zustand nach erfolgten Eingriffs- und Ausgleichsmaßnahmen gleichstellt. Der Gutachter soll ja auch keine Planung verhindern, sondern er soll sie gerichtsfest, also durchführbar machen. Große Hoffnungen wurden in der Umweltszene auf den Beschluss des Gesetzes der Umweltverträglichkeitsprüfung gesetzt. Sie kommt aber nur bei Großvorhaben zum Einsatz, sie hat die bestehende Misere nicht verbessert. Die Krux ist, dass der Verursacher des Eingriffs den Gutachter bestellt, nicht eine neutrale Institution; der Auftraggeber erwartet ein ihm genehmes Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwärmung der Erdatmosphäre macht vielen Bürgern große Sorgen. Die Programme der Bundes- und Landesregierungen können noch so sinnvoll sein, sie müssen vor Ort umgesetzt werden. Dazu sind die B-Pläne entscheidend; sie müssen entsprechend gestaltet werden. Die BG bezweifelt, dass das in Hamm vollzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biodiversitätsrückgang ist enorm, der Artenverlust schreitet unaufhaltsam voran, der Rückgang des Freiflächenverbrauchs ist viel zu zaghaft. Die Deckelung des weltweiten Temperaturanstiegs von eineinhalb Grad ist in Gefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Natur (AKUN) des Rates der Stadt Hamm trifft Entscheidungen, die nach den Vorgaben der Stadt Hamm in den Beschlussvorlagen des Rates deckungsgleich sein müssen mit den Ausschüssen für Stadtentwicklung, für Wirtschaft und des Haupt- und Finanzausschusses. In diesem Ausschuss aber sollen doch Natur- und Umweltschutz gewahrt werden. Können so die Ziele des Naturschutzes erreicht werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetseite www.bgweetfeld.de informiert der Verein umfassend über alle Planungen und Eingriffe in Natur und Landschaft, der Kontakt per Mail ist über info@bgweetfeld.de möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Umweltpreis_der_Stadt_Hamm&amp;diff=250654</id>
		<title>Umweltpreis der Stadt Hamm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Umweltpreis_der_Stadt_Hamm&amp;diff=250654"/>
		<updated>2023-12-18T11:46:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: dito&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Umweltpreis der Stadt Hamm&#039;&#039;&#039; ist ein jährlich ausgelobter Wettbewerb zur Sensibilisierung in Umweltfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit [[1981]] verleiht die Stadt Hamm den Umweltpreis. Hierbei wurden die unterschiedlichsten Vorschläge, Aktionen oder auch künstlerischen Beiträge gewürdigt. Der Umweltpreis ist gegenwärtig mit 2.500,- € dotiert und soll die Notwendigkeit des [[Natur- und Umweltschutz in Hamm|Umweltschutzes in Hamm]] verdeutlichen und die öffentliche Diskussion fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einem jährlichen Motto werden so Vereine, Personen, Schulen oder Kindergärten ausgezeichnet, deren Ideen, Konzepte oder Projekte zum Thema Umwelt- und Naturschutz beispielhaft und preiswürdig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten stand die Vergabe des Umweltpreises nicht unter einem bestimmten Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preisträger des Umweltpreises der Stadt Hamm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Sind mehrere Personen als Preisträger ausgezeichnet, aber keine Wertung angegeben worden, wurde das Preisgeld zu gleichen Teilen aufgeteilt.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Preisträger&lt;br /&gt;
!Grund für die Auszeichnung&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1981&lt;br /&gt;
|Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, KV Hamm&lt;br /&gt;
Naturfreunde Hamm, Ortsgruppe Werries&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sportfischerverei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Familie Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1982&lt;br /&gt;
|Bund für Natur- und Umweltschutz&lt;br /&gt;
Alfred Schlömp &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eheleute Damberg &lt;br /&gt;
|Altpapiersammlung&lt;br /&gt;
Ökologische Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1983&lt;br /&gt;
|Alfons Nagel &lt;br /&gt;
|Vogelschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1984&lt;br /&gt;
|Gerd Köpke &lt;br /&gt;
Deutscher Bund für Vogelschutz (heute: NABU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturfreunde Hamm, Ortsgruppe Hamm-Mitte&lt;br /&gt;
|Vogelschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985&lt;br /&gt;
|nicht vergeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986&lt;br /&gt;
|nicht vergeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987&lt;br /&gt;
|Aquarienverein Amazonas&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1988&lt;br /&gt;
|nicht vergeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989&lt;br /&gt;
|Albert-Schweitzer-Schule, Umwelt-AG&lt;br /&gt;
Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990&lt;br /&gt;
|Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991&lt;br /&gt;
|Aktionskreis Müll (AKM)&lt;br /&gt;
Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992&lt;br /&gt;
|Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm&lt;br /&gt;
Naturschutzbund Hamm, Jugendgruppe (NABU)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993&lt;br /&gt;
|Umwelt-AG des Märkischen Gymnasiums&lt;br /&gt;
Bioland-Hof Isenbeck-Geue&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994&lt;br /&gt;
|Arbeitskreis Wasser der Volkshochschule Hamm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995&lt;br /&gt;
|Projektgruppe „pro hamm”:&lt;br /&gt;
Mitglieder: Prof. Dr. Herbert Ant (Sprecher), Mareile Bossemeyer-Merschhaus, Dr. Ursula Härting, Gerd Köpke, Paul Ortmann, Ulrich Schölermann, Bernd Westhoff&lt;br /&gt;
|73 Schlagworte: Ideen, Vorschläge, Forderungen&lt;br /&gt;
für eine ökologische Stadt Hamm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996&lt;br /&gt;
|Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, KV Hamm&lt;br /&gt;
Kreisjägerschaft Hamm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brigitte Engler&lt;br /&gt;
|Waldvermehrung&lt;br /&gt;
Waldvermehrung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchumschläge aus Stoff&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997&lt;br /&gt;
|Naturschutzbund Hamm, Kindergruppe (NABU)&lt;br /&gt;
Städt. Kindertagesstätte Ermelinghof&lt;br /&gt;
|Kindergruppe, Umwelterziehung, verschiedene Projekte&lt;br /&gt;
Umwelterziehung, naturnaher Spielgarten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998&lt;br /&gt;
|St. Barbara-Kiinik Heessen&lt;br /&gt;
M. Jeckheck&lt;br /&gt;
|Trinkwasserbrunnen im Krankenhaus&lt;br /&gt;
Kunstobjekte in Verbindung mit regenerativer Energie&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999&lt;br /&gt;
|Elterninitiative Spatzennest&lt;br /&gt;
Dorfgemeinschaft Osterflierich&lt;br /&gt;
|Errichtung eines Naturspielplatzes&lt;br /&gt;
Unser Dorf soll schöner werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000&lt;br /&gt;
|Naturschutzbund Hamm, Fledermausgruppe (NABU)&lt;br /&gt;
|Schutz und Erhalt bedrohter Fledermäuse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001&lt;br /&gt;
|Verein Heessener Wald&lt;br /&gt;
Alfons Nagel &lt;br /&gt;
|Schutz und Erhalt der Waldflächen in Heessen&lt;br /&gt;
Langjähriger Einsatz für Natur- und Vogelschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2002&lt;br /&gt;
|Kindertagesstätte Villa Kunterbunt&lt;br /&gt;
|Konzeption der Waldtage und weitere Umweltaktivitäten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003&lt;br /&gt;
|Karlheinz Jenzelewski&lt;br /&gt;
|Umweltschutz als Lebenswerk&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004&lt;br /&gt;
|Naturfreunde Hamm, Ortsgruppe Werries&lt;br /&gt;
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, KV Hamm&lt;br /&gt;
|Verschiedene Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen&lt;br /&gt;
Aufforstung in Osterflierich, Waldjugendspiele&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005&lt;br /&gt;
|KiTa lmmanuel der Ev. Kirchengemeinde Werries&lt;br /&gt;
Kreisjägerschaft Hamm, AK „Lernort Natur”&lt;br /&gt;
|Pädagogisches Konzept „Umwelt bewusst erleben”&lt;br /&gt;
Rollende Waldschule als mobile Naturerziehungsstation&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006&lt;br /&gt;
|Fischereiverein Heessen 1947&lt;br /&gt;
Klasse 7a und zwei Wahlpflichtgruppen der&lt;br /&gt;
7. + 8. Jahrgänge der Albert-Schweitzer-Schule&lt;br /&gt;
|Aktivitäten des Natur- und Umweltschutzes an der Lippe&lt;br /&gt;
Geinegge – Modell des renaturierten Bereichs&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007&lt;br /&gt;
|1. Preis: Sabine Heitjohann&lt;br /&gt;
2. Preis: Robert Grunau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Preis: Michael Nawrath&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Preis: Andreas Senula&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Preis: Serkan llhan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.-10. Preis: Ulli Schleppe, Eva Schrader, Julia Brinckheger, Olaf Probst, Anke Stoffer-Schur&lt;br /&gt;
|Fotowettbewerb „Mensch und Natur im Fokus”&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008&lt;br /&gt;
|Freie Waldorfschule Hamm&lt;br /&gt;
Märkisches Gymnasium, LK Biologie 12.4&lt;br /&gt;
|Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009&lt;br /&gt;
|Naturschutzbund Hamm, Hauptverein (NABU)&lt;br /&gt;
|Besondere Bedeutung für den Natur- und Artenschutz in Hamm und das Engagement der ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|1. Preis: lrene Niggemann&lt;br /&gt;
2. Preis: Eva Harting und Ludger Velmerig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Preis: Regine Kluth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anerkennungspreis: Juliane Löw&lt;br /&gt;
|Naturnahe Gartengestaltung&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|Kreisjägerschaft Hamm, „rollende Waldschule”&lt;br /&gt;
Naturschutzbund Hamm, Kindergruppe (NABU)&lt;br /&gt;
|Jugend und Natur&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012&lt;br /&gt;
|Siegfried Kuss (Anglervereine)&lt;br /&gt;
Ernst-Jürgen Scherwitz (Landschaftswächter)&lt;br /&gt;
Karl-Heinz Biermann (Jagd)&lt;br /&gt;
Heinrich Freisfeld (jun.) (Landwirtschaft)&lt;br /&gt;
Horst Schenkel (Naturschutzverbände)&lt;br /&gt;
|Ehrung für das außergewöhnliche Engagement für den Umwelt&lt;br /&gt;
und Naturschutz (jeweils als Vertreter der in der freien Landschaft tätigen Gruppen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013&lt;br /&gt;
|1. Preis: Joachim Giesler&lt;br /&gt;
2. Preis: Hartmut Gliemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Preis: Marion Schwaldt, Peter Effenberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderpreis: Heinz Meermeyer&lt;br /&gt;
|Vorschläge für eine Radroute durch Hamm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014&lt;br /&gt;
|1. Preis: Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung&lt;br /&gt;
2. Preis: Eine-Welt-Laden St. Regina&lt;br /&gt;
|Umweltfreundlicher Handel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015&lt;br /&gt;
|1. Preis: Familie Brochtrop&lt;br /&gt;
2. Preis: Familie Grunau&lt;br /&gt;
|Familie – generationsübergreifendes Projekt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016&lt;br /&gt;
|1. Preis: IG Generationengarten&lt;br /&gt;
2. Preis: Naturerlebnispfad Heessener Wald&lt;br /&gt;
|Umweltbildung&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|1. Preis: Florian Neumann&lt;br /&gt;
2. Preis: Rolf-M. Ruhland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Preis: Sabine Süß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderpreis: Rainer Klüsener&lt;br /&gt;
|Fotowettbewerb „Grüne Oase im Stadtraum”&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|Heinz Löher, „ln einem anderen Licht&amp;quot;&lt;br /&gt;
Heide Drever, „Der Traum vom heilen Wald”&lt;br /&gt;
Nicole Sommer, „Sonnenstrahl”&lt;br /&gt;
|Lebensraum Wald – künstlerisch dargestellt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|Landliäben Berge, Freiske, Rhynern&lt;br /&gt;
Diethild Nordhues-Heese und Markus Freitag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imkerverein Wiescherhöfen-Bergkamen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imkerverein Hamm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Zwilling (Sonderpreis Ehrenamt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilia und Robin Kemper (Sonderpreis Jugend)&lt;br /&gt;
|Förderung und Schutz von Bienen und anderen Insekten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|Helmut Engel, Hubertus Klein, Robert Grunau, Martin Breer, Theodor Velmerig, Friedrich Leusmann,  Willi Spille, Jochen Löbbe, Christof Schürmann, Michael Wittenborg, Alfons Nagel, Frank Ruhnke&lt;br /&gt;
|Ehrung der 12 Naturschutzbeauftragten (früher: Landschaftswächter)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|Beisenkamp-Gymnasium, Geistschule, Gebrüder-Grimm-Schule, Galilei-Gymnasium, Erich-Kästner-Schule, Friedensschule, Sophie-Scholl-Gesamtschule, Konrad-Adenauer-Realschule, Elisabeth-Lüders-Berufskolleg&lt;br /&gt;
|Gestaltung und Erhaltung von Naturflächen auf dem Schulgelände&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|Hof Wilms&lt;br /&gt;
Hilf Schlieper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bioland-Hof Frölich&lt;br /&gt;
|Landwirtschaftlicher Umwelt- und Naturschutz&lt;br /&gt;
im Rahmen der Biologischen Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|1. Preis: Ursula Schölermann&lt;br /&gt;
               Bernhard Jahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Preis: Karin Lehmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Preis: Günter Bletz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderpreis: Gertrud Röken&lt;br /&gt;
|„Wer hat den naturnahesten Garten?“&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Natur- und Umweltschutz in Hamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hamm.de/umweltpreis Umweltpreis auf hamm.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Hamm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Umweltpreis_der_Stadt_Hamm&amp;diff=250653</id>
		<title>Umweltpreis der Stadt Hamm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Umweltpreis_der_Stadt_Hamm&amp;diff=250653"/>
		<updated>2023-12-18T11:38:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Layout versucht zu verbessern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Umweltpreis der Stadt Hamm&#039;&#039;&#039; ist ein jährlich ausgelobter Wettbewerb zur Sensibilisierung in Umweltfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit [[1981]] verleiht die Stadt Hamm den Umweltpreis. Hierbei wurden die unterschiedlichsten Vorschläge, Aktionen oder auch künstlerischen Beiträge gewürdigt. Der Umweltpreis ist gegenwärtig mit 2.500,- € dotiert und soll die Notwendigkeit des [[Natur- und Umweltschutz in Hamm|Umweltschutzes in Hamm]] verdeutlichen und die öffentliche Diskussion fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einem jährlichen Motto werden so Vereine, Personen, Schulen oder Kindergärten ausgezeichnet, deren Ideen, Konzepte oder Projekte zum Thema Umwelt- und Naturschutz beispielhaft und preiswürdig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten stand die Vergabe des Umweltpreises nicht unter einem bestimmten Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preisträger des Umweltpreises der Stadt Hamm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Sind mehrere Personen als Preisträger ausgezeichnet, aber keine Wertung angegeben worden, wurde das Preisgeld zu gleichen Teilen aufgeteilt.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Preisträger&lt;br /&gt;
!Grund für die Auszeichnung&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1981&lt;br /&gt;
|Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, KV Hamm&lt;br /&gt;
Naturfreunde Hamm, Ortsgruppe Werries&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sportfischerverei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Familie Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1982&lt;br /&gt;
|Bund für Natur- und Umweltschutz&lt;br /&gt;
Alfred Schlömp&lt;br /&gt;
Eheleute Damberg &lt;br /&gt;
|Altpapiersammlung&lt;br /&gt;
Ökologische Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1983&lt;br /&gt;
|Alfons Nagel &lt;br /&gt;
|Vogelschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1984&lt;br /&gt;
|Gerd Köpke &lt;br /&gt;
Deutscher Bund für Vogelschutz (heute: NABU)&lt;br /&gt;
Naturfreunde Hamm, Ortsgruppe Hamm-Mitte&lt;br /&gt;
|Vogelschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985&lt;br /&gt;
|nicht vergeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986&lt;br /&gt;
|nicht vergeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987&lt;br /&gt;
|Aquarienverein Amazonas&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1988&lt;br /&gt;
|nicht vergeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989&lt;br /&gt;
|Albert-Schweitzer-Schule, Umwelt-AG&lt;br /&gt;
Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990&lt;br /&gt;
|Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991&lt;br /&gt;
|Aktionskreis Müll (AKM)&lt;br /&gt;
Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992&lt;br /&gt;
|Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm&lt;br /&gt;
Naturschutzbund Hamm, Jugendgruppe (NABU)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993&lt;br /&gt;
|Umwelt-AG des Märkischen Gymnasiums&lt;br /&gt;
Bioland-Hof Isenbeck-Geue&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994&lt;br /&gt;
|Arbeitskreis Wasser der Volkshochschule Hamm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995&lt;br /&gt;
|Projektgruppe „pro hamm”:&lt;br /&gt;
Mitglieder: Prof. Dr. Herbert Ant (Sprecher), Mareile Bossemeyer-Merschhaus, Dr. Ursula Härting, Gerd Köpke, Paul Ortmann, Ulrich Schölermann, Bernd Westhoff&lt;br /&gt;
|73 Schlagworte: Ideen, Vorschläge, Forderungen&lt;br /&gt;
für eine ökologische Stadt Hamm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996&lt;br /&gt;
|Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, KV Hamm&lt;br /&gt;
Kreisjägerschaft Hamm&lt;br /&gt;
Brigitte Engler&lt;br /&gt;
|Waldvermehrung&lt;br /&gt;
Waldvermehrung&lt;br /&gt;
Buchumschläge aus Stoff&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997&lt;br /&gt;
|Naturschutzbund Hamm, Kindergruppe (NABU)&lt;br /&gt;
Städt. Kindertagesstätte Ermelinghof&lt;br /&gt;
|Kindergruppe, Umwelterziehung, verschiedene Projekte&lt;br /&gt;
Umwelterziehung, naturnaher Spielgarten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998&lt;br /&gt;
|St. Barbara-Kiinik Heessen&lt;br /&gt;
M. Jeckheck&lt;br /&gt;
|Trinkwasserbrunnen im Krankenhaus&lt;br /&gt;
Kunstobjekte in Verbindung mit regenerativer Energie&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999&lt;br /&gt;
|Elterninitiative Spatzennest&lt;br /&gt;
Dorfgemeinschaft Osterflierich&lt;br /&gt;
|Errichtung eines Naturspielplatzes&lt;br /&gt;
Unser Dorf soll schöner werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000&lt;br /&gt;
|Naturschutzbund Hamm, Fledermausgruppe (NABU)&lt;br /&gt;
|Schutz und Erhalt bedrohter Fledermäuse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001&lt;br /&gt;
|Verein Heessener Wald&lt;br /&gt;
Alfons Nagel &lt;br /&gt;
|Schutz und Erhalt der Waldflächen in Heessen&lt;br /&gt;
Langjähriger Einsatz für Natur- und Vogelschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2002&lt;br /&gt;
|Kindertagesstätte Villa Kunterbunt&lt;br /&gt;
|Konzeption der Waldtage und weitere Umweltaktivitäten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003&lt;br /&gt;
|Karlheinz Jenzelewski&lt;br /&gt;
|Umweltschutz als Lebenswerk&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004&lt;br /&gt;
|Naturfreunde Hamm, Ortsgruppe Werries&lt;br /&gt;
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, KV Hamm&lt;br /&gt;
|Verschiedene Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen&lt;br /&gt;
Aufforstung in Osterflierich, Waldjugendspiele&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005&lt;br /&gt;
|KiTa lmmanuel der Ev. Kirchengemeinde Werries&lt;br /&gt;
Kreisjägerschaft Hamm, AK „Lernort Natur”&lt;br /&gt;
|Pädagogisches Konzept „Umwelt bewusst erleben”&lt;br /&gt;
Rollende Waldschule als mobile Naturerziehungsstation&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006&lt;br /&gt;
|Fischereiverein Heessen 1947&lt;br /&gt;
Klasse 7a und zwei Wahlpflichtgruppen der&lt;br /&gt;
7. + 8. Jahrgänge der Albert-Schweitzer-Schule&lt;br /&gt;
|Aktivitäten des Natur- und Umweltschutzes an der Lippe&lt;br /&gt;
Geinegge – Modell des renaturierten Bereichs&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007&lt;br /&gt;
|1. Preis: Sabine Heitjohann&lt;br /&gt;
2. Preis: Robert Grunau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Preis: Michael Nawrath&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Preis: Andreas Senula&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Preis: Serkan llhan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.-10. Preis: Ulli Schleppe, Eva Schrader, Julia Brinckheger, Olaf Probst, Anke Stoffer-Schur&lt;br /&gt;
|Fotowettbewerb „Mensch und Natur im Fokus”&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008&lt;br /&gt;
|Freie Waldorfschule Hamm&lt;br /&gt;
Märkisches Gymnasium, LK Biologie 12.4&lt;br /&gt;
|Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009&lt;br /&gt;
|Naturschutzbund Hamm, Hauptverein (NABU)&lt;br /&gt;
|Besondere Bedeutung für den Natur- und Artenschutz in Hamm und das Engagement der ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|1. Preis: lrene Niggemann&lt;br /&gt;
2. Preis: Eva Harting und Ludger Velmerig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Preis: Regine Kluth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anerkennungspreis: Juliane Löw&lt;br /&gt;
|Naturnahe Gartengestaltung&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|Kreisjägerschaft Hamm, „rollende Waldschule”&lt;br /&gt;
Naturschutzbund Hamm, Kindergruppe (NABU)&lt;br /&gt;
|Jugend und Natur&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012&lt;br /&gt;
|Siegfried Kuss (Anglervereine)&lt;br /&gt;
Ernst-Jürgen Scherwitz (Landschaftswächter)&lt;br /&gt;
Karl-Heinz Biermann (Jagd)&lt;br /&gt;
Heinrich Freisfeld (jun.) (Landwirtschaft)&lt;br /&gt;
Horst Schenkel (Naturschutzverbände)&lt;br /&gt;
|Ehrung für das außergewöhnliche Engagement für den Umwelt&lt;br /&gt;
und Naturschutz (jeweils als Vertreter der in der freien&lt;br /&gt;
Landschaft tätigen Gruppen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013&lt;br /&gt;
|1. Preis: Joachim Giesler&lt;br /&gt;
2. Preis: Hartmut Gliemann&lt;br /&gt;
3. Preis: Marion Schwaldt, Peter Effenberger&lt;br /&gt;
Sonderpreis: Heinz Meermeyer&lt;br /&gt;
|Vorschläge für eine Radroute durch Hamm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014&lt;br /&gt;
|1. Preis: Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung&lt;br /&gt;
2. Preis: Eine-Welt-Laden St. Regina&lt;br /&gt;
|Umweltfreundlicher Handel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015&lt;br /&gt;
|1. Preis: Familie Brochtrop&lt;br /&gt;
2. Preis: Familie Grunau&lt;br /&gt;
|Familie – generationsübergreifendes Projekt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016&lt;br /&gt;
|1. Preis: IG Generationengarten&lt;br /&gt;
2. Preis: Naturerlebnispfad Heessener Wald&lt;br /&gt;
|Umweltbildung&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|1. Preis: Florian Neumann&lt;br /&gt;
2. Preis: Rolf-M. Ruhland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Preis: Sabine Süß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderpreis: Rainer Klüsener&lt;br /&gt;
|Fotowettbewerb „Grüne Oase im Stadtraum”&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|Heinz Löher, „ln einem anderen Licht&amp;quot;&lt;br /&gt;
Heide Drever, „Der Traum vom heilen Wald”&lt;br /&gt;
Nicole Sommer, „Sonnenstrahl”&lt;br /&gt;
|Lebensraum Wald – künstlerisch dargestellt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|Landliäben Berge, Freiske, Rhynern&lt;br /&gt;
Diethild Nordhues-Heese und Markus Freitag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imkerverein Wiescherhöfen-Bergkamen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imkerverein Hamm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Zwilling (Sonderpreis Ehrenamt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilia und Robin Kemper (Sonderpreis Jugend)&lt;br /&gt;
|Förderung und Schutz von Bienen und anderen Insekten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|Helmut Engel, Hubertus Klein, Robert Grunau, Martin Breer, Theodor Velmerig, Friedrich Leusmann,  Willi Spille, Jochen Löbbe, Christof Schürmann, Michael Wittenborg, Alfons Nagel, Frank Ruhnke&lt;br /&gt;
|Ehrung der 12 Naturschutzbeauftragten (früher: Landschaftswächter)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|Beisenkamp-Gymnasium, Geistschule, Gebrüder-Grimm-Schule, Galilei-Gymnasium, Erich-Kästner-Schule, Friedensschule, Sophie-Scholl-Gesamtschule, Konrad-Adenauer-Realschule, Elisabeth-Lüders-Berugskolleg&lt;br /&gt;
|Gestaltung und Erhaltung von Naturflächen auf dem Schulgelände&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|Hof Wilms&lt;br /&gt;
Hilf Schlieper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bioland-Hof Frölich&lt;br /&gt;
|Landwirtschaftlicher Umwelt- und Naturschutz&lt;br /&gt;
im Rahmen der Biologischen Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|1. Preis: Ursula Schölermann&lt;br /&gt;
               Bernhard Jahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Preis: Karin Lehmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Preis: Günter Bletz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderpreis: Gertrud Röken&lt;br /&gt;
|„Wer hat den naturnahesten Garten?“&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Natur- und Umweltschutz in Hamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hamm.de/umweltpreis Umweltpreis auf hamm.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Hamm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Umweltpreis_der_Stadt_Hamm&amp;diff=250652</id>
		<title>Umweltpreis der Stadt Hamm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Umweltpreis_der_Stadt_Hamm&amp;diff=250652"/>
		<updated>2023-12-18T11:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Preisträger ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Umweltpreis der Stadt Hamm&#039;&#039;&#039; ist ein jährlich ausgelobter Wettbewerb zur Sensibilisierung in Umweltfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit [[1981]] verleiht die Stadt Hamm den Umweltpreis. Hierbei wurden die unterschiedlichsten Vorschläge, Aktionen oder auch künstlerischen Beiträge gewürdigt. Der Umweltpreis ist gegenwärtig mit 2.500,- € dotiert und soll die Notwendigkeit des [[Natur- und Umweltschutz in Hamm|Umweltschutzes in Hamm]] verdeutlichen und die öffentliche Diskussion fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einem jährlichen Motto werden so Vereine, Personen, Schulen oder Kindergärten ausgezeichnet, deren Ideen, Konzepte oder Projekte zum Thema Umwelt- und Naturschutz beispielhaft und preiswürdig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten stand die Vergabe des Umweltpreises nicht unter einem bestimmten Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preisträger des Umweltpreises der Stadt Hamm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Sind mehrere Personen als Preisträger ausgezeichnet, aber keine Wertung angegeben worden, wurde das Preisgeld zu gleichen Teilen aufgeteilt.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Preisträger&lt;br /&gt;
!Grund für die Auszeichnung&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1981&lt;br /&gt;
|Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, KV Hamm&lt;br /&gt;
Naturfreunde Hamm, Ortsgruppe Werries&lt;br /&gt;
Sportfischerverein&lt;br /&gt;
Junge Familie Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1982&lt;br /&gt;
|Bund für Natur- und Umweltschutz&lt;br /&gt;
Alfred Schlömp&lt;br /&gt;
Eheleute Damberg &lt;br /&gt;
|Altpapiersammlung&lt;br /&gt;
Ökologische Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1983&lt;br /&gt;
|Alfons Nagel &lt;br /&gt;
|Vogelschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1984&lt;br /&gt;
|Gerd Köpke &lt;br /&gt;
Deutscher Bund für Vogelschutz (heute: NABU)&lt;br /&gt;
Naturfreunde Hamm, Ortsgruppe Hamm-Mitte&lt;br /&gt;
|Vogelschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985&lt;br /&gt;
|nicht vergeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986&lt;br /&gt;
|nicht vergeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987&lt;br /&gt;
|Aquarienverein Amazonas&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1988&lt;br /&gt;
|nicht vergeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989&lt;br /&gt;
|Albert-Schweitzer-Schule, Umwelt-AG&lt;br /&gt;
Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990&lt;br /&gt;
|Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991&lt;br /&gt;
|Aktionskreis Müll (AKM)&lt;br /&gt;
Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992&lt;br /&gt;
|Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm&lt;br /&gt;
Naturschutzbund Hamm, Jugendgruppe (NABU)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993&lt;br /&gt;
|Umwelt-AG des Märkischen Gymnasiums&lt;br /&gt;
Bioland-Hof Isenbeck-Geue&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994&lt;br /&gt;
|Arbeitskreis Wasser der Volkshochschule Hamm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995&lt;br /&gt;
|Projektgruppe „pro hamm”:&lt;br /&gt;
Mitglieder: Prof. Dr. Herbert Ant (Sprecher),&lt;br /&gt;
Mareile Bossemeyer-Merschhaus,&lt;br /&gt;
Dr. Ursula Härting,&lt;br /&gt;
Gerd Köpke,&lt;br /&gt;
Paul Ortmann,&lt;br /&gt;
Ulrich Schölermann,&lt;br /&gt;
Bernd Westhoff&lt;br /&gt;
|73 Schlagworte: Ideen, Vorschläge, Forderungen&lt;br /&gt;
für eine ökologische Stadt Hamm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996&lt;br /&gt;
|Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, KV Hamm&lt;br /&gt;
Kreisjägerschaft Hamm&lt;br /&gt;
Brigitte Engler&lt;br /&gt;
|Waldvermehrung&lt;br /&gt;
Waldvermehrung&lt;br /&gt;
Buchumschläge aus Stoff&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997&lt;br /&gt;
|Naturschutzbund Hamm, Kindergruppe (NABU)&lt;br /&gt;
Städt. Kindertagesstätte Ermelinghof&lt;br /&gt;
|Kindergruppe, Umwelterziehung, verschiedene Projekte&lt;br /&gt;
Umwelterziehung, naturnaher Spielgarten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998&lt;br /&gt;
|St. Barbara-Kiinik Heessen&lt;br /&gt;
M. Jeckheck&lt;br /&gt;
|Trinkwasserbrunnen im Krankenhaus&lt;br /&gt;
Kunstobjekte in Verbindung mit regenerativer Energie&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999&lt;br /&gt;
|Elterninitiative Spatzennest&lt;br /&gt;
Dorfgemeinschaft Osterflierich&lt;br /&gt;
|Errichtung eines Naturspielplatzes&lt;br /&gt;
Unser Dorf soll schöner werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000&lt;br /&gt;
|Naturschutzbund Hamm, Fledermausgruppe (NABU)&lt;br /&gt;
|Schutz und Erhalt bedrohter Fledermäuse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001&lt;br /&gt;
|Verein Heessener Wald&lt;br /&gt;
Alfons Nagel &lt;br /&gt;
|Schutz und Erhalt der Waldflächen in Heessen&lt;br /&gt;
Langjähriger Einsatz für Natur- und Vogelschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2002&lt;br /&gt;
|Kindertagesstätte Villa Kunterbunt&lt;br /&gt;
|Konzeption der Waldtage und weitere Umweltaktivitäten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003&lt;br /&gt;
|Karlheinz Jenzelewski&lt;br /&gt;
|Umweltschutz als Lebenswerk&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004&lt;br /&gt;
|Naturfreunde Hamm, Ortsgruppe Werries&lt;br /&gt;
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, KV Hamm&lt;br /&gt;
|Verschiedene Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen&lt;br /&gt;
Aufforstung in Osterflierich, Waldjugendspiele&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005&lt;br /&gt;
|KiTa lmmanuel der Ev. Kirchengemeinde Werries&lt;br /&gt;
Kreisjägerschaft Hamm, AK „Lernort Natur”&lt;br /&gt;
|Pädagogisches Konzept „Umwelt bewusst erleben”&lt;br /&gt;
Rollende Waldschule als mobile Naturerziehungsstation&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006&lt;br /&gt;
|Fischereiverein Heessen 1947&lt;br /&gt;
Klasse 7a und zwei Wahlpflichtgruppen der&lt;br /&gt;
7. + 8. Jahrgänge der Albert-Schweitzer-Schule&lt;br /&gt;
|Aktivitäten des Natur- und Umweltschutzes an der Lippe&lt;br /&gt;
Geinegge – Modell des renaturierten Bereichs&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007&lt;br /&gt;
|1. Preis: Sabine Heitjohann&lt;br /&gt;
2. Preis: Robert Grunau&lt;br /&gt;
3. Preis: Michael Nawrath&lt;br /&gt;
4. Preis: Andreas Senula&lt;br /&gt;
5. Preis: Serkan llhan&lt;br /&gt;
6.-10. Preis: Ulli Schleppe, Eva Schrader, Julia Brinckheger, &lt;br /&gt;
Olaf Probst, Anke Stoffer-Schur&lt;br /&gt;
|Fotowettbewerb „Mensch und Natur im Fokus”&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008&lt;br /&gt;
|Freie Waldorfschule Hamm&lt;br /&gt;
Märkisches Gymnasium, LK Biologie 12.4&lt;br /&gt;
|Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009&lt;br /&gt;
|Naturschutzbund Hamm, Hauptverein (NABU)&lt;br /&gt;
|Besondere Bedeutung für den Natur- und Artenschutz in Hamm und das Engagement der ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|1. Preis: lrene Niggemann&lt;br /&gt;
2. Preis: Eva Harting und Ludger Velmerig&lt;br /&gt;
3. Preis: Regine Kluth&lt;br /&gt;
Anerkennungspreis: Juliane Löw&lt;br /&gt;
|Naturnahe Gartengestaltung&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|Kreisjägerschaft Hamm, „rollende Waldschule”&lt;br /&gt;
Naturschutzbund Hamm, Kindergruppe (NABU)&lt;br /&gt;
|Jugend und Natur&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012&lt;br /&gt;
|Siegfried Kuss (Anglervereine)&lt;br /&gt;
Ernst-Jürgen Scherwitz (Landschaftswächter)&lt;br /&gt;
Karl-Heinz Biermann (Jagd)&lt;br /&gt;
Heinrich Freisfeld (jun.) (Landwirtschaft)&lt;br /&gt;
Horst Schenkel (Naturschutzverbände)&lt;br /&gt;
|Ehrung für das außergewöhnliche Engagement für den Umwelt&lt;br /&gt;
und Naturschutz (jeweils als Vertreter der in der freien&lt;br /&gt;
Landschaft tätigen Gruppen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013&lt;br /&gt;
|1. Preis: Joachim Giesler&lt;br /&gt;
2. Preis: Hartmut Gliemann&lt;br /&gt;
3. Preis: Marion Schwaldt, Peter Effenberger&lt;br /&gt;
Sonderpreis: Heinz Meermeyer&lt;br /&gt;
|Vorschläge für eine Radroute durch Hamm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014&lt;br /&gt;
|1. Preis: Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung&lt;br /&gt;
2. Preis: Eine-Welt-Laden St. Regina&lt;br /&gt;
|Umweltfreundlicher Handel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015&lt;br /&gt;
|1. Preis: Familie Brochtrop&lt;br /&gt;
2. Preis: Familie Grunau&lt;br /&gt;
|Familie – generationsübergreifendes Projekt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016&lt;br /&gt;
|1. Preis: IG Generationengarten&lt;br /&gt;
2. Preis: Naturerlebnispfad Heessener Wald&lt;br /&gt;
|Umweltbildung&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|1. Preis: Florian Neumann&lt;br /&gt;
2. Preis: Rolf-M. Ruhland&lt;br /&gt;
3. Preis: Sabine Süß&lt;br /&gt;
Sonderpreis: Rainer Klüsener&lt;br /&gt;
|Fotowettbewerb „Grüne Oase im Stadtraum”&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|Heinz Löher, „ln einem anderen Licht&amp;quot;&lt;br /&gt;
Heide Drever, „Der Traum vom heilen Wald”&lt;br /&gt;
Nicole Sommer, „Sonnenstrahl”&lt;br /&gt;
|Lebensraum Wald – künstlerisch dargestellt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|Landliäben Berge, Freiske, Rhynern&lt;br /&gt;
Diethild Nordhues-Heese und Markus Freitag&lt;br /&gt;
Imkerverein Wiescherhöfen-Bergkamen&lt;br /&gt;
Imkerverein Hamm&lt;br /&gt;
Michael Zwilling (Sonderpreis Ehrenamt)&lt;br /&gt;
Emilia und Robin Kemper (Sonderpreis Jugend)&lt;br /&gt;
|Förderung und Schutz von Bienen und anderen Insekten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|Helmut Engel, Hubertus Klein, Robert Grunau, Martin Breer, Theodor Velmerig, Friedrich Leusmann,  Willi Spille, Jochen Löbbe, Christof Schürmann, Michael Wittenborg, Alfons Nagel, Frank Ruhnke&lt;br /&gt;
|Ehrung der 12 Naturschutzbeauftragten (früher: Landschaftswächter)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|Beisenkamp-Gymnasium, Geistschule, Gebrüder-Grimm-Schule, Galilei-Gymnasium, Erich-Kästner-Schule, Friedensschule, Sophie-Scholl-Gesamtschule, Konrad-Adenauer-Realschule, Elisabeth-Lüders-Berugskolleg&lt;br /&gt;
|Gestaltung und Erhaltung von Naturflächen auf dem Schulgelände&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|Hof Wilms&lt;br /&gt;
Hilf Schlieper&lt;br /&gt;
Bioland-Hof Frölich&lt;br /&gt;
|Landwirtschaftlicher Umwelt- und Naturschutz&lt;br /&gt;
im Rahmen der Biologischen Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|1. Preis: Ursula Schölermann&lt;br /&gt;
               Bernhard Jahn&lt;br /&gt;
3. Preis: Karin Lehmann&lt;br /&gt;
4. Preis: Günter Bletz&lt;br /&gt;
Sonderpreis: Gertrud Röken&lt;br /&gt;
|„Wer hat den naturnahesten Garten?“&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Natur- und Umweltschutz in Hamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hamm.de/umweltpreis Umweltpreis auf hamm.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Hamm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Umweltpreis_der_Stadt_Hamm&amp;diff=250515</id>
		<title>Umweltpreis der Stadt Hamm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Umweltpreis_der_Stadt_Hamm&amp;diff=250515"/>
		<updated>2023-12-13T10:53:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Leere Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Winfried_Masannek&amp;diff=250502</id>
		<title>Winfried Masannek</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Winfried_Masannek&amp;diff=250502"/>
		<updated>2023-12-12T17:38:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Korr.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Winfried Masannek&#039;&#039;&#039; (*[[1935]]) war Dezernent für Wirtschaftsförderung, Sport und Müllbeseitigung in Hamm. Fälschlicherweise hatte er behauptet, zwei Doktortitel erlangt zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Berglehrling und Grubensteiger, dann besuchte er das Abendgymnasium und machte sein Abitur, schließlich studierte er Jura und (nach eigenen gefälschten Behauptungen) Volkswirtschaftslehre, beides mit (angeblicher) Promotion abgeschlossen. Im Volksmund wurde er allgemein als &amp;quot;Doppeldoktor&amp;quot; bezeichnet. Im April [[1986]] kam heraus, daß der &amp;quot;Doppeldoktor&amp;quot; gar keiner war: Die Urkunden sowohl des angeblich [[1972]] erworbenen &amp;quot;Dr. jur.&amp;quot; wie auch des vermeintlich [[1975]] erlangten &amp;quot;Dr. rer. pol.&amp;quot; waren gefälscht. Volkswirtschaft hat der titelsüchtige Kommunalbeamte (CDU) nie studiert. Und seine Noten für das Erste und Zweite juristische Staatsexamen hat er nachträglich verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westfälische Anzeiger deckte den Schwindel auf, als seine Angaben bezüglich der Erlangung der Doktortitel überprüft wurden und vergeblich nach seinen Doktorarbeiten gefahndet wurde. Aufgefallen war sein als &amp;quot;hemdsärmlich&amp;quot; zu bezeichnender Arbeitsstil. Pikant war seine Reaktion, wenn er in Sitzungen von Mandatsträgern der Opposition mit &amp;quot;Dr. Masannek&amp;quot; angeredet wurde; er legte Wert auf die Anrede &amp;quot;Dr. Dr.&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staatsanwaltschaft Dortmund klagte Masannek wegen Urkundenfälschung an. Bei den Akten fanden die Ermittler unter anderem einen hoch dotierten Beratervertrag zwischen Masannek und der Deutschen Babcock AG, wo Masannek &amp;quot;Planungen für die Lösung von Entsorgungsproblemen&amp;quot; erarbeiten sollte. Babcock zählt zu den Marktführern bei [[Müllverbrennungsanlage]]n und hatte in den 80ern im Stadtteil Bockum-Hövel eine solche Anlage für ca. 60 Millionen Euro errichtet. Eifrigster Befürworter des umstrittenen Projekts war Winfried Masannek. Einwendungen von Naturschutzverbänden in der Planungsphase, die sich u. a. auf den Standort in der ökologisch wertvollen Lippeaue bezogen, wurden von ihm regelrecht &amp;quot;vom Tisch gewischt&amp;quot;. Ein Babcock-Vertreter bezeichnete die MVA in einer Sitzung des Umweltausschusses (unglaublicherweise, fast schon skandalös) als &amp;quot;Kleinod in der Lippeaue&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* DIE ZEIT, 25.04.1986 Nr. 18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_von_Bockum-H%C3%B6vel#Stadtbezirk_der_Stadt_Hamm_.28seit_1975.29 Die &amp;quot;Masannek-Affäre&amp;quot; in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://www.machtvonunten.de/lokales-hamm/81-die-giftmuell-mafia.html &amp;quot;Die Giftmüll-Mafia&amp;quot; von Horst Blume]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stadt Hamm)|Masannek, Winfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verwaltung)|Masannek, Winfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Winfried_Masannek&amp;diff=250501</id>
		<title>Winfried Masannek</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Winfried_Masannek&amp;diff=250501"/>
		<updated>2023-12-12T17:37:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Ergänzungen und Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Winfried Masannek&#039;&#039;&#039; (*[[1935]]) war Dezernent für Wirtschaftsförderung, Sport und Müllbeseitigung in Hamm. Fälschlicherweise hatte er behauptet, zwei Doktortitel zu erlangt zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Berglehrling und Grubensteiger, dann besuchte er das Abendgymnasium und machte sein Abitur, schließlich studierte er Jura und (nach eigenen gefälschten Behauptungen) Volkswirtschaftslehre, beides mit (angeblicher) Promotion abgeschlossen. Im Volksmund wurde er allgemein als &amp;quot;Doppeldoktor&amp;quot; bezeichnet. Im April [[1986]] kam heraus, daß der &amp;quot;Doppeldoktor&amp;quot; gar keiner war: Die Urkunden sowohl des angeblich [[1972]] erworbenen &amp;quot;Dr. jur.&amp;quot; wie auch des vermeintlich [[1975]] erlangten &amp;quot;Dr. rer. pol.&amp;quot; waren gefälscht. Volkswirtschaft hat der titelsüchtige Kommunalbeamte (CDU) nie studiert. Und seine Noten für das Erste und Zweite juristische Staatsexamen hat er nachträglich verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westfälische Anzeiger deckte den Schwindel auf, als seine Angaben bezüglich der Erlangung der Doktortitel überprüft wurden und vergeblich nach seinen Doktorarbeiten gefahndet wurde. Aufgefallen war sein als &amp;quot;hemdsärmlich&amp;quot; zu bezeichnender Arbeitsstil. Pikant war seine Reaktion, wenn er in Sitzungen von Mandatsträgern der Opposition mit &amp;quot;Dr. Masannek&amp;quot; angeredet wurde; er legte Wert auf die Anrede &amp;quot;Dr. Dr.&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staatsanwaltschaft Dortmund klagte Masannek wegen Urkundenfälschung an. Bei den Akten fanden die Ermittler unter anderem einen hoch dotierten Beratervertrag zwischen Masannek und der Deutschen Babcock AG, wo Masannek &amp;quot;Planungen für die Lösung von Entsorgungsproblemen&amp;quot; erarbeiten sollte. Babcock zählt zu den Marktführern bei [[Müllverbrennungsanlage]]n und hatte in den 80ern im Stadtteil Bockum-Hövel eine solche Anlage für ca. 60 Millionen Euro errichtet. Eifrigster Befürworter des umstrittenen Projekts war Winfried Masannek. Einwendungen von Naturschutzverbänden in der Planungsphase, die sich u. a. auf den Standort in der ökologisch wertvollen Lippeaue bezogen, wurden von ihm regelrecht &amp;quot;vom Tisch gewischt&amp;quot;. Ein Babcock-Vertreter bezeichnete die MVA in einer Sitzung des Umweltausschusses (unglaublicherweise, fast schon skandalös) als &amp;quot;Kleinod in der Lippeaue&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* DIE ZEIT, 25.04.1986 Nr. 18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_von_Bockum-H%C3%B6vel#Stadtbezirk_der_Stadt_Hamm_.28seit_1975.29 Die &amp;quot;Masannek-Affäre&amp;quot; in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://www.machtvonunten.de/lokales-hamm/81-die-giftmuell-mafia.html &amp;quot;Die Giftmüll-Mafia&amp;quot; von Horst Blume]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stadt Hamm)|Masannek, Winfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verwaltung)|Masannek, Winfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Natur-_und_Umweltschutz_in_Hamm&amp;diff=250500</id>
		<title>Natur- und Umweltschutz in Hamm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Natur-_und_Umweltschutz_in_Hamm&amp;diff=250500"/>
		<updated>2023-12-12T17:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Mehrere Ergänzungen eingefügt. Anregung: Die Seite sollte umbenannt werden in Natur- und Umweltschutz und unter beiden Stichworten verortet werden (&amp;quot;Naturschutz&amp;quot; und &amp;quot;Umweltschutz&amp;quot;).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Störche07-2011 021.jpg|mini|rechts|alternativtext=Storchenpaar in den Lippewiesen|Storchenpaar in den Lippewiesen]]&lt;br /&gt;
Zwischen dem &#039;&#039;&#039;Umweltschutz&#039;&#039;&#039;, dem Naturschutz, dem Artenschutz und – seit einigen Jahren – dem Klimaschutz gibt es fließende Übergänge, eine exakte Trennung ist kaum möglich. Der technische Umweltschutz, also beispielsweise die Energieerzeugung, die Abfallentsorgung und auch der Umweltschutz im Verkehrsbereich müssen davon natürlich ausgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste private Umweltverband, der &#039;&#039;[[Naturschutzbund Hamm e.V.|Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Hamm e. V.]]&#039;&#039; (NABU), wurde [[1955]] in [[Heessen]] als „Deutscher Bund für Vogelschutz“ (DBV) gegründet. Der „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.“ (BUND), gegründet [[1975]], und die „Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e. V.“ (LNU), gegründet [[1976]], sind die beiden weiteren gesetzlich anerkannten Verbände. Ebenfalls [[1976]] gründete sich die „Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm“. Sie setzte sich gegen Atomkraft und den [[THTR-300|Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor]] (THTR-300) am Kraftwerksstandort [[Uentrop]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stadt selbst gab es bis [[1989]] kein Amt, das den Begriff &#039;&#039;Umwelt&#039;&#039; in seiner Amtsbezeichnung führte. Es gab lediglich die &#039;&#039;Untere Landschaftsbehörde&#039;&#039; (ULB) – heute &#039;&#039;Untere Naturschutzbehörde&#039;&#039; (UNB) – der Stadt Hamm, die im Dezernat für Planen und Bauen geführt wurde. Das Dezernat hatte das Ziel, Bebauungspläne für Wohnen und Gewerbe und den Straßenbau zu entwickeln und zu verabschieden. Die zwei Mitarbeiter der UNB mussten, wenn Umwelt- und Naturschutzbelange zu sichern waren, sich gegen den eigenen Dezernenten stellen. Erst [[1989]] wurde das [[Naturschutz in Hamm#Umweltamt|Umweltamt]] mit den Abteilungen für Landschaft, Abfall, Jagd, Fischerei und Wasser geschaffen. Aber auch für das Umweltamt blieb es zunächst schwierig, ökologische Belange gegen das Planungsamt durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptstadt für Natur- und Umweltschutz (1994–1998) ===&lt;br /&gt;
Die Stadt beteiligte sich von [[1994]] bis [[1998]] am Wettbewerb „Hauptstadt für Natur- und Umweltschutz“ der &#039;&#039;Deutschen Umwelthilfe e. V.&#039;&#039;, der bundesweit ausgeschrieben wurde. Erste Beteiligungen hatten bereits gute Platzierungen erreicht: 1994: 31. Platz unter 185 teilnehmenden Kommunen, 1995: 6. Platz, 1996: 8. Platz, 1997: 2. Platz.  1998 gelang dann der große Wurf, als die Stadt Hamm auf Platz 1 landete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem umfangreichen Fragenkatalog legte die Stadt Hamm ihre Maßnahmen zu diesen Aktivitäten dar: Lokale Agenda 21, Umwelt- und Siedlungsplanung, Naturschutz, Land- und Waldwirtschaft, Gewässer, Wasser/Abwasser, Verkehr, Energie, Beschäftigung/Vergabe/Abfall und Öffentlichkeitsarbeit. Im Bereich &#039;&#039;Verkehr&#039;&#039; belegte Hamm unter den beteiligten Kommunen Platz 1, obwohl damals 40 Kilometer neue innenstädtische Straßen in Planung waren. Im gleichen Jahr wurde der Wettbewerb letztmalig durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaturierung der Lippewiesen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Auenpark-8.jpg|mini|rechts|Flora im Auenpark, Juni 2023]]&lt;br /&gt;
Zahlreiche Projekte der Stadtplanung befassten sich ab Mitte der 2000er Jahre schwerpunktmäßig mit der umwelt- und klimagerechten Umgestaltung der [[Lippewiesen]]. Dazu zählten die Projekte [[LIFE-Projekt Lippeaue|LIFE]] (2005–2010) und [[LIFE+-Projekt Lippeaue|LIFE+]] (2010–2015), die vom Großprojekt [[Erlebensraum Lippeaue]] (2018–2023) gefolgt wurden. Anstelle des Baus des [[2006]] an einem Votum der Bürger gescheiterten [[Lippesee|Lippesees]] wurde die Lippeaue renaturiert und in diesem Zuge der Hochwasserschutz verbessert. Es entstand ein neuer Park, der [[Auenpark]]. Die Maßnahme des Erlebensraums Lippeaue diente aber nicht nur dem Artenschutz allein; es wurden auch große Bereiche für die Naherholung und den Tourismus („Erlebensraum“ – wie der Name sagt) geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erfolg gilt die Wiederansiedlung brütender [[Störche in Hamm]] sowie die Rückkehr der [[Biber in der Hammer Lippeaue]]. Angestrebt wird auch die Wiederansiedlung von auf dem Boden brütenden Vogelarten, wie dem Kiebitz. Die Entwicklung ist abzuwarten, für eine Prognose hinsichtlich des Erlebensraums Lippeaue (aus dem Jahr 2023) ist die Zeitspanne noch zu kurz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Lippeaue_Naehe_Schleuse_Werries.jpg|Lippeaue, ca. 500 m westlich der [[Schleuse Werries]]&lt;br /&gt;
Bild:Lippeaue_2012_Storch_1.jpg|Storchenpaar brütet an der Niederwerrieser Brücke (2012)&lt;br /&gt;
Bild:20150608_BiberLippeAue_01.jpg|Biber in der Lippeaue (2015)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flächennutzung ==&lt;br /&gt;
Hamm ist arm an Waldflächen. Derzeit liegt die Waldfläche bei etwa neun Prozent des Stadtgebiets. Im landesweiten Vergleich NRW ist das unterdurchschnittlich. Es gibt nur wenige Waldbereiche, die als naturnah einzustufen sind. Neben städtischen Besitzflächen ist der [[Regionalverband Ruhr]] (RVR) Waldbesitzer, weitere Flächen sind im Privatbesitz. Besonders der RVR ist in den letzten Jahren durch massive Holzeinschläge aufgefallen. [[2019]] wurden im Geithewald in Uentrop mehr als 200 Bäume gefällt, etwa knapp 50 Bäume wiesen Bruthöhlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt &#039;&#039;[[Hochzeitswald]]&#039;&#039; wurde bzw. wird seit [[1995]] in [[Lohauserholz]] (Stadtbezirk Pelkum), seit [[2020]] in [[Westtünnen]] (Rhynern) Aufforstung durch die Bürger betrieben. In Uentrop wird der das Projekt Bürgerwald genannt, das dort seit etwa 2002 besteht. Ansprechpartner für Baumpflanzungen sind die Bürgerämter des jeweiligen Stadtbezirks. Die Bürger nutzen die Möglichkeit der Baumpflanzung aus verschiedenen Anlässen: Hochzeiten, Geburten, Jubiläen, Geburtstage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Fläche liegt bei etwa 60 Prozent der Stadtfläche. Etwa sieben Prozent sind durch Straßen, Wege und Parkplätze belegt. Die bebaute Fläche liegt bei etwa 14 Prozent, die Wasserflächen bei zwei Prozent (aktuelle Zahlen konnten nicht ermittelt werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Umweltamt ===&lt;br /&gt;
[[1989]] wurde das [[Umweltamt]] mit den Abteilungen für Landschaft, Abfall, Jagd, Fischerei und Wasser geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich auf derzeit etwa 40. Das Amt wurde im neu geschaffenen Dezernat &#039;&#039;Umwelt und Recht&#039;&#039; eingegliedert. Seit der Kommunalwahl 2020 bearbeitet der zuständige Dezernent die Bereiche Klima, Umwelt und Migration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltamt bietet werktags in der Zeit von 08.30 bis 15.30 Uhr ein &#039;&#039;Umwelttelefon&#039;&#039; an, welches den Bürgern bei Fragen rund um Umweltthemen mit Rat und Tat zur Seite steht. Bürger können aber auch den sogenannten &amp;quot;Mängelmelder&amp;quot; der Stadt Hamm nutzen, wenn sie z. B. Straßenschäden oder wilde Müllablagerungen festgestellt haben. Er ist auf der Internetseite www.hamm.de unter &amp;quot;Menü&amp;quot; und &amp;quot;Sag&#039;s Hamm&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umweltberichte ====&lt;br /&gt;
Das Umweltamt erstellte und veröffentlichte seit [[1987]] Umweltberichte. Der Umweltbericht 1 befasste sich mit dem Thema „Altablagerungen, Altstandorte und Altlasten in Hamm“. Weitere Themen waren u. a.: Wald, Obstwiesen, Kopfweiden, Hecken, Vogelwelt, Eulen/Greife, Fledermäuse, Amphibien, Mauerbiotope, Jagd, Ackerbau, Grünland, Böden, Gräften, Quellen, Gewässergüte, Geologie, Ozonmmessung, Luftbelastung, Luftreinhaltung, Luftgüte. Der letzte nummerierte Umweltbericht 40 befasste sich [[2002]] mit dem Thema „Grazile und bedrohte Schönheiten, Orchideen in der Stadt Hamm“. Die Serie wurde aus unbekannten Gründen eingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2020]] wurde noch einmal ein Umweltbericht (ohne laufende Nummer) mit dem Titel „Hammer Fische“ herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltpreis der Stadt Hamm ===&lt;br /&gt;
Jährlich schreibt die Stadt Hamm den „Umweltpreis“ aus, der in der Regel mit 2500 Euro dotiert ist. Der „Ausschuss für Klima, Umwelt und Natur“ (AKUN) des [[Stadtrat|Rates]] erarbeitet die Kriterien des jeweiligen Rates, setzt ein Umweltthema fest, prüft die eingehenden Bewerbungen und entscheidet über die Preisvergabe. Die Stadt Hamm informiert die Öffentlichkeit in der Regel bereits Anfang des Jahres. Häufig wird die Preisvergabe auf mehrere Bewerber aufgeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsbeirat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Der [[Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde der Stadt Hamm|Beirat bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Hamm]] berät die Behörde bei allen wichtigen Entscheidungen, an denen die UNB beteiligt ist. Der Beirat soll laut Landesnaturschutzgesetz Fehlentwicklungen in der Landschaft entgegenwirken und die Öffentlichkeit über Ziele und Absichten von Naturschutz und Landschaftspflege unterrichten. Der Beiratsmitglieder werden von ihren vertretungsberechtigten Verbänden nominiert. Sie werden vom Ausschuss für Klima, Umwelt und Natur aus den eingereichten Vorschlägen gewählt.&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beirat besteht nach geltendem Recht aus zurzeit 16 Mitgliedern. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorschlagsberechtigte Verbände in NRW sind die drei gesetzlich anerkannten Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU, die insgesamt acht Vertreter entsenden. Weitere Verbände sind die Landwirtschaftskammer (2 Vertreter), die Waldbauernvereinigung (1), die Jagdvereine (1), die Angelvereine (1), die Imkervereine (1), die Gartenbaubetriebe (1), die Sportverbände (1). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Landschaftswächter&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Im [[Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde der Stadt Hamm|Beirat bei der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Hamm]] werden für jeden Stadtbezirk der Stadt Hamm [[Landschaftswächter]] vorgeschlagen. Die Landschaftswächter werden vom Ausschuss für Klima, Umwelt und Natur gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem der sieben Hammer Stadtbezirke gibt es einen oder zwei Landschaftswächter, die eigenständig arbeiten. Die Landschaftswächter werden zur unabhängigen Vertretung der Belange von Natur und Landschafts gebildet, sie sollen bei Schutz, Pflege und Entwicklung der Landschaft mitwirken. Sie haben die Aufgabe, Natur und Landschaft zu beobachten, positive Entwicklungen zu unterstützen oder zu initiieren und nachteilige Auswirkungen zu verhindern. Der Landschaftswächter ist Ansprechpartner für die Öffentlichkeit, seine Tätigkeit ist ehrenamtlich, vorgesetzte Behörde ist die UNB. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnungen ===&lt;br /&gt;
==== Landschaftspläne ====&lt;br /&gt;
Am [[30. September]] [[1989]] wurde der erste Landschaftsplan (LP) in Hamm, der LP Hamm-West, rechtskräftig. Planende Behörde war die &#039;&#039;Untere Landschaftsbehörde&#039;&#039; der Stadt Hamm. Die Bearbeitungszeit hatte 14 Jahre betragen. In diesem Planwerk wurden [[Naturschutzgebiete in Hamm|Naturschutzgebiete]], [[Landschaftsschutzgebiete]] und geschützte Landschaftsbestandteile festgelegt. Es gibt eine Festsetzungskarte und eine Entwicklungskarte, in der Ziele für einzelne Gebiete formuliert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten die Landschaftspläne Hamm-Ost ([[24. Juni]] [[1997]]) und Hamm-Süd ([[12. Mai]] [[2004]]). Die LPs gelten nur im unbebauten Außenbereich, nicht innerhalb der „im Zusammenhang bebauten Ortsteile“. In den Bestimmungen der Schutzgebiete wird festgeschrieben, welche Tätigkeiten dort erlaubt bzw. nicht erlaubt sind und welche Entwicklungen angestrebt werden. Alle Pläne sind in die Jahre gekommen und müssen überarbeitet werden (Stand 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;→ siehe Hauptartikel: [[Naturschutzgebiete in Hamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baumschutzsatzung ====&lt;br /&gt;
Im Jahr [[2021]] wurde die Baumschutzsatzung reformiert. Bäume sind seitdem in einer Stammhöhe von 100 Zentimeter und einem Stammumfang von ebenfalls 100 Zentimetern geschützt. Obstbäume sind ausgenommen. Ausnahmeregelungen können beantragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technischer Umweltschutz ==&lt;br /&gt;
=== Müllentsorgung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Luftbild_Muellverbrennungsanlage.jpg|thumb|right|Müllerbrennungsanlage aus der Luft]]&lt;br /&gt;
Die heutigen Bezirke der Stadt Hamm, seinerzeit noch unabhängige Gemeinden und Städte, verfügten teils über eigene Mülldeponien. Zu nennen ist beispielsweise die Deponie der einstigen Gemeinde [[Wiescherhöfen]] an der Kreuzung von [[Auf der Becke]] und [[Günterstraße (Haltestelle)|Martinstraße]]. Die letzte Deponie der kreisfreien Stadt Hamm befand bzw. befindet sich am heutigen Recyclinghof der [[Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Hamm]] (ASH) an der Straße &#039;&#039;[[Am Lausbach]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Müllverbrennungsanlage]] der Stadt Hamm wurde [[1985]] in Betrieb genommen, zunächst mit einer genehmigten Jahreskapazität in Höhe von 245.000 Tonnen. Seither wurden umfangreiche Optimierungsmaßnahmen durchgeführt. Heute werden hier jährlich 287.000 Tonnen Hausmüll verbrannt. Ursprünglich sollten nur drei der vier Verbrennungsöfen gleichzeitig im laufenden Betrieb sein. Seitdem der Hausmüll des Südkreises Unna auch hier verbrannt wird, laufen alle vier Öfen gleichzeitig, Wartungszeiten ausgenommen. Recycling und Wiederverwertung spielten damals noch eine untergeordnete Rolle. Die Verbrennung wurde gegenüber der bislang praktizierten Deponierung als Fortschritt angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Recyclinghof01.jpg|thumb|right|Einfahrt Recyclinghof]]&lt;br /&gt;
Die städtischen Dienstleistungen rund um Müll und Entsorgung sind in dem öffentlichen Unternehmen [[Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Hamm]] (ASH) zusammengefasst. Ab dem [[1. Januar]] [[2008]] war für die Abholung der Wertstoffe im Gelben Sack kurzzeitig Remondis zuständig. Schon [[2010]] übernahm die ASH wieder die Abholung der Gelben Säcke, da sich Remondis „auf sein Kerngeschäft im Kreis Unna konzentrieren“ wollte. Die Entsorgung der übrigen Abfälle befand sich dagegen kontinuierlich in der Hand der ASH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung einer blauen Tonne für Altpapier erfolgte Anfang der 2000er-Jahre. Vorher musste das Altpapier an zentralen [[:Kategorie:Glascontainer|Sammelstellen]], an denen bis heute das Altglas gesammelt wird, abgegeben werden. In den 2010er-Jahren wurde schließlich als Ersatz für die Gelben Säcke, die zuerst in Bürgerämtern, später in Supermärkten abgeholt werden mussten, die Wertstofftonne (mit orangener Kennzeichnung) eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Elektroschrott ====&lt;br /&gt;
Das aktuelle Elektroschrottgesetz besagt, dass Geräte bis zu einer Kantenlänge von 25 Zentimetern von Online-Händlern und vom stationären Einzelhandel kostenlos angenommen werden müssen, wenn deren Lagerfläche 400 Quadratmeter und mehr aufweist. Die zu entsorgenden Elektrogeräte müssen vom Händler auch dann angenommen werden, wenn der Kunde diese nicht bei ihm gekauft hat. Erlaubt sind hier haushaltsübliche Mengen. Größere Elektrogeräte müssen vom Einzelhandel angenommen werden, wenn der Kunde ein neues Gerät kauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Batterien, Toner, Akkus und Druckerpatronen dürfen nicht über den klassischen Hausmüll oder die Wertstofftonne entsorgt werden, da diese recycelt werden sollen und umweltgefährlich sein können. Sie können an Sammelstellen abgegeben werden. Diese Sammelstellen werden inzwischen in vielen Supermärkten und bei Elektrohändlern in Form von Sammelbehältern kostenlos zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektroschrott kann daneben stets am Recyclinghof der &#039;&#039;ASH&#039;&#039; abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltverbände ==&lt;br /&gt;
Es gibt in Hamm drei gesetzlich anerkannte Umweltverbände nach dem &#039;&#039;Bundesnaturschutzgesetz&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Landesnaturschutzgesetz NRW&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste private Umweltverband ist der &#039;&#039;[[Naturschutzbund Hamm e.V.|Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Hamm e. V.]]&#039;&#039; (NABU). Er wurde [[1955]] in [[Heessen]] als „Deutscher Bund für Vogelschutz“ (DBV) gegründet, bundesweit bereits 1899 in Stuttgart. Nach der Wiedervereinigung in Deutschland benannte sich der Verein im Zusammenschluss mit den ostdeutschen Naturschützern in NABU um. Er gibt eine Zeitschrift unter dem Namen „[[Naturschutz in Hamm (Periodikum)|Naturschutz in Hamm]]“ heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.“ (BUND), gegründet 1975, und die „Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e. V.“ (LNU), gegründet 1976, sind die beiden weiteren gesetzlich anerkannten Verbände. Die LNU ist ein Zusammenschluss vieler Vereine aus NRW. Die LNU wird in Hamm von der „Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e. V.“ vertreten. Sie stellt die LNU-Koordinationsstelle, die die acht Hammer Mitgliedsverbände vertritt. Es sind: „BI StoppT A445“, „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“, „Naturfreunde Werries“, „Ökologischer Jagdverband Hamm“, „Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel“, „Sauerländischer Gebirgsverein Heessen e. V.“ und „Westfälischer Heimatbund Hamm“. Die LNU-Kreisanlaufstelle beurteilt Landschaftseingriffe nach Umweltkriterien, wie die Bebauungspläne und den Flächennutzungsplan. [[2023]] musste sich die LNU mehrfach gegen städtische Planungsvorhaben einsetzen, die insbesondere den Insektenschutz nicht beachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Kritikpunkt der Umweltverbände ist der aus deren Sicht ungehemmte Freiflächenverbrauch in Hamm. Als Beispiel ist der [[Inlogparc]] an der Stadtgrenze zu Bönen zu nennen. Dort sind weitere 50 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche mit sehr guten ackerbaulichen Bodenwerten in der Verplanung der nördlichen Erweiterung des Industriegebiets Inlogparc. Hiergegen wurde die &#039;&#039;[[Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft|Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e. V.]]&#039;&#039; ursprünglich gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gegen den Neubau der [[Bundesstraße 63n]] (B63n) und der Kreisstraße K 35n („neue“ Weetfelder Straße) regt sich bereits Widerstand. Die K 35n ist die geplante Zubringerstraße zum ebenfalls in Planung befindlichen [[Multi-Hub Westfalen]], einem neuen Verladeterminal auf dem Gelände des ungenutzt liegenden Teils des [[Rangierbahnhof]]s. Die Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft (BG Weetfeld) kritisiert die Zahl von 600 schweren Container-LKWs, die täglich auf den Multi Hub zufahren werden, sobald er voll in Betrieb gehen wird. Angeregt wurde daher von der BG Weetfeld die Anlieferung der Container bereits auf der Schiene in dezentral gelegenen, kleineren Verladeterminals. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Vereine mit dem Ziel des Umweltschutzes ===&lt;br /&gt;
[[Bild:THTR_300.jpg|thumb|right|THTR-300 vor der Sprengung des großen Kühlturms]]&lt;br /&gt;
* [[1976]] gründete sich die „Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm“. Sie setzte sich gegen Atomkraft und den [[THTR-300|Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor]] (THTR-300) am Kraftwerksstandort [[Uentrop]] ein. Das Kernkraftwerk war ein heliumgekühlter Hochtemperaturreaktor des Typs Kugelhaufenreaktor mit einer elektrischen Leistung von 300 Megawatt. Der THTR wird zu den größten Fehlentwicklungen in Deutschland gezählt.&lt;br /&gt;
* [[1993]] gründete sich die &#039;&#039;[[Pro Hamm (Projektgruppe)|Projektgruppe Pro Hamm]]&#039;&#039; in Hamm. Die sieben Mitglieder legten [[1994]] einen Katalog von 73 Schlagwörtern vor und veröffentlichten diese in der Broschüre &#039;&#039;Pro Hamm – Ideen, Vorschläge, Forderungen für eine ökologische Stadt Hamm&#039;&#039;. Alle Schlagwörter befassten sich mit natur- und umweltpolitischen Themen. Zu ihrer Arbeit angeregt wurde die Gruppe durch die Auszeichnung &#039;&#039;Ökologische Stadt der Zukunft&#039;&#039;, die die Stadt Hamm vom Land NRW im Jahr 1992 erhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bienenautomat CW.jpg|mini|rechts|alternativtext=Gelb lackierter Bienenautomat am Caldenhofer Weg|Bienenautomat Caldenhofer Weg]]&lt;br /&gt;
*In Hamm gibt es drei [[Bienenautomat Hamm|Bienenautomaten]] (eigentlich &#039;&#039;Bienenfutterautomaten&#039;&#039;). Es handelt sich um umgebaute Kaugummiautomaten, in denen für 50 Cent eine Kugel mit bienenfreundlichem Saatgut erworben werden kann. In den Saatgutkugeln befindet sich auch eine Anleitung zur Aussaat. Für die leeren Kunststoffkugeln gibt es an den Bienenautomaten einen Rückgabebehälter.&lt;br /&gt;
*Die &#039;&#039;[[Offene Gartenpforte Hamm]]&#039;&#039; fand [[2007]] zum ersten Mal statt. Private Gartenbesitzer lassen Freunde und Interessierte über die Pforten in ihre privaten Gärten schauen. Die Aktion findet überwiegend zu Terminen im Juni und September statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Naturschutzgebiete in Hamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Störche in Hamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[LIFE-Projekt Lippeaue]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Erlebensraum Lippeaue]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Biber in der Hammer Lippeaue]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Störche in Hamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hamm.de/umwelt.html Umweltamt der Stadt Hamm]&lt;br /&gt;
* [https://www.dieoekologische.de Zeitschrift „Die Ökologische“]&lt;br /&gt;
* [https://www.bgweetfeld.de Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.lnu.nrw.de LNU.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.bund.net BUND]&lt;br /&gt;
* [https://www.nabu-hamm.de NABU – Gruppe Hamm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Natur-_und_Umweltschutz_in_Hamm&amp;diff=250480</id>
		<title>Natur- und Umweltschutz in Hamm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Natur-_und_Umweltschutz_in_Hamm&amp;diff=250480"/>
		<updated>2023-12-12T11:56:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Ergänzungen geschrieben und redaktionelle Änderungen eingebaut&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Störche07-2011 021.jpg|mini|rechts|alternativtext=Storchenpaar in den Lippewiesen|Storchenpaar in den Lippewiesen]]&lt;br /&gt;
Zwischen dem &#039;&#039;&#039;Umweltschutz&#039;&#039;&#039;, dem Naturschutz, dem Artenschutz und – seit einigen Jahren – dem Klimaschutz gibt es fließende Übergänge, eine exakte Trennung ist kaum möglich. Der technische Umweltschutz, also beispielsweise die Energieerzeugung, die Abfallentsorgung und auch der Umweltschutz im Verkehrsbereich müssen davon natürlich ausgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste private Umweltverband, der &#039;&#039;[[Naturschutzbund Hamm e.V.|Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Hamm e. V.]]&#039;&#039; (NABU), wurde [[1955]] in [[Heessen]] als „Deutscher Bund für Vogelschutz“ (DBV) gegründet. Der „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.“ (BUND), gegründet [[1975]], und die „Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e. V.“ (LNU), gegründet [[1976]], sind die beiden weiteren gesetzlich anerkannten Verbände. Ebenfalls [[1976]] gründete sich die „Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm“. Sie setzte sich gegen Atomkraft und den [[THTR-300|Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor]] (THTR-300) am Kraftwerksstandort [[Uentrop]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stadt selbst gab es bis [[1989]] kein Amt, das den Begriff &#039;&#039;Umwelt&#039;&#039; in seiner Amtsbezeichnung führte. Es gab lediglich die &#039;&#039;Untere Landschaftsbehörde&#039;&#039; (ULB) – heute &#039;&#039;Untere Naturschutzbehörde&#039;&#039; (UNB) – der Stadt Hamm, die im Dezernat für Planen und Bauen geführt wurde. Das Dezernat hatte das Ziel, Bebauungspläne für Wohnen und Gewerbe und den Straßenbau zu entwickeln und zu verabschieden. Die zwei Mitarbeiter der UNB mussten, wenn Umwelt- und Naturschutzbelange zu sichern waren, sich gegen den eigenen Dezernenten stellen. Erst [[1989]] wurde das [[Naturschutz in Hamm#Umweltamt|Umweltamt]] mit den Abteilungen für Landschaft, Abfall, Jagd, Fischerei und Wasser geschaffen. Aber auch für das Umweltamt blieb es zunächst schwierig, ökologische Belange gegen das Planungsamt durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inbetriebnahme der [[Müllverbrennungsanlage]] erfolgte schon [[1985]]. Zuvor wurde Müll deponiert. Das Umweltamt erstellte und veröffentlichte bis [[2002]] [[Umweltschutz in Hamm#Umweltberichte|Umweltberichte]]. Die Serie wurde aus unbekannten Gründen eingestellt. [[2020]] wurde noch einmal ein Umweltbericht (ohne laufende Nummer) herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptstadt für Natur- und Umweltschutz (1994–1998) ===&lt;br /&gt;
Die Stadt beteiligte sich von [[1994]] bis [[1998]] am Wettbewerb „Hauptstadt für Natur- und Umweltschutz“ der &#039;&#039;Deutschen Umwelthilfe e. V.&#039;&#039;, der bundesweit ausgeschrieben wurde. Erste Beteiligungen hatten bereits gute Platzierungen erreicht: 1994: 31. Platz unter 185 teilnehmenden Kommunen, 1995: 6. Platz, 1996: 8. Platz, 1997: 2. Platz.  1998 gelang dann der große Wurf, als die Stadt Hamm auf Platz 1 landete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem umfangreichen Fragenkatalog legte die Stadt Hamm ihre Maßnahmen zu diesen Aktivitäten dar: Lokale Agenda 21, Umwelt- und Siedlungsplanung, Naturschutz, Land- und Waldwirtschaft, Gewässer, Wasser/Abwasser, Verkehr, Energie, Beschäftigung/Vergabe/Abfall und Öffentlichkeitsarbeit. Im Bereich &#039;&#039;Verkehr&#039;&#039; belegte Hamm unter den beteiligten Kommunen Platz 1, obwohl damals 40 Kilometer neue innenstädtische Straßen in Planung waren. Im gleichen Jahr wurde der Wettbewerb letztmalig durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaturierung der Lippewiesen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Auenpark-8.jpg|mini|rechts|Flora im Auenpark, Juni 2023]]&lt;br /&gt;
Zahlreiche Projekte der Stadtplanung befassten sich ab Mitte der 2000er Jahre schwerpunktmäßig mit der umwelt- und klimagerechten Umgestaltung der [[Lippewiesen]]. Dazu zählten die Projekte [[LIFE-Projekt Lippeaue|LIFE]] (2005–2010) und [[LIFE+-Projekt Lippeaue|LIFE+]] (2010–2015), die vom Großprojekt [[Erlebensraum Lippeaue]] (2018–2023) gefolgt wurden. Anstelle des Baus des [[2006]] an einem Votum der Bürger gescheiterten [[Lippesee|Lippesees]] wurde die Lippeaue renaturiert und in diesem Zuge der Hochwasserschutz verbessert. Es entstand ein neuer Park, der [[Auenpark]]. Die Maßnahme des Erlebensraums Lippeaue dient aber nicht nur dem Artenschutz der wild lebenden Tierarten allein, sondern es sind große Bereiche für die Naherholung und den Tourismus (... &amp;quot;Erlebensraum&amp;quot;) geschaffen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erfolg gilt die Wiederansiedlung brütender [[Störche in Hamm]] sowie die Rückkehr der [[Biber in der Hammer Lippeaue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Lippeaue_Naehe_Schleuse_Werries.jpg|Lippeaue, ca. 500 m westlich der [[Schleuse Werries]]&lt;br /&gt;
Bild:Lippeaue_2012_Storch_1.jpg|Storchenpaar brütet an der Niederwerrieser Brücke (2012)&lt;br /&gt;
Bild:20150608_BiberLippeAue_01.jpg|Biber in der Lippeaue (2015)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flächennutzung ==&lt;br /&gt;
Hamm ist arm an Waldflächen. Derzeit liegt die Waldfläche bei etwa neun Prozent des Stadtgebiets. Im landesweiten Vergleich NRW ist das unterdurchschnittlich. Es gibt nur wenige Waldbereiche, die als naturnah einzustufen sind. Neben städtischen Besitzflächen ist der [[Regionalverband Ruhr]] (RVR) Waldbesitzer, weitere Flächen sind im Privatbesitz. Besonders der RVR ist in den letzten Jahren durch massive Holzeinschläge aufgefallen. [[2019]] wurden im Geithewald in Uentrop mehr als 200 Bäume gefällt, etwa knapp 50 Bäume wiesen Bruthöhlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt &#039;&#039;[[Hochzeitswald]]&#039;&#039; wurde bzw. wird zunächst seit [[1995]] in [[Lohauserholz]], seit [[2020]] in [[Westtünnen]] Aufforstung durch die Bürger betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Fläche liegt bei etwa 60 Prozent der Stadtfläche. Etwa sieben Prozent sind durch Straßen, Wege und Parkplätze belegt. Die bebaute Fläche liegt bei etwa 14 Prozent, die Wasserflächen bei zwei Prozent (aktuelle Zahlen konnten nicht ermittelt werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Umweltamt ===&lt;br /&gt;
[[1989]] wurde das [[Umweltamt]] mit den Abteilungen für Landschaft, Abfall, Jagd, Fischerei und Wasser geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich erheblich. Das Amt wurde im neu geschaffenen Dezernat &#039;&#039;Umwelt und Recht&#039;&#039; eingegliedert, ein Dezernent für Umwelt und Recht eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltamt bietet werktags in der Zeit von 08.30 bis 15.30 Uhr ein &#039;&#039;Umwelttelefon&#039;&#039; an, welches den Bürgern bei Fragen rund um Umweltthemen mit Rat und Tat zur Seite steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umweltberichte ====&lt;br /&gt;
Das Umweltamt erstellte und veröffentlichte seit [[1987]] Umweltberichte. Der Umweltbericht 1 befasste sich mit dem Thema „Altablagerungen, Altstandorte und Altlasten in Hamm“. Der letzte nummerierte Umweltbericht 40 befasste sich [[2002]] mit dem Thema „Grazile und bedrohte Schönheiten, Orchideen in der Stadt Hamm“. Die Serie wurde aus unbekannten Gründen eingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2020]] wurde noch einmal ein Umweltbericht (ohne laufende Nummer) mit dem Titel „Hammer Fische“ herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltpreis der Stadt Hamm ===&lt;br /&gt;
Jährlich schreibt die Stadt Hamm den „Umweltpreis“ aus, der in der Regel mit 2500 Euro dotiert ist. Der „Ausschuss für Klima, Umwelt und Natur“ (AKUN) des [[Stadtrat|Rates]] erarbeitet die Kriterien, prüft die Bewerbungen und entscheidet über die Preisvergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsbeirat und Landschaftswächter ===&lt;br /&gt;
Im [[Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde der Stadt Hamm]] werden für jeden Stadtbezirk der Stadt Hamm [[Landschaftswächter]] vorgeschlagen und anschließend gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pro Stadtbezirk gibt es einen oder zwei Landschaftswächter, die unabhängig voneinander arbeiten können. Die Landschaftswächter haben die Aufgabe, Natur und Landschaft zu beobachten, positive Entwicklungen zu unterstützen oder zu initiieren und nachteilige Auswirkungen zu verhindern. Der Landschaftswächter wird als Mittler zwischen Natur und Arten sowie Naturnutzern gesehen und ist Ansprechpartner für die Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnungen ===&lt;br /&gt;
==== Landschaftspläne ====&lt;br /&gt;
Am [[30. September]] [[1989]] wurde der erste Landschaftsplan (LP) in Hamm, der LP Hamm-West, rechtskräftig. Planende Behörde war die &#039;&#039;Untere Landschaftsbehörde&#039;&#039; der Stadt Hamm im Umweltamt. Die Bearbeitungszeit hatte 14 Jahre betragen. In diesem Planwerk wurden [[Naturschutzgebiete in Hamm|Naturschutzgebiete]], [[Landschaftsschutzgebiete]] und geschützte Landschaftsbestandteile festgelegt. Es gibt eine Festsetzungskarte und eine Entwicklungskarte, in der Ziele für einzelne Gebiete formuliert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten die Landschaftspläne Hamm-Ost (24.06.1997) und Hamm-Süd (12.05.2004). Die LPs gelten nur im unbebauten Außenbereich, nicht innerhalb der „im Zusammenhang bebauten Ortsteile“. In den Bestimmungen der Schutzgebiete wird festgeschrieben, welche Tätigkeiten dort erlaubt bzw. nicht erlaubt sind und welche Entwicklungen angestrebt werden. Alle Pläne sind in die Jahre gekommen und müssen überarbeitet werden (Stand 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;→ siehe Hauptartikel: [[Naturschutzgebiete in Hamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baumschutzsatzung ====&lt;br /&gt;
Im Jahr [[2021]] wurde die Baumschutzsatzung reformiert. Bäume sind seitdem in einer Stammhöhe von 100 Zentimeter und einem Stammumfang von ebenfalls 100 Zentimetern geschützt. Obstbäume sind ausgenommen. Ausnahmeregelungen können beantragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technischer Umweltschutz ==&lt;br /&gt;
=== Müllentsorgung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Luftbild_Muellverbrennungsanlage.jpg|thumb|right|Müllerbrennungsanlage aus der Luft]]&lt;br /&gt;
Die heutigen Bezirke der Stadt Hamm, seinerzeit noch unabhängige Gemeinden und Städte, verfügten teils über eigene Mülldeponien. Zu nennen ist beispielsweise die Deponie der einstigen Gemeinde [[Wiescherhöfen]] an der Kreuzung von [[Auf der Becke]] und [[Günterstraße (Haltestelle)|Martinstraße]]. Die letzte Deponie der kreisfreien Stadt Hamm befand bzw. befindet sich am heutigen Recyclinghof der [[Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Hamm]] (ASH) an der Straße &#039;&#039;[[Am Lausbach]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Müllverbrennungsanlage]] der Stadt Hamm wurde [[1985]] in Betrieb genommen, zunächst mit einer genehmigten Jahreskapazität in Höhe von 245.000 Tonnen. Seither wurden umfangreiche Optimierungsmaßnahmen durchgeführt. Heute werden hier jährlich 287.000 Tonnen Hausmüll verbrannt. Ursprünglich sollten nur drei der vier Verbrennungsöfen gleichzeitig im laufenden Betrieb sein. Seitdem der Hausmüll des Südkreises Unna auch hier verbrannt wird, laufen alle vier Öfen gleichzeitig, Wartungszeiten ausgenommen. Recycling und Wiederverwertung spielten damals noch eine untergeordnete Rolle. Die Verbrennung wurde gegenüber der bislang praktizierten Deponierung als Fortschritt angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Recyclinghof01.jpg|thumb|right|Einfahrt Recyclinghof]]&lt;br /&gt;
Die städtischen Dienstleistungen rund um Müll und Entsorgung sind in dem öffentlichen Unternehmen [[Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Hamm]] (ASH) zusammengefasst. Ab dem [[1. Januar]] [[2008]] war für die Abholung der Wertstoffe im Gelben Sack kurzzeitig Remondis zuständig. Schon [[2010]] übernahm die ASH wieder die Abholung der Gelben Säcke, da sich Remondis „auf sein Kerngeschäft im Kreis Unna konzentrieren“ wollte. Die Entsorgung der übrigen Abfälle befand sich dagegen kontinuierlich in der Hand der ASH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung einer blauen Tonne für Altpapier erfolgte Anfang der 2000er-Jahre. Vorher musste das Altpapier an zentralen [[:Kategorie:Glascontainer|Sammelstellen]], an denen bis heute das Altglas gesammelt wird, abgegeben werden. In den 2010er Jahren wurde schließlich als Ersatz für die Gelben Säcke, die zuerst in Bürgerämtern, später in Supermärkten abgeholt werden mussten, die Wertstofftonne (mit orangener Kennzeichnung) eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Elektroschrott ====&lt;br /&gt;
Das aktuelle Elektroschrottgesetz besagt, dass Geräte bis zu einer Kantenlänge von 25 Zentimetern von Online-Händlern und vom stationären Einzelhandel kostenlos angenommen werden müssen, wenn deren Lagerfläche 400 Quadratmeter und mehr aufweist. Die zu entsorgenden Elektrogeräte müssen vom Händler auch dann angenommen werden, wenn der Kunde diese nicht bei ihm gekauft hat. Erlaubt sind hier haushaltsübliche Mengen. Größere Elektrogeräte müssen vom Einzelhandel angenommen werden, wenn der Kunde ein neues Gerät kauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Batterien, Toner, Akkus und Druckerpatronen dürfen nicht über den klassischen Hausmüll oder die Wertstofftonne entsorgt werden, da diese recycelt werden sollen und umweltgefährlich sein können. Sie können an Sammelstellen abgegeben werden. Diese Sammelstellen werden inzwischen in vielen Supermärkten und bei Elektrohändlern in Form von Sammelbehältern kostenlos zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektroschrott kann daneben stets am Recyclinghof der &#039;&#039;ASH&#039;&#039; abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltverbände ==&lt;br /&gt;
Es gibt in Hamm drei gesetzlich anerkannte Umweltverbände nach dem &#039;&#039;Bundesnaturschutzgesetz&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Landesnaturschutzgesetz NRW&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste private Umweltverband ist der &#039;&#039;[[Naturschutzbund Hamm e.V.|Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Hamm e. V.]]&#039;&#039; (NABU). Er wurde [[1955]] in [[Heessen]] als „Deutscher Bund für Vogelschutz“ (DBV) gegründet, bundesweit bereits 1899 in Stuttgart. Nach der Wiedervereinigung in Deutschland benannte sich der Verein im Zusammenschluss mit den ostdeutschen Naturschützern in NABU um. Er gibt eine Zeitschrift unter dem Namen „[[Naturschutz in Hamm (Periodikum)|Naturschutz in Hamm]]“ heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.“ (BUND), gegründet 1975, und die „Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e. V.“ (LNU), gegründet 1976, sind die beiden weiteren gesetzlich anerkannten Verbände. Die LNU ist ein Zusammenschluss vieler Vereine aus NRW. Die LNU wird in Hamm von der „Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e. V.“ vertreten. Sie stellt die LNU-Koordinationsstelle, die die acht Hammer Mitgliedsverbände vertritt. Es sind: „BI StoppT A445“, „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“, „Naturfreunde Werries“, „Ökologischer Jagdverband Hamm“, „Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel“, „Sauerländischer Gebirgsverein Heessen e. V.“ und „Westfälischer Heimatbund Hamm“. Die LNU-Kreisanlaufstelle beurteilt Landschaftseingriffe nach Umweltkriterien, wie die Bebauungspläne und den Flächennutzungsplan. [[2023]] musste sich die LNU mehrfach gegen städtische Planungsvorhaben einsetzen, die insbesondere den Insektenschutz nicht beachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Kritikpunkt der Umweltverbände ist der aus deren Sicht ungehemmte Freiflächenverbrauch in Hamm. Als Beispiel ist der [[Inlogparc]] an der Stadtgrenze zu Bönen zu nennen. Dort sind weitere 50 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche mit sehr guten ackerbaulichen Bodenwerten in der Verplanung der nördlichen Erweiterung des Industriegebiets Inlogparc. Hiergegen wurde die &#039;&#039;[[Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft|Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e. V.]]&#039;&#039; ursprünglich gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gegen den Neubau der [[Bundesstraße 63n]] (B63n) und der Kreisstraße K 35n (Weetfelder Straße neu) regt sich bereits Widerstand. Die K 35n ist die geplante Zubringerstraße gegen das ebenfalls in Planung befindliche große Verladeterminal &amp;quot;Multi Hub Westfalen&amp;quot; auf dem Gelände des ungenutzt liegenden Teils des Rangierbahnhofs. Die Bürgergemeinschaft Weetfeld kritisiert die Zahl von 600 schweren Container-LKWs, die täglich auf den Multi Hub zufahren werden, sobald er voll in Betrieb gehen wird. Angeregt wurde daher von der BG Weetfeld die Anlieferung der Container bereits auf der Schiene in dezentral gelegenen kleineren Verladeterminals. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Vereine mit dem Ziel des Umweltschutzes ===&lt;br /&gt;
[[Bild:THTR_300.jpg|thumb|right|THTR-300 vor der Sprengung des großen Kühlturms]]&lt;br /&gt;
* [[1976]] gründete sich die „Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm“. Sie setzte sich gegen Atomkraft und den [[THTR-300|Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor]] (THTR-300) am Kraftwerksstandort [[Uentrop]] ein. Das Kernkraftwerk war ein heliumgekühlter Hochtemperaturreaktor des Typs Kugelhaufenreaktor mit einer elektrischen Leistung von 300 Megawatt. Der THTR wird zu den größten Fehlentwicklungen in Deutschland gezählt.&lt;br /&gt;
* [[1993]] gründete sich die &#039;&#039;[[Pro Hamm (Projektgruppe)|Projektgruppe Pro Hamm]]&#039;&#039; in Hamm. Die sieben Mitglieder legten [[1994]] einen Katalog von 73 Schlagwörtern vor und veröffentlichten diese in der Broschüre &#039;&#039;Pro Hamm – Ideen, Vorschläge, Forderungen für eine ökologische Stadt Hamm&#039;&#039;. Alle Schlagwörter befassten sich mit natur- und umweltpolitischen Themen. Zu ihrer Arbeit angeregt wurde die Gruppe durch die Auszeichnung &#039;&#039;Ökologische Stadt der Zukunft&#039;&#039;, die die Stadt Hamm vom Land NRW im Jahr 1992 erhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bienenautomat CW.jpg|mini|rechts|alternativtext=Gelb lackierter Bienenautomat am Caldenhofer Weg|Bienenautomat Caldenhofer Weg]]&lt;br /&gt;
*In Hamm gibt es drei [[Bienenautomat Hamm|Bienenautomaten]] (eigentlich &#039;&#039;Bienenfutterautomaten&#039;&#039;). Es handelt sich um umgebaute Kaugummiautomaten, in denen für 50 Cent eine Kugel mit bienenfreundlichem Saatgut erworben werden kann. In den Saatgutkugeln befindet sich auch eine Anleitung zur Aussaat. Für die leeren Kunststoffkugeln gibt es an den Bienenautomaten einen Rückgabebehälter.&lt;br /&gt;
*Die &#039;&#039;[[Offene Gartenpforte Hamm]]&#039;&#039; fand [[2007]] zum ersten Mal statt. Private Gartenbesitzer lassen Freunde und Interessierte über die Pforten in ihre privaten Gärten schauen. Die Aktion findet überwiegend zu Terminen im Juni und September statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Naturschutzgebiete in Hamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Störche in Hamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[LIFE-Projekt Lippeaue]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Erlebensraum Lippeaue]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Biber in der Hammer Lippeaue]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Störche in Hamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hamm.de/umwelt.html Umweltamt der Stadt Hamm]&lt;br /&gt;
* [https://www.dieoekologische.de Zeitschrift „Die Ökologische“]&lt;br /&gt;
* [https://www.bgweetfeld.de Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.lnu.nrw.de LNU.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.bund.net BUND]&lt;br /&gt;
* [https://www.nabu-hamm.de NABU – Gruppe Hamm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Natur-_und_Umweltschutz_in_Hamm&amp;diff=249993</id>
		<title>Natur- und Umweltschutz in Hamm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Natur-_und_Umweltschutz_in_Hamm&amp;diff=249993"/>
		<updated>2023-11-26T20:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: 2500 Euro für den Umweltpreis, nicht 5000 Euro&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikelüberarbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Grundsätzliches&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Umweltschutz, dem Naturschutz, dem Artenschutz und – seit einigen Jahren – dem Klimaschutz gibt es fließende Übergänge, eine exakte Trennung ist kaum möglich. Der technische Umweltschutz, also beispielsweise die Energieerzeugung, die Abfallentsorgung und auch der Umweltschutz im Verkehrsbereich müssen davon natürlich ausgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stadt Hamm gab es bis 1989 kein Amt, das den Begriff Umwelt in seiner Amtsbezeichnung führte. Es gab die untere Naturschutzbehörde (UNB) der Stadt Hamm, mehr nicht. Die UNB wurde im Dezernat für Planen und Bauen geführt, das Dezernat hatte das Ziel, Bebauungspläne für Wohnen und Gewerbe und den Straßenbau zu entwickeln und zu verabschieden. Die zwei Mitarbeiter der UNB mussten, wenn Umwelt- und Naturschutzbelange zu sichern waren, sich gegen den eigenen Dezernenten stellen. Das war keine gute Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Umweltamt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 wurde das Umweltamt geschaffen mit den Abteilungen für Landschaft, Abfall, Jagd, Fischerei und Wasser, die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich erheblich. Das Umweltamt wurde im neu geschaffenen Dezernat Umwelt und Recht eingegliedert, ein Dezernent für Umwelt und Recht eingestellt. Aber auch für das Umweltamt war es fast unmöglich, betroffene ökologische Belange gegen das Planungsamt durchzusetzen; die Stadt Hamm wird nach außen „mit einer Stimme“ vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Müllverbrennung und -entsorgung&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Müllverbrennungsanlage der Stadt Hamm wurde 1985 in Betrieb genommen. 287.000 Tonnen Hausmüll werden hier jährlich verbrannt. Ursprünglich sollten nur drei der vier Verbrennungsöfen gleichzeitig im laufenden Betrieb sein. Seitdem der Hausmüll des Südkreises Unna auch hier verbrannt wird, laufen alle vier Öfen gleichzeitig, Wartungszeiten ausgenommen. Recycling und Wiederverwertung spielten damals noch eine untergeordnete Rolle. Die Verbrennung wurde gegenüber der bislang praktizierten Deponierung als Fortschritt angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Landschaftspläne&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 wurde der erste Landschaftsplan (LP) in Hamm, der LP Hamm-West, rechtskräftig. Die Bearbeitungszeit hatte 14 Jahre betragen. In diesem Planwerk wurden Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und geschützte Landschaftsbestandteile festgelegt. Es gibt eine Festsetzungskarte (mit den Schutzgebieten) und eine Entwicklungskarte, in der Ziele für einzelne Gebiete formuliert werden. Mittlerweile gibt es die LPs Süd und Ost (der Nordteil Hamms liegt im LP West). Die LPs gelten nur im unbebauten Außenbereich, nicht innerhalb der „im Zusammenhang bebauten Ortsteile“. In den Bestimmungen der Schutzgebiete wird festgeschrieben, welche Tätigkeiten erlaubt bzw. nicht erlaubt sind und welche Entwicklungen angestrebt werden. Alle Pläne sind in die Jahre gekommen und müssen dringend überarbeitet werden (Stand 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Umweltberichte&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltamt hat seit 1987 Umweltberichte erstellt und veröffentlicht. Der Umweltbericht 1 befasste sich mit dem Thema „Altablagerungen, Altstandorte und Altlasten in Hamm“. Der letzte nummerierte Umweltbericht 40 befasste sich 2002 mit dem Thema „Grazile und bedrohte Schönheiten, Orchideen in der Stadt Hamm“. Die (sinnvolle) Serie wurde aus unbekannten Gründen eingestellt. 2020 wurde noch einmal ein Umweltbericht (ohne laufende Nummer) mit dem Titel „Hammer Fische“ herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Umweltpreis der Stadt Hamm&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich schreibt die Stadt Hamm den „Umweltpreis“ aus, der in der Regel mit 2500 Euro dotiert ist. Der Ausschuss des Rates „Ausschuss für Klima, Umwelt und Natur“ (AKUN) erarbeitet die Kriterien, prüft die Bewerbungen und entscheidet über die Preisvergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;„Hauptstadt für Natur- und Umweltschutz“&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Hamm beteiligte sich von 1994 bis 1998 am Wettbewerb der „Deutschen Umwelthilfe e.V.“, der bundesweit ausgeschrieben wurde: „Hauptstadt für Natur- und Umweltschutz“. Erste Beteiligungen hatten bereits gute Platzierungen erreicht: 1994: 31. Platz unter 185 teilnehmenden Kommunen, 1995: 6. Platz, 1996: 8. Platz, 1997: 2. Platz. 1998 gelang dann der große Wurf, die Stadt Hamm landete auf Platz 1. In einem umfangreichen Fragenkatalog legte die Stadt Hamm ihre Aktivitäten zu diesen Aktivitäten dar: Lokale Agenda 21, Umwelt- und Siedlungsplanung, Naturschutz, Land- und Waldwirtschaft, Gewässer, Wasser/Abwasser, Verkehr, Energie, Beschäftigung/Vergabe/Abfall und Öffentlichkeitsarbeit. Im Bereich Verkehr belegte Hamm unter den beteiligten Kommunen Platz 1, obwohl damals 40 Kilometer neue innenstädtische Straßen in Planung waren. 1998 wurde der Wettbewerb letztmalig durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Flächennutzung&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamm ist arm an Waldflächen, derzeit liegt die Waldfläche bei etwa neun Prozent des Stadtgebiets. Im landesweiten Vergleich NRW ist das unterdurchschnittlich. Es gibt nur wenige Waldbereiche, die als naturnah einzustufen sind. Neben städtischen Besitzflächen ist der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) Waldbesitzer, weitere Flächen sind im Privatbesitz. Besonders der RVR ist in den letzten Jahren durch massive Holzeinschläge aufgefallen, 2019 wurden im Geithewald in Uentrop mehr als 200 Bäume gefällt, etwa knapp 50 Bäume wiesen Bruthöhlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Fläche liegt bei etwa 60 Prozent der Stadtfläche. Etwa sieben Prozent sind durch Straßen, Wege und Parkplätze belegt. Die bebaute Fläche liegt bei etwa 14 Prozent, die Wasserflächen bei zwei Prozent (aktuelle Zahlen konnten nicht ermittelt werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Baumschutzsatzung&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 wurde die Baumschutzsatzung reformiert. Bäume sind seitdem in einer Stammhöhe von 100 Zentimeter und einem Stammumfang von ebenfalls 100 Zentimetern geschützt. Obstbäume sind ausgenommen. Ausnahmeregelungen können beantragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Umweltverbände in Hamm&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in Hamm drei gesetzlich anerkannte Umweltverbände nach dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Landesnaturschutzgesetz NRW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste private Umweltverband ist der Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Hamm e.V. (NABU). Er wurde 1955 in Heessen als „Deutscher Bund für Vogelschutz“ (DBV) gegründet, bundesweit bereits 1899 in Stuttgart. Nach der Wiedervereinigung in Deutschland nannte sich der Verein im Zusammenschluss mit den ostdeutschen Naturschützern in NABU um. Der „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.“ (BUND), gegründet 1975, und die „Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e.V.“ (LNU), gegründet 1976, sind die beiden weiteren gesetzlich anerkannten Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LNU ist ein Zusammenschluss vieler Vereine aus NRW. Die LNU wird in Hamm von der „Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfeld Landschaft e.V.“ vertreten. Sie stellt die LNU-Koordinationsstelle, die die acht Hammer Mitgliedsverbände vertritt. Es sind: „BI StoppT A445“, „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“, „Naturfreunde Werries“, „Ökologischer Jagdverband Hamm“, „Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel“, „Sauerländischer Gebirgsverein Heessen e. V.“ und „Westfälischer Heimatbund Hamm“. Die LNU-Kreisanlaufstelle beurteilt Landschaftseingriffe nach Umweltkriterien, wie die Bebauungspläne und den Flächennutzungsplan. 2023 musste sich die LNU mehrfach gegen städtische Planungsvorhaben einsetzen, die insbesondere den Insektenschutz nicht beachtete. Ein großes Kriterium ist auch der ungehemmte Freiflächenverbrauch in Hamm. Als Beispiel ist der Inlogparc an der Stadtgrenze zu Bönen zu nennen, dort sind weitere 50 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche mit sehr guten ackerbaulichen Bodenwerten in der Verplanung der nördlichen Erweiterung des Industriegebiets Inlogparc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Weitere Vereine mit dem Ziel des Umweltschutzes&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 gründete sich die „Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm“. Sie setzte sich gegen Atomkraft und den Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor am Kraftwerksstandort Uentrop ein. Das Kernkraftwerk war ein heliumgekühlter Hochtemperaturreaktor des Typs Kugelhaufenreaktor mit einer elektrischen Leistung von 300 Megawatt. Der THTR wird zu den größten Fehlentwicklungen in Deutschland gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nützliche Links ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hamm.de/umwelt.html Umweltamt]&lt;br /&gt;
* https://www.dieoekologische.de&lt;br /&gt;
* https://www.bgweetfeld.de&lt;br /&gt;
* https://www.bund.net&lt;br /&gt;
* https://www.nabu-hamm.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Natur-_und_Umweltschutz_in_Hamm&amp;diff=249992</id>
		<title>Natur- und Umweltschutz in Hamm</title>
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		<updated>2023-11-26T20:05:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Ich habe die ganze Seite komplett überarbeitet, weil die Vorgängerversion unvollständig war und auch nicht haltbare Angaben enthielt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikelüberarbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Grundsätzliches&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Umweltschutz, dem Naturschutz, dem Artenschutz und – seit einigen Jahren – dem Klimaschutz gibt es fließende Übergänge, eine exakte Trennung ist kaum möglich. Der technische Umweltschutz, also beispielsweise die Energieerzeugung, die Abfallentsorgung und auch der Umweltschutz im Verkehrsbereich müssen davon natürlich ausgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stadt Hamm gab es bis 1989 kein Amt, das den Begriff Umwelt in seiner Amtsbezeichnung führte. Es gab die untere Naturschutzbehörde (UNB) der Stadt Hamm, mehr nicht. Die UNB wurde im Dezernat für Planen und Bauen geführt, das Dezernat hatte das Ziel, Bebauungspläne für Wohnen und Gewerbe und den Straßenbau zu entwickeln und zu verabschieden. Die zwei Mitarbeiter der UNB mussten, wenn Umwelt- und Naturschutzbelange zu sichern waren, sich gegen den eigenen Dezernenten stellen. Das war keine gute Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Umweltamt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 wurde das Umweltamt geschaffen mit den Abteilungen für Landschaft, Abfall, Jagd, Fischerei und Wasser, die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich erheblich. Das Umweltamt wurde im neu geschaffenen Dezernat Umwelt und Recht eingegliedert, ein Dezernent für Umwelt und Recht eingestellt. Aber auch für das Umweltamt war es fast unmöglich, betroffene ökologische Belange gegen das Planungsamt durchzusetzen; die Stadt Hamm wird nach außen „mit einer Stimme“ vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Müllverbrennung und -entsorgung&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Müllverbrennungsanlage der Stadt Hamm wurde 1985 in Betrieb genommen. 287.000 Tonnen Hausmüll werden hier jährlich verbrannt. Ursprünglich sollten nur drei der vier Verbrennungsöfen gleichzeitig im laufenden Betrieb sein. Seitdem der Hausmüll des Südkreises Unna auch hier verbrannt wird, laufen alle vier Öfen gleichzeitig, Wartungszeiten ausgenommen. Recycling und Wiederverwertung spielten damals noch eine untergeordnete Rolle. Die Verbrennung wurde gegenüber der bislang praktizierten Deponierung als Fortschritt angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Landschaftspläne&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 wurde der erste Landschaftsplan (LP) in Hamm, der LP Hamm-West, rechtskräftig. Die Bearbeitungszeit hatte 14 Jahre betragen. In diesem Planwerk wurden Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und geschützte Landschaftsbestandteile festgelegt. Es gibt eine Festsetzungskarte (mit den Schutzgebieten) und eine Entwicklungskarte, in der Ziele für einzelne Gebiete formuliert werden. Mittlerweile gibt es die LPs Süd und Ost (der Nordteil Hamms liegt im LP West). Die LPs gelten nur im unbebauten Außenbereich, nicht innerhalb der „im Zusammenhang bebauten Ortsteile“. In den Bestimmungen der Schutzgebiete wird festgeschrieben, welche Tätigkeiten erlaubt bzw. nicht erlaubt sind und welche Entwicklungen angestrebt werden. Alle Pläne sind in die Jahre gekommen und müssen dringend überarbeitet werden (Stand 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Umweltberichte&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltamt hat seit 1987 Umweltberichte erstellt und veröffentlicht. Der Umweltbericht 1 befasste sich mit dem Thema „Altablagerungen, Altstandorte und Altlasten in Hamm“. Der letzte nummerierte Umweltbericht 40 befasste sich 2002 mit dem Thema „Grazile und bedrohte Schönheiten, Orchideen in der Stadt Hamm“. Die (sinnvolle) Serie wurde aus unbekannten Gründen eingestellt. 2020 wurde noch einmal ein Umweltbericht (ohne laufende Nummer) mit dem Titel „Hammer Fische“ herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Umweltpreis der Stadt Hamm&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich schreibt die Stadt Hamm den „Umweltpreis“ aus, der in der Regel mit 5000 Euro dotiert ist. Der Ausschuss des Rates „Ausschuss für Klima, Umwelt und Natur“ (AKUN) erarbeitet die Kriterien, prüft die Bewerbungen und entscheidet über die Preisvergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;„Hauptstadt für Natur- und Umweltschutz“&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Hamm beteiligte sich von 1994 bis 1998 am Wettbewerb der „Deutschen Umwelthilfe e.V.“, der bundesweit ausgeschrieben wurde: „Hauptstadt für Natur- und Umweltschutz“. Erste Beteiligungen hatten bereits gute Platzierungen erreicht: 1994: 31. Platz unter 185 teilnehmenden Kommunen, 1995: 6. Platz, 1996: 8. Platz, 1997: 2. Platz. 1998 gelang dann der große Wurf, die Stadt Hamm landete auf Platz 1. In einem umfangreichen Fragenkatalog legte die Stadt Hamm ihre Aktivitäten zu diesen Aktivitäten dar: Lokale Agenda 21, Umwelt- und Siedlungsplanung, Naturschutz, Land- und Waldwirtschaft, Gewässer, Wasser/Abwasser, Verkehr, Energie, Beschäftigung/Vergabe/Abfall und Öffentlichkeitsarbeit. Im Bereich Verkehr belegte Hamm unter den beteiligten Kommunen Platz 1, obwohl damals 40 Kilometer neue innenstädtische Straßen in Planung waren. 1998 wurde der Wettbewerb letztmalig durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Flächennutzung&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamm ist arm an Waldflächen, derzeit liegt die Waldfläche bei etwa neun Prozent des Stadtgebiets. Im landesweiten Vergleich NRW ist das unterdurchschnittlich. Es gibt nur wenige Waldbereiche, die als naturnah einzustufen sind. Neben städtischen Besitzflächen ist der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) Waldbesitzer, weitere Flächen sind im Privatbesitz. Besonders der RVR ist in den letzten Jahren durch massive Holzeinschläge aufgefallen, 2019 wurden im Geithewald in Uentrop mehr als 200 Bäume gefällt, etwa knapp 50 Bäume wiesen Bruthöhlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Fläche liegt bei etwa 60 Prozent der Stadtfläche. Etwa sieben Prozent sind durch Straßen, Wege und Parkplätze belegt. Die bebaute Fläche liegt bei etwa 14 Prozent, die Wasserflächen bei zwei Prozent (aktuelle Zahlen konnten nicht ermittelt werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Baumschutzsatzung&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 wurde die Baumschutzsatzung reformiert. Bäume sind seitdem in einer Stammhöhe von 100 Zentimeter und einem Stammumfang von ebenfalls 100 Zentimetern geschützt. Obstbäume sind ausgenommen. Ausnahmeregelungen können beantragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Umweltverbände in Hamm&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in Hamm drei gesetzlich anerkannte Umweltverbände nach dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Landesnaturschutzgesetz NRW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste private Umweltverband ist der Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Hamm e.V. (NABU). Er wurde 1955 in Heessen als „Deutscher Bund für Vogelschutz“ (DBV) gegründet, bundesweit bereits 1899 in Stuttgart. Nach der Wiedervereinigung in Deutschland nannte sich der Verein im Zusammenschluss mit den ostdeutschen Naturschützern in NABU um. Der „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.“ (BUND), gegründet 1975, und die „Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e.V.“ (LNU), gegründet 1976, sind die beiden weiteren gesetzlich anerkannten Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LNU ist ein Zusammenschluss vieler Vereine aus NRW. Die LNU wird in Hamm von der „Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfeld Landschaft e.V.“ vertreten. Sie stellt die LNU-Koordinationsstelle, die die acht Hammer Mitgliedsverbände vertritt. Es sind: „BI StoppT A445“, „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“, „Naturfreunde Werries“, „Ökologischer Jagdverband Hamm“, „Sauerländischer Gebirgsverein Bockum-Hövel“, „Sauerländischer Gebirgsverein Heessen e. V.“ und „Westfälischer Heimatbund Hamm“. Die LNU-Kreisanlaufstelle beurteilt Landschaftseingriffe nach Umweltkriterien, wie die Bebauungspläne und den Flächennutzungsplan. 2023 musste sich die LNU mehrfach gegen städtische Planungsvorhaben einsetzen, die insbesondere den Insektenschutz nicht beachtete. Ein großes Kriterium ist auch der ungehemmte Freiflächenverbrauch in Hamm. Als Beispiel ist der Inlogparc an der Stadtgrenze zu Bönen zu nennen, dort sind weitere 50 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche mit sehr guten ackerbaulichen Bodenwerten in der Verplanung der nördlichen Erweiterung des Industriegebiets Inlogparc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Weitere Vereine mit dem Ziel des Umweltschutzes&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 gründete sich die „Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm“. Sie setzte sich gegen Atomkraft und den Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor am Kraftwerksstandort Uentrop ein. Das Kernkraftwerk war ein heliumgekühlter Hochtemperaturreaktor des Typs Kugelhaufenreaktor mit einer elektrischen Leistung von 300 Megawatt. Der THTR wird zu den größten Fehlentwicklungen in Deutschland gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nützliche Links ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hamm.de/umwelt.html Umweltamt]&lt;br /&gt;
* https://www.dieoekologische.de&lt;br /&gt;
* https://www.bgweetfeld.de&lt;br /&gt;
* https://www.bund.net&lt;br /&gt;
* https://www.nabu-hamm.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Naturschutzgebiete_in_Hamm&amp;diff=148857</id>
		<title>Naturschutzgebiete in Hamm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Naturschutzgebiete_in_Hamm&amp;diff=148857"/>
		<updated>2018-11-11T15:30:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Lippeaue_Naehe_Schleuse_Werries.jpg|thumb|right|Die Lippeaue ca. 500m westlich der Schleuse Werries]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drei Landschaftspläne in Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Naturschutzgebiete (NSG) in Hamm sind in drei gültigen Landschaftsplänen (LP) festgelegt. Planende Behörde ist die Untere Landschaftsbehörde der Stadt Hamm im Umweltamt. Flächendeckend gibt es in Hamm die Landschaftspläne Hamm-West (30.09.1989), Hamm-Ost (24.06.1997) und Hamm-Süd (12.05.2004). Demnächst müssen alle LP neu aufgestellt werden (Stand: 2008), angefangen mit dem ältesten LP Hamm-West. Dann werden auch die Gebiete neu aufgeteilt, es wird einen weiteren LP Hamm-Nord geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele eines Naturschutzgebietes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturschutzgebiete werden festgesetzt, weil diese Gebiete einen hohen ökologischen Wert besitzen. Dies ist im § 20 des Landschaftsgesetzes NRW nachzulesen. Demnach gelten als Schutzziele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die Erhaltung von Lebensgemeinschaften und Lebensstätten bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten,&lt;br /&gt;
# wissenschaftliche, naturgeschichtliche, landeskundliche oder erdgeschichtliche Gründe,&lt;br /&gt;
# die Seltenheit, besondere Eigenart oder hervorragende Schönheit einer Fläche oder eines Landschaftsbildes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturschutzgebiete können auch festgesetzt werden, wenn es darum geht, die Herstellung oder Wiederherstellung einer Lebensgemeinschaft oder Lebensstätte von bestimmten wild lebenden Tier- und Pflanzenarten zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gelten für jedes einzelne Naturschutzgebiete besondere Ziele, die mit der Festsetzung verbessert oder angestrebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Naturschutzgebiete können zur stillen Erholung genutzt werden, wenn die Besucher auf den Wegen bleiben. Das größte Problem für die in NSG lebenden Tierarten stellen frei laufende Hunde dar. Die NSG in der Lippeaue Hamm-Ost werden darüber hinaus im Sommer durch illegalen Badebetrieb belastet: besonders im Uferbereich brütende Arten wie Haubentaucher und Eisvogel geben dann durch permanente Störungen gestresst ihre Gelege auf und brechen Bruten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Naturschutzgebiete in Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgend aufgeführten Nummern sind in den LPs aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Naturschutzgebiete des Landschaftsplans Hamm-West ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kurriker Berg]] (1.2.1)&lt;br /&gt;
* Ehemaliger [[Radbodsee]] und Alte [[Lippe]] (1.2.2)&lt;br /&gt;
* Im Brauck (1.2.3)&lt;br /&gt;
* Am Eckernkamp (1.2.4)&lt;br /&gt;
* Am Tibaum (1.2.5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Naturschutzgebiete des Landschaftsplans Hamm-Ost ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schmehauser Mersch (2.1)&lt;br /&gt;
* Munnebach (2.2)&lt;br /&gt;
* Haarener Lippeaue (2.3)&lt;br /&gt;
* Oberwerrieser Mersch (2.4)&lt;br /&gt;
* Mühlenlaar (2.5)&lt;br /&gt;
* Schlagmersch (2.6)&lt;br /&gt;
* Heessener Wald (2.7)&lt;br /&gt;
* Lohbusch (2.8)&lt;br /&gt;
* Haarener Baggerseen (2.9)&lt;br /&gt;
* Geithewald (2.10)&lt;br /&gt;
* Wilshauser Holz (2.11)&lt;br /&gt;
* Hohenover (2.12)&lt;br /&gt;
* Ahsemersch (2.13)&lt;br /&gt;
* Gravenkamp (2.14)&lt;br /&gt;
* Caldenhof (2.15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Naturschutzgebiete des Landschaftsplans Hamm-Süd ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hohenover Süd (2.1)&lt;br /&gt;
* Ahsemersch Süd (2.2)&lt;br /&gt;
* Gravenkamp Süd (2.3)&lt;br /&gt;
* Caldenhof Süd (2.4)&lt;br /&gt;
* Kuhkamp (2.5)&lt;br /&gt;
* Gallberg (2.6)&lt;br /&gt;
* Donauer Bach (2.7)&lt;br /&gt;
* Seseke (2.8)&lt;br /&gt;
* Rehwiese (2.9)&lt;br /&gt;
* Oberer Bewerbach (2.10)&lt;br /&gt;
* Unterer Bewerbach (2.11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allen LP und NSG gibt es Kartenmaterial beim Herausgeber, mit dessen Hilfe die Abgrenzungen erkennbar sind. Aber auch die Naturschutzverbände (wie der [[Naturschutzbund Hamm e.V.]] – NABU Hamm) geben Auskunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurige Berühmtheit hat der Landschaftsplan Hamm-West mit einer Bearbeitungszeit von 16 Jahren (!) erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:3100_Zuschauer_%2B_Elfmeter.jpg&amp;diff=129827</id>
		<title>Datei:3100 Zuschauer + Elfmeter.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:3100_Zuschauer_%2B_Elfmeter.jpg&amp;diff=129827"/>
		<updated>2014-12-19T16:39:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Neuntöter lud eine neue Version von „Datei:3100 Zuschauer + Elfmeter.jpg“ hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-Historisch}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Ballspielverein_09_Hamm_e.V.&amp;diff=121274</id>
		<title>Diskussion:Ballspielverein 09 Hamm e.V.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Ballspielverein_09_Hamm_e.V.&amp;diff=121274"/>
		<updated>2014-02-02T18:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Die Seite wurde neu angelegt: „Quelle: Jubiläumsschrift des BV 09 Hamm zum 100-jährigen Bestehen 2009“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Quelle: Jubiläumsschrift des BV 09 Hamm zum 100-jährigen Bestehen 2009&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Haus_Busmann.jpg&amp;diff=92377</id>
		<title>Datei:Haus Busmann.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Haus_Busmann.jpg&amp;diff=92377"/>
		<updated>2012-01-30T14:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Foto: Ulrich Schölermann&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Foto: Ulrich Schölermann&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-Copyright}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Landschaftswacht&amp;diff=31306</id>
		<title>Landschaftswacht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Landschaftswacht&amp;diff=31306"/>
		<updated>2008-12-30T23:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: hat Landschaftswacht nach Landschaftswächter verschoben: Beide Suchbegriffe sind sinnvoll&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Landschaftswächter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Beirat_bei_der_unteren_Landschaftsbeh%C3%B6rde_der_Stadt_Hamm&amp;diff=30696</id>
		<title>Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde der Stadt Hamm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Beirat_bei_der_unteren_Landschaftsbeh%C3%B6rde_der_Stadt_Hamm&amp;diff=30696"/>
		<updated>2008-12-28T11:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Textergänzung geschrieben, Formatierungen geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Landschaftsbeirat&#039;&#039;&#039; ist der &#039;&#039;&#039;Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde der Stadt Hamm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Landschaftsgesetz NRW ist in jeder kreisfreien Stadt und jedem Kreis von den Landschaftsbehörden ein Landschaftsbeirat einzurichten. Dieses aus ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern bestehende Gremium hat die Aufgabe, die Landschaftsbehörde in allen wichtigen Angelegenheiten, die die Behörde zu erledigen hat, zu beraten. Die Mitglieder werden von verschiedenen gesetzlich anerkannten Fachverbänden dem Rat der Stadt Hamm zur Wahl vorgeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorschlagsberechtigt für 16 Landschaftsbeiratsmitglieder sind die Dachverbände der Landwirte (2 Vertreter), Waldbauern, Jäger, Angler, Gartenbauer, Imker, Sportler, Naturschutzverbände (8 Vertreter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Landschaftsgesetz wird das folgendermaßen definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;§ 11 Landschaftsgesetz: Beiräte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zur unabhängigen Vertretung der Belange von Natur und Landschaft werden bei den unteren Landschaftsbehörden Beiräte gebildet. Die Beiräte sollen bei Schutz, Pflege und Entwicklung der Landschaft mitwirken und dazu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# den zuständigen Behörden und Stellen Vorschläge und Anregungen unterbreiten, &lt;br /&gt;
# der Öffentlichkeit die Absichten und Ziele von Landschaftspflege und Naturschutz vermitteln und &lt;br /&gt;
# bei Fehlentwicklungen in der Landschaft entgegenwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Die Beiräte sind vor allen wichtigen Entscheidungen und Maßnahmen der Behörde zu hören, bei der sie eingerichtet sind. Die Beteiligung des Beirats bei der unteren Landschaftsbehörde richtet sich im übrigen nach den näheren Bestimmungen dieses Gesetzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) Der Beirat besteht aus 16 Mitgliedern; er setzt sich zusammen aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
acht Vertretern/innen der nach § 12 anerkannten Vereine, davon &lt;br /&gt;
* zwei Vertretern/innen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und &lt;br /&gt;
* zwei Vertretern/innen des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU), &lt;br /&gt;
* drei Vertretern/innen der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V. (LNU) und &lt;br /&gt;
* einem/einer Vertreter/in der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Nordrhein-Westfalen e.V. (SDW),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei Vertretern/innen des regional zuständigen Landwirtschaftsverbandes,&lt;br /&gt;
* einem/einer Vertreter/in des Waldbauernverbandes Nordrhein-Westfalen e.V.,&lt;br /&gt;
* einem/einer gemeinsamen Vertreter/in des Landesverbandes Gartenbau Rheinland e.V., des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe e.V. und des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V.,&lt;br /&gt;
* einem/einer Vertreter/in der nach § 52 Landesjagdgesetz anerkannten Landesvereinigung der Jäger,&lt;br /&gt;
* einem/einer Vertreter/in des Fischereiverbandes Nordrhein-Westfalen e.V.,&lt;br /&gt;
* einem/einer Vertreter/in des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen e.V. und&lt;br /&gt;
* einem/einer gemeinsamen Vertreter/in des Imkerverbandes Rheinland e.V. und des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Der Beirat wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Der Vorsitzende unterhält die Verbindung zur unteren Landschaftsbehörde und zu anderen Behörden und vertritt den Beirat gegenüber der Öffentlichkeit. Bei Entscheidungen und Maßnahmen, die nicht bis zu einer Sitzung des Beirats aufgeschoben werden können, kann der Vorsitzende anstelle des Beirats beteiligt werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreichbarkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehrenamtlich arbeitende Vorsitzende des Landschaftsbeirats ist über seine Dienstanschrift zu erreichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde der Stadt Hamm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caldenhofer Weg 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59065 Hamm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf direktem Weg ist der Vorsitzende zurzeit (Stand: 2008) über die Telefon-Nr. und/oder Homepage des Naturschutzbundes Hamm [[(NABU)]] erreichbar. Alle aus der Bevölkerung an ihn herangetragenen Fragen des Natur- und Umweltschutzes werden nach bestem Wissen beantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für die Beratungstätigkeiten des Landschaftsbeirats ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufstellung der Landschaftspläne mit Festlegung der Natur- und Landschaftsschutzgebiete&lt;br /&gt;
* Befreiungen von Verboten, die in Natur- und Landschaftsschutzgebieten bestehen (das können geplante Baumaßnahmen oder Änderungen der landwirtschaftlichen Nutzungsformen sein, z. B. Umbruch von Grünland zu Ackerflächen)&lt;br /&gt;
* Straßenbaumaßnahmen&lt;br /&gt;
* Gewerbegebietsausweisungen&lt;br /&gt;
* Gewässerveränderungen (Gewässerumlegungen aufgrund bergbaulicher Einwirkungen)&lt;br /&gt;
* Personelle Vorschläge für die Bestellung der Landschaftswächter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsdauer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauer der Tätigkeit des Landschaftsbeirats ist an die Legislaturperiode des Rates der Stadt Hamm gekoppelt. Nach der Kommunalwahl wird ein neuer Landschaftsbeirat gewählt. In der Zeit zwischen Kommunalwahl und konstituierender Sitzung des neuen Landschaftsbeirats bleibt der bisherige Vorsitzende im Amt und ist alleinvertretungsberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr finden etwa fünf öffentliche Sitzungen statt (Zuhörerplätze werden vorgehalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Kl%C3%A4ranlage_Hamm-West&amp;diff=30668</id>
		<title>Kläranlage Hamm-West</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Kl%C3%A4ranlage_Hamm-West&amp;diff=30668"/>
		<updated>2008-12-27T21:44:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Schreibfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Klaeranlage_West_3.jpg|thumb|right|Kläranlage Hamm West]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klaeranlage_West.jpg|thumb|right|Kläranlage Hamm West, Schlammbehandlung an der [[Radbodstraße]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klaeranlage_West_2.jpg|thumb|right|Kläranlage Hamm West, &amp;quot;Faul-Eier&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kläranlage Hamm-West&#039;&#039;&#039; ist auf eine Kapazität von 184.000 Einwohnerwerten ausgelegt und umfasst die Einzugsgebiete Hamm-Mitte, Hamm-Bockum sowie Hamm-Herringen. 80 % des Abwassers entstammen Haushalten, die restlichen 20 % sind gewerbliche Abwässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuflusswassermenge beträgt bei Trockenwetter 910 l/s und bei Regenwetter bis zur doppelten Menge. Die Baukosten betrugen für die Abwasserreinigung ca. 23 Mio € (43 Mio. DM) und für die Schlammbehandlung ca. 15 Mio. € (28 Mio. DM). Fertiggestellt wurden die Anlagen für Abwasserreinigung [[1998]] und für Schlammbehandlung [[2002]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Img 4739.jpg|Kläranlage Hamm in der Abenddämmerung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kläranlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Winfried_Masannek&amp;diff=30568</id>
		<title>Diskussion:Winfried Masannek</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Winfried_Masannek&amp;diff=30568"/>
		<updated>2008-12-26T17:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Hier stimmt etwas nicht, der Verfasser sollte möglichst eingreifen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier stimmt etwas nicht: In der drittletzten Zeile steht &amp;quot;spööze&amp;quot;. Der Verfasser sollte prüfen, ob hier nur ein Wort falsch ist oder eine Textpassage fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem liest sich der Text anfangs so, dass Masannek doch studiert und mit Promotion abgeschlossen hat. Das ist irreführend, auch wenn es im weiteren Verlauf aufgeklärt ist. Kann der Verfasser das ändern?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
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		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:U-Bahn&amp;diff=30426</id>
		<title>Diskussion:U-Bahn</title>
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		<updated>2008-12-25T21:52:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Stadtbahn statt U-Bahn&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich bitte um die Beantwortung folgender Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Wer&#039;&#039;&#039; bei der Stadt denkt über eine U-Bahn nach?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Wer&#039;&#039;&#039; denkt über eine Realisierung nach?&lt;br /&gt;
# Mit welcher Begründung ist die U-Bahn der perfekte Verkehrsmittel für Hamm?&lt;br /&gt;
# Wer soll das bezahlen? &lt;br /&gt;
# Habe ich etwas verpasst und es ist der 1. April?&lt;br /&gt;
# Was soll der ganze Blödsinn?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schließe mich Bonni absolut an - es wäre mir sehr neum, wenn es in Hamm eine U-Bahn geben sollte. Vielleicht hatte man damals direkt nach Einstellung der Straßenbahn darüber nachgedacht, aber aktuell glaube ich nicht das da irgendetwas dran ist. Übrgens: Am 1. April (aich glaube 1985) gab es mal eine Sonderseite im Westfälischen Anzeiger. Eine hervorragende Zeitungsente, wo sogar ein Bauplan für eine U-Bahn-Station im TerVeen-Kaufhaus abgebildet war. Ihc lasse den Artikel aber vorerst mal leben, weil ich hoffe, dass noch einige aufklärende Infos folgen. --[[Benutzer:Admin|Admin]] 20:23, 25. Dez. 2008 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Herbst 1975 (oder war es 1976?), als am Westentor/Südring eine Großbaustelle war, hatten Scherzbolde dort an einem Sonntag ein großes Schild &amp;quot;Hier entsteht die Hammer U-Bahn&amp;quot; aufgestellt. Leider hatte ich keine Kamera bei mir, und am nächsten Tag war es verschwunden. --[[Benutzer:Bonni]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren ist in Hamm darüber nachgedacht worden, eine Stadtbahn einzurichten. Dazu sollten die vorhandenen Gleisnetze genutzt werden, die der Bergbau angelegt hat oder die zu den Kraftwerken (Gersteinwerk und Kraftwerk Uentrop), den Hafenanlagen und Industriegebieten (kann man auf guten Stadtplänen nachsehen) führen. Es hat dazu eine Wirtschaftlichkeitsüberprüfung gegeben, die ergeben hat, dass eine solche Stadtbahn zu teuer wäre. Das Ergebnis war vorauszusehen, weil hier in Hamm lieber Straßen gebaut statt ÖPNV-Einrichtungen eingerichtet werden (trotz der vorhandenen Infrastruktur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine U-Bahn ist meines Wissens nie nachgedacht worden! --[[Benutzer:Neuntöter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Viktoriastra%C3%9Fe&amp;diff=29724</id>
		<title>Diskussion:Viktoriastraße</title>
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		<updated>2008-12-19T17:50:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuntöter: Irreführende Darstellung in Stadtplänen zur Viktoriastraße (Königgrätzer Straße)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wir haben beide Recht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der nach links abknickenden Vorfahrt zur Dortmunder Straße geht die Viktoriastraße auch gerade aus und endet als Sackgasse. Quelle: Offizieller Stadtplan der Stadt Hamm 2008. --[[Benutzer:Bonni]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist wohl so, es gibt Stadtpläne, die nicht die aktuelle Straßenführung wiedergeben, das ist wirklich irreführend. Nochmals zur Klarstellung: Fahrtrichtung Wilhelmstraße zur Dortmunder Straße, die dritte abknickende Vorfahrt zur Dortmunder Straße führt nach rechts (nicht nach links). Das Stück geradeaus (also die Sackgasse) heißt auch Viktoriastraße. Aber nach dieser 3. abknickenden Vorfahrt zur Dortmunder Straße heißt die Straße heute auch Viktoriastraße (wie die Sackgasse), früher hieß sie Königgrätzer Straße. Die Königgrätzer Straße gibt es heute nur noch weiter südlich. Diese früher als durchgehend geplante Königgrätzer Straße heißt im nördlichen Bereich heute Viktoriastraße, im mittleren Bereich Westpreußenweg und erst südlich der Langestraße wieder Königgrätzer Straße. Das ist vermutlich die Ursache, dass die Stadtpläne nur die Sackgasse nach der 3. abknickenden Vorfahrt als Viktoriastraße darstellen und nicht das Endstück zur Dortmunder!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uff! Hoffentlich ist mein Beitrag nicht zu nervig!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neuntöter</name></author>
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